Monats Herausforderung für April/ Mai '03

Das A-Team
von Black Knight
 
 

Der goldene Falke

Eine gemeinsame FanFiction verschiedener Autoren.

Da ist wieder ein kleiner Beitrag von Chris ( 20.05.03)
 

Es war etwa 9.00 Uhr vormittags als ein kaum 1,65 großer Mann nervös über den Hollywood Boulevard schlenderte. Sein Treffen mit dem berühmten A-Team sollte ursprünglich schon vor einer Stunde sein, doch die Männer liessen auf sich warten. Fluchend rief Malcom Conners nach einem Taxi. Obwohl etliche vorbei fuhren dauerte es eine Weile bis ein altes, recht zerbrechlich aussehendes Vehikel anhielt. Der Fahrer war ein junger Kaugummi kauender Mann mit Basecup und Flieger Jacke. Malcom nannte sein Ziel. Der Taxifahrer ging jedoch nicht darauf ein, sondern fuhr um die Ecke und stoppte den Wagen gleich wieder.
Entrüstet fragte Conners:" Heh!, was soll das?"
Der Fahrer antwortete nicht sondern drehte sich nur lächelnd um. Fast gleichzeitig stiegen zwei Männer rechts und links in den Wagen, so das Malcom in der Mitte saß. Vorn neben dem Fahrer hatte ein älterer, weißhaariger Mann Platz genommen und sagte Lächelnd, wobei er sich eine Zigarre aus dem Mund nahm.
" Mister Conner, wir sind das A-Team."
Im ersten Moment wollte der Leiter des Museums protestieren über die Methoden das Teams. Aber man hatte ihn schon über die etwas exzentrischen Eigenheiten informiert. Deshalb sagte er nur:" Ich brauche ihre Hilfe."
Nachdem der Wagen vor einer Lagerhalle angehalten hatte, gingen die Insassen in das Innere. Hier erzählte nun Malcom Conners von seinem kleinen Problem.
" Es geht um einen Statue, etwa 40 cm hoch. Der goldene Falke. Vor zwei Tagen, spät Abends wurde in das Museum eingebrochen und man hat diese Statue aus dem Lagerraum gestohlen.  Es ist die Leihgabe eines Privatsammler der in dieser Angelegenheit nicht genannt werden möchte. Der Besitzer möchte seinen Namen weder in der Presse noch bei der Polizei genannt wissen, deshalb möchte er euch engagieren. Ausserdem ist die Angelegenheit dringend. Der Dieb hat sich bereits gemeldet und eine hohe Lösegeldsumme für den Falken gefordert. Der Besitzer kann diese Summe leider nicht aufbringen.
Außerdem muss der Falke bis Ende der Woche wieder in der Hand des Museums sein, bevor der Skandal publik wird. Sie verstehen deshalb das in diesem Fall äusserste Diskretion angebracht ist."
Die Mitglieder des A-Teams stimmten zu. Durch Mister Lee waren sie ja schon in die meisten Einzelheiten eigeweiht. Vor allen das ein Victor Sanchez dahinter steckte. Es war jedoch mehr als fraglich, das dieser, sollte ein Lösegeld gezahlt werden, die Statue auch wirklich wieder zurück gegeben hätte. Da dieser Gangster schon immer mit dem Falken geliebäugelt hatte.
So kam es nun das sich das A-Team, zwei Tage später in einer Klemme wiederfand.

 Black Knight  Grundidee

Viktor Sanchez rief :"Das habt ihr so gewollt."
Und ein Kugelregen hämmerte auf den grauen Ford Transit ein, hinter dem das A- Team saß.
"Was machen wir jetzt Hannibal" fragte BA seine Kameraden in dessen Kopf es schon richtig anfing zu arbeiten.
"O.K. Ich habe einen Plan" sagte jetzt Hannibal zu seinen Kollegen und im gleichen Moment zischte eine Kugel nur um Haaresbreite an seinem Kopf vorbei und er ging noch mehr in Deckung.

Hier kommt Mikes Beitrag. Schreibt einfach weiter. Oder lasst euch zu dem oberen Teil eine eigene Geschichte einfallen.
 

Na dann mal her damit, knurrte B.A..
Hannibal grinste und und schaute auffordernd auf den Boden unter ihnen.
"Das Glück ist bei denen, die es auch wollen". Genau dort, wo das A-Team den Wagen stoppen musste, war ein Gully Deckel.
B.A. maulte: "Da unten sind bestimmt Ratten". Stellen sie sich nicht so an Sergeant, grinste wiederum Hannibal.
Murdock schob die Seitentür des Busses auf und kramte ein Brecheisen hervor.
Immer wieder flogen die Kugeln an den Köpfen vorbei und man hörte die Stimme von Viktor Sanchez: "Was ist denn nun?!"
"Los mein großer brauner, mach mal zur Abwechslung etwas nützliches und heb´den Deckel an" lästerte Murdock.
Nun schaltete sich auch Faceman in die Diskussion ein:" Ach Hannibal, hast du nichts besseres auf Lager? - Meinen Anzug habe ich erst heute Morgen vom Schneider geholt".
"Was ist mit ihnen los Leutnant? fragte Hannibal, den hast du doch eh nicht bezahlt". Aber schön ist er trotzdem, erwiderte Faceman.
Widerwillig hatte B.A. inzwischen den Gully Deckel angehoben und ihn zur Seite geschoben.
Als erstes schlüpfte Murdock durch das Loch, dann folgte ihm Faceman.
B.A schaute Hannibal an und meinte: "Colonel, wollen sie nicht?" Nein, zuerst du.
Wenn du meinst Hannibal?! und verschwand ebenfalls im Gully.
Sanchez, rief Hannibal. "Was gibt's, Smith, haben sie es sich anders überlegt?" erwiderte er.
Nein, aber kennen sie David Copperfield?
Copper wer?!
"Ein Zauberer der Illusionen, rief Hannibal".
Das war auch das letzte von Hannibal. Denn auch er verschwand nun im Gully.
"War das denn nun wieder nötig", fragte B.A.
"Ja, das war es".
Es roch ziemlich streng da unten und alle standen bis zu den Knöcheln im Abwasser.
Oben auf der Straße tobte Sanchez inzwischen vor Wut, weil er keine Antworten mehr erhielt.
"Auch wenn dieser Kerl keine Leuchte ist, wird er es bestimmt gleich merken, das er alleine da oben ist" sagte Hannibal und ging los.
"Warum gehen wir ausgerechnet in diese Richtung, Hannibal" fragte Murdock.
"Nun , dort stinkt es nicht ganz so wie hier, deshalb Captain" sagte Hannibal, zog an seiner Zigarre und ging los.

Es geht weiter. Dank Maddo gibt es eine spannende Fortsetzung.
Weitere Ideen???  Schreibt einfach weiter!!!  Oder lasst euch zu dem oberen Teil eine eigene Geschichte einfallen.

Face war der Erste, der Bemerkte, dass Hannibal in die Richtung schritt, die geradewegs zu Sanchez führte. Zwar befanden sich die vier Männer in einem feuchten Tunnel, der unter der Erde lang führte, unangenehm roch und mit einem dünnen Rinnsal an dreckigem Wasser bedeckt war, aber Hannibal schien nicht die Flucht ergreifen zu wollen.
Es platschte jedes Mal, wenn die Männer einen Fuß in das Wasser setzten. Es war dunkel und obwohl die Spezialeinheit sich schnell an die Dunkelheit gewöhnte und schon kurz nach dem Abstieg in die Kanalisation die verschiedenen Konturen unterscheiden konnte, gingen sie vorsichtig voran.
Tempelton schloss zu Hannibal auf. Dabei musste er sich an B. A. vorbei schieben, der mürrisch grunzte.
„Colonel, was haben Sie vor?“ fragte er schließlich. „Wir bewegen uns geradewegs auf Sanchez zu.“
„Und genau damit wird der Idiot nicht rechnen“, entgegnete Smith gelassen. „Wenn seine Kumpane endlich herauskriegen, warum wir nicht mehr mit ihnen reden, werden sie in die Kanalisation kommen und ein Stück weit in die Entgegengesetzte Richtung suchen. Sie werden nie auf die Idee kommen, dass wir unter ihnen hinweg marschieren.“
  Jetzt fielen auch B. A. und Murdock auf, dass Face Recht hatte.
„Hey, Mann“, flüsterte der große Schwarze aber mit einem drohenden Ton, „Hannibal, was soll das?
„Wir werden Sanchez von hinten her angreifen, seine Wachen überwältigen und den „Goldenen Falken“ an uns nehmen“, erklärte der Colonel lässig seinen einfachen Plan.
„Klar, mit einem Ruger-Sturmgewehr und drei Pistolen ist das gar kein Problem“, spottete Face.
„Wenn Hannibal sagt, das klappt, dann klappt das auch“, sagte Murdock den Colonel verteidigend hinzu.
„Von einem amtlich bestätigten Verrückten habe ich keine andere Aussage erwartet“, knurrte B. A.
„Warum folgst du uns dann, mein Großer?“ fragte der Captain. „Du hättest ja auch woanders hingehen können.“
Gerade wollte Baracus darauf eine wütende Antwort geben, als Hannibal plötzlich stehen blieb. „Halt!“ sagte er leise. Dann lauschte Smith in die Dunkelheit, bis er nach ein paar Sekunden zufrieden nickte und mit seiner behandschuhten rechten Hand nach vorn deutete. „Da geht's raus!“
Die andern bemerkten einen fahlen Sonnenstrahl, der in die Kanalisation geworfen wurde. Sicherlich war da ein Ausstieg.
Innerhalb weniger Sekunden befand sich das A-Team unter den eisernen Sprossen, die zu einem Gullydeckel über ihnen führte.
„Sind wir hier richtig?“ fragte B. A.
„Das werden wir gleich sehen“, antwortete Smith mit ruhiger, sicherer Stimme. Dann wandte er sich an den Sergeant. „Ba. A. stemm den Deckel hoch.
Baracus murrte leise, gehorchte jedoch. Die massige Gestalt stieg die Sprossen empor, bis er sich direkt unter dem Deckel befand. Er verrenkte seine Gestalt so, dass er mit der linken Schulter den Deckel berührte.
Instinktiv entsicherten die anderen Mitglieder des A-Team ihre Waffen und waren auf alles gefasst.
Unter einem leisen anstrengenden Stöhnen drückte sich B. A. gegen den massiven runden Deckel. Dumpfes Grollen zeugte davon, dass der Gully langsam aber wieder willig nachgab. Mit ganzer Kraft stemmte sich B. A. dagegen. Schließlich drückte er ihn ein wenig nach oben und durch eine Verlagerung seiner Kräfte schob Baracus das schwere Ding soweit auf die Erde, das er entspannen konnte. Der so freigesetzte Spalt genügte, um den Gullydeckel mit den Händen soweit wegzuschieben, dass alle 4 problemlos durch die Öffnung steigen konnten.
Hannibal hatte Recht. Keiner der Schurken war in der Nähe. Das A-Team befand sich mitten in einer dürren Landschaft, bestehend aus hohem Gras, trockenem Gestrüpp und krummen verdorrten Bäumen.
B. A. schob den Deckel wieder in die Rundung.
Hannibals sicheres triumphales Grinsen brachte Face innerlich auf die Palme, aber zog es vor, nichts zu sagen.
Vorsichtig schlich das A-Team an der frischen Luft ein Teil des Weges, den sie in dem Kanal zurückgelegt hatten zurück.
Als es ein dichtes Gebüsch passiert hatten, befanden sich das Team am oberen Ende eines kleinen Hügels.
Die vier warfen sich der Länge nach hin, suchten hinter einigen dürren Sträuchern Deckung und spähten nach vorn.
Sie sahen halb von Bäumen bedeckt eine alte zerfallene Hütte, Sanchez Versteck. Hier musste er den „Goldenen Falken“ aufbewahren. Einige Schritte davor liefen mehrere von Sanchez Männern unruhig umher, andere standen reglos an bestimmten Stellen und sahen sich nervös um. Das waren die Wachposten.
Von den Männern wiederum einige Meter entfernt, erkannten das A-Team den Wagen, mit dem sie kamen und unter dessen Schutz  sie vorläufig entkommen waren. Gerade streckte einer der Banditen den Kopf aus dem Ford und zuckte ratlos die Achseln.
„Wie aufgescheuchte Hühner“, stellte Hannibal fest. „Das wird ein Kinderspiel für uns.“ Demonstrativ entsicherte er seine Automatik.

So hier kommt nun eine weiterer Beitrag von mir, Chris. Aber es ist noch lange nicht das Ende. Wir sind gespannt auf weitere Ideen.

" Was jetzt?", fragte Face.
Der Colonel lächelte, so wie immer wenn er einen absolut perfekten Plan hatte und Face stöhnte schon innerlich. Das hiess wieder mit der Vordertür ins Haus fallen.
Tatsächlich erklärte Hannibal:" Wir schleichen zur Hütte, durchsuchen sie nach dem Falken. Sobald wir die Statue haben mischen wir Sanchez Männer ein bisschen auf."
Seine Männer kamen zu keiner Entgegnung mehr. Der Colonel marschierte einfach los und gelangte ungesehen an die Rückwand der Hütte. Nur wenige Minuten später waren auch die anderen A-Teammitglieder bei ihm angekommen. B.A als letztes weil er seine Freunde mit dem Maschinengewehr deckte.
Vorn ertönte die Stimme eines Wachposten:" Mister Sanchez?"
In der Hütte waren Geräusche zuhören und dann trat der Gerufene zusammen mit seiner rechten Hand, einem vierzigjährigen Mexikaner hinaus ins Freie.
Darauf hatte Hannibal nur gewartet. Er gab B.A zuverstehen das er hier draussen auf die Rückkehr Sanchez achten soll, während Murdock, Face und der Colonel die Hütte betraten.
Genau in der Mitte des Raumes auf dem Tisch stand der Falke, wie auf dem Präsentierteller. Ohne weiter zu zögern schnappte sich Face eine Decke, wickelte den Gegenstand ein und lief zurück zum Ausgang. Bevor er ihn jedoch erreichen konnte, stiess Hannibal einen leisen Pfiff aus. Dieser hatte nämlich gerade ein kleines Waffenarsenal entdeckt.
Genau in diesem Moment umrundete einer der Wachposten die Hütte und entdeckte B.A.
Bevor der Irokese den Posten ausschalten konnte, gelang es diesem noch einen Warnruf loszulassen. innerhalb von Sekunden hatte Sanchez die Situation überschaut und befahl seinen Männern auf die Hütte zuschiessen.
Die drei Männer im Inneren suchten hinter festen Gegenständen so gut es ging Schutz.
" Das war ein toller Plan von dir. Da hätten wir auch draussen beim Auto bleiben können.", murrte Templeton Peck laut.
Hannibal senkte seine Waffe, zündete sich in aller Ruhe eine Zigarre an und wandte sich Face zu:" Mit einem Unterschied, jetzt haben wir den Falken."
H.M hatte den älteren Mann beobachtet. Nun nickte er zu sich selbst um dann laut zufragen: " Sag bloss du hast schon wieder einen Plan."
Face antwortete an Hannibals Stelle:" Klar hat er einen, sonst wäre er nicht Hannibal."
" Sergeant?", brüllte Hannibal laut hinaus um den Lärm der Schüsse zu übertönen.
Zuerst reichte er die gesicherte Waffe ins Innere und dann sprang B.A hinterher durch das Fenster.
" Was ist nun deine Plan?", fragte Murdock erneut.
Der Colonel gab keine Antwort, stattdessen griff er in eine Kiste neben sich und hielt eine Handgranate hoch, wobei er über das ganze Gesicht strahlte.
Draussen konnte man nun Sanchez Stimme hören." Mein Falke, sie dürfen nicht mit dem Falken entkommen.", rief dieser ängstlich.

Das Ende von Maddo c 28.05.03

Die Salven der Maschinengewehre schlugen in die Hütte ein. Splitter von zerberstendem Holz und zerspringendem Glas flogen umher und rieselten auf die Mitglieder des A-Teams herab.
„Colonel, sag schon, was machen wir?“ flehte Face.
„Wenn Sanchez den Falken will, dann wollen wir ihn nicht enttäuschen“, erklärte Hannibal mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Vorher werden wir uns aber noch eine bessere Verhandlungsposition schaffen.“ Während Smith sprach, zog er die Kiste mit Munition, Handgranaten und einem Schnellfeuergewehr zu sich heran, so dass sich jeder mit dem passenden versorgen konnte.
Danach instruierte der Colonel seine Leute und erläuterte den Plan …
„In Ordnung, Smith, gebt uns jetzt den Falken oder wir stürmen die Hütte!“ brüllte Sanchez kochend vor Wut. Als er seine Drohungen dem A-Team entgegen schleuderte, atmete er schnell, das Herz pochte wild und sein Kopf war feuerrot vor Zorn.
Gerade wollte der Bandit einige Befehle erteilen, als eine Stimme aus der Hütte rief: „In Ordnung, nicht  schießen, ich komme raus!“
Hannibal erschien kurz darauf in der Tür. Alle Waffen schwiegen. Ungeduldig verfolgten Sanchez und seine Männer die Gesten des weißhaarigen Mannes.
Dieser hielt etwas in einer Decke eingewickelt in den Armen. Oben aus einer kleinen Öffnung der Decke schimmert es golden.
„Ist das der Falke?“ fragte Sanchez mit aufleuchtenden Augen. „Werf' ihn sofort zu mir rüber!“
„Nicht so schnell“, erwiderte der Colonel. Ich will erst dein Wort, dass wir frei abziehen können.“
„Jaja, das habt ihr. Sobald ich die Statue habe, könnt ihr gehen.“ Sanchez Kumpane kicherten hinterhältig, als ihr Anführer das Versprechen gab.
„Nun denn, werde damit glücklich!“ Hannibal schleuderte den Falken zusammen mit der Decke in Sanchez Richtung. Ein paar Meter vor dem Banditen schlug die Statue ein und explodierte. Durch die Druckwelle wurde der Anführer der Banditen sowie zwei seiner Männer von den Füßen gerissen und zu Boden geschmettert. Für einen kurzen Augenblick war die gesamte Bande starr vor Schreck.
Im selben Augenblick stürmten Face, Murdock und B. A. aus der Hütte. Murdock gab mit dem Ruger-Sturmgewehr einige kurze Salven auf Sanchez Gang ab, während B. A. das selbe mit dem mächtigeren Schnellfeuergewehr machte.
Face unterdessen hatte bereits drei Handgranaten geworfen. Eine explodierte neben einigen Fässern mit Benzin. Die so entstandene enorme Detonation erzeugte eine kräftige Druckwelle. Ein paar der Gangmitglieder wollten sich noch in Sicherheit bringen, wurden aber unsanft zu Boden gerissen. Einige der anderen Banditen versuchten Murdocks Salven auszuweichen, die direkt neben ihnen einschlugen.
Unterdessen schwenkte B. A. das Schnellfeuergewehr über den Platz und hielt auf eines der Geländewagen drauf. Die Kugeln schlugen in den Lack, zerschmetterten die Fensterscheiben, durchlöcherten den Motor und rissen die Motorhaube ab. Diese trudelte noch durch die Luft, als der Irokese den Benzintank traf. Die Explosion riss den Geländewagen am Heck in die Luft. Der Wagen verwandelte sich in einen gigantischen Feuerball und landete als brennendes Wrack wieder auf dem Boden.
Sanchez hatte sich während der Explosionen aufgerappelt und war unbehelligt zu einem weißen Pickup gekommen. Gerade als er sich hinter das Steuer setzte, bemerkte ihn Hannibal. Er rannte ein paar Schritte in Sanchez Richtung. Dieser hatte gerade den Motor aufheulen lassen und den Wagen in Gang gesetzt. Die Reifen quietschten und drehten durch.
Der Colonel holte seine Automatik unter der Jacke hervor, visierte den Flüchtenden kurz an und gab kurz hintereinander ein paar Schüsse ab.
Eine der Kugeln bohrte sich in den Reifen und zerfetzte diesen. Durch die plötzliche Druckverlagerung hatte Sanchez den Wagen nicht mehr unter Kontrolle. Er kam von dem holprigen Weg ab und steuerte auf einen Haufen Geröll zu.
Instinktiv versuchte der Bandit das Steuer herumzureißen. Dadurch fuhr der Wagen mit ziemlich hoher Geschwindigkeit schräg auf das Geröll, segelte durch die Luft, drehte sich im Flug auf die Seite und überschlug sich mehrmals nach der Landung. Der Pickup blieb mit zischendem, qualmendem Motor auf dem Dach liegen.
Ein ziemlich benommener, aber sonst unverletzter Sanchez kroch aus dem Fahrerhaus.
In derselben Zeiten hatten sich Face und B. A. auf einige flüchtende Banditen geworfen und sie durch kurze aber gezielte Faustschläge ausgeschalten.
Nachdem alle Banditen zusammen getrieben waren, zündete sich Hannibal zufrieden eine Zigarre an.
B. A. ging zu den Resten der zerfetzten Decke und wühlte darin herum. Schließlich zog er einen kleinen schwarzen Gegenstand heraus und hielt ihn Hannibal vorwurfsvoll hin.
„War es denn wirklich nötig, die Handgranate mit einem Glied aus meinem Gold zu tarnen?“
Der Colonel nahm die Zigarre aus dem Mund: „Es musste echt aussehen. Nur durch den Schimmer des Goldes konnte Sanchez getäuscht werden. Seine Gier war größer als sein Verstand. Manchmal müssen Opfer gebracht werden, Sergeant.“ Dabei legte Hannibal seine behandschuhte Hand auf die muskulöse Schulter des schwarzen Irokesen.
Face hatte den echten Falken aus der Hütte geholt. „Zum Glück war keiner so clever und hat die Bruchbude in die Luft gejagt. Was glaubst du, würde der Falke auf dem Schwarzmarkt bringen?“
„Ihre Gedanken gefallen mir nicht, Lieutenant“, sagte Smith warnend. Unser Auftrag ist erledigt.“
Mit diesen Worten ließ Hannibal Tempelton stehen und ging zu einem der Wagen.
„Aber ich … ich wollte … doch“, stammelte Face. Murdock ging wortlos und kopfschüttelnd an Face vorbei und B. A. folgte ihm, während er Peck einen finster grimmigen Blick zu warf.
„Hey Leute“, versuchte es Face noch mal, „das war doch nur Spaß … ich meinte ja nur … also  rein theoretisch gesprochen … Wartet doch auf mich!“

E N D E
 
 

 
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