Das A-Team




Disclaimer: Die Charakter aus der Serie sind nicht Meine. Sie gehöhren zu Stephen J. Cannell.

Die Falle by Chris

Challenges Antwort

Colonel Hannibal Smith verliess den kleinen Laden in Chinatown. Nur wenige Schritte weiter stand der schwarze Van von B.A Baracus. Der Colonel stieg ein und schon fuhren die Männer los.
" Was neues Hannibal?", fragte der jüngere blonde Mann auch Faceman genannt.
Der Boss nickte und erzählte:" Mister Lee gab mir eine Adresse."
Dann reichte er den Zettel an den schwarzen, mit Goldketten behangenen Mann weiter.
Face dachte während der ganzen Fahrt hinaus in die Wüste über ihren neuen Klienten nach. Ein Mann war im Auftrag eines hohen Tieres von einer grossen Firma an das A-Team heran getreten und suchte um persönlichen Schutz. Jemand wollte ihn töten.  Angeblich wählte er das A-Team weil die Männer unkonventionell waren.
Als man den Vermittler und den Klienten überprüfte war alles in Ordnung.
Das ungute Gefühl nagte immer noch an dem jungen Mann. Er fragte sich, warum wollte sich der Klient dort treffen. Gut er meinte hier in der Stadt gab es zu viele verborgene Winkel wo ein Attentäter warten konnte. Dort draussen hatte er eine Position gefunden wo es weit und breit nichts gab ausser endloses Land. Trotzdem glaubte Face nicht an die Begründungen des Mannes. Auf jeden Fall wollte Leutnant Templeton Peck die Augen offen halten und jeden verdächtigen Hinweis folgen.

Während das A-Team zu der angegebenen Adresse fuhr traf sich ein junger Mann, der große Ähnlichkeit mit dem Vermittler hatte, mit einem weiteren in Kleidung der US-Armee.
" Haben sie angebissen.", wurde der Mann sofort gefragt.
Der junge Mann, der den Köder ausgelegt hatte lächelte und antwortete:" Haben sie daran gezweifelt Colonel?"
Decker nickte zustimmend und sagte:" Klar bei Smith weiss man nie. Sie wären nicht der Erste den das A-Team enttarnte hätte. Was glauben sie wieviel Leute ich schon auf die Jungs angesetzt habe."
" Gut da hatte er mich noch nicht getroffen.", entgegnete der junge Mann, überzeugt von seinem Können.
Max Steele war ein Profi auf seinem Gebiet und seine Tarnung war perfekt. Das war der Grund warum Hannibal Smith den Köder geschluckt hatte.
Colonel Decker entlohnte den Helfer und rief seine Männer zusammen.
 

circa eine Stunde später

Eine Holzhütte circa 20 Quadratmeter groß in einem freien Gelände der wüsten ähnlichen Landschaft . Im Inneren befanden sich drei Männer und warteten.

" Hannibal, ich sage dir wir sollten hier verschwinden.", meinte Faceman. Er hatte ein ungutes Gefühl wegen ihren neuen Auftrag. Ihr Anführer Hannibal Smith dagegen schien recht sorglos zu sein. Er war es eigentlich meistens. Der Colonel liebte die Gefahr und Herausforderung.

Bevor Tempelton Peck noch etwas sagen konnte, tauchten auch schon unzählige Armeefahrzeuge auf. Im nu hatten die Soldaten das Gelände abgeriegelt und die Hütte umstellt.

Faceman wollte gerade seinen Triumph los werden, weil er recht hatte, da ertönte auch schon aus einem Lautsprecher die Stimme von Colonel Decker.

" Smith nun habe ich sie. Geben sie lieber auf."

Hannibal lachte sarkastisch:" Kann er sich nicht einmal etwas neues einfallen lassen. Seine Sprüche werden langsam langweilig."

B.A entgegnete wütend:" Lass dir lieber einfallen wie wir heraus kommen."

Im nächsten Moment grinste Hannibal über das ganze Gesicht, zündete sich in ruhe eine Zigarre an und murmelte:" Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert."

Face und B.A sahen ihren Freund an und warteten auf eine Erklärung. Der Colonel deutete in die Ecke des Raumes und sagte: " Die Hütte soll wahrscheinlich für einen nächsten Hollywood Film dienen, deshalb auch die Absperrungen unten an der Strasse."
" Was hat das jetzt mit uns zu tun?", kam die Frage von Face, gerade in dem Moment als Decker draussen sein Ultimatum stellte.
" Smith ihr habt fünf Minuten, dann stürmen wir die Hütte."

Hannibal zeigte seinen weissen Zähne, nahm einen anderen Zug von der Zigarre und blies den Rauch langsam aus, Deckers Kommentare ignorierend. Fast wie nebenbei bemerkte er:" Einige der zukünftigen Requisiten haben sie wahrscheinlich schon hier her gebracht.", nochmals auf einen Stapel am Fenster deutend.

B.A eilte dorthin und lächelte nun ebenfalls über das ganze Gesicht:" Nebelbomben.", meinte er.
Man hörte einen deutlichen Seufzer der Erleichterung von Tempelton Peck. Dann sah sich der junge Mann etwas genauer in der Hütte um. Hinter einer halbhohen Wand war so etwas wie eine Küche untergebracht. Gerade wollte er sich abwenden als ein glitzernden Gegenstand seine Aufmerksamkeit forderte. Face beugte sich hinunter und hatte den Verschluss zu einer Bodenluke gefunden. Vermutlich gab es noch einen Keller. Er entschloss sich nachzusehen. Vielleicht gab es dort unten noch etwas nützliches. Was er dann hier entdeckte überstieg seine Erwartungen bei weiten.
Der Keller endete nicht mit der Hauswand sondern mündete in einen schmalen langgezogenen Gang. Am Ende fand er eine kleine Falltür. Zur Sicherheit spähte er hinaus und konnte nichts von den Soldaten ausmachen. Schnell eilte er zu seinen Freunden zurück um die Neuigkeiten zu teilen.

" Hey wo warst du.", fuhr B.A den Freund an. Der große Mann war gerade dabei Abschussvorrichtungen für die Nebelbomben an den vier Fenstern zu installieren.
Templeton lächelte und antwortete:" Ich habe unseren Ausweg gefunden."
Nun wurde auch Hannibal aufmerksam und wollte eine Erklärung.
Face erzählte was er entdeckt hatte und fügte an:" Der Tunnel endet dort hinter dem Hügel ausser dem Blickfeld der Soldaten."
Hannibal rief darauf:" Worauf warten wir noch. B.A?"
" Fertig.", rief dieser und aktivierte die Abschussvorrichtung, gerade als draussen Colonel Decker den Befehl zum stürmen gab.
Mit einem Zischen schossen die Raketen hinaus und vernebelten die Luft.
Die Soldaten rückten vor und waren plötzlich in grauen unsichtbaren Nebel eingehüllt. Man konnte die Hand nicht mehr vor Augen sehen. Sie mussten unweigerlich ihren Angriff verschieben bis wenigstens etwas mehr Sicht vorhanden war, damit man die eigenen Kameraden nicht aus versehen erwischte.
Diese kleine Verstörtheit genügte dem A-Team um in den Geheimtunnel zu kommen und den Gang zu verlassen. Zuerst trat Face hinaus ins Freie, seine Maschinenpistole fertig zum Schuss. Doch das war nicht nötig. Auf der anderen Seite des Hügels bei den Soldaten herrschte Verwirrung.
Gerade hatte sich der Nebel genug gelichtet um Einzelheiten zu erkennen. Mit Zufriedenheit betrachtete das A-Team die Szenerie.
" Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert.", sagte plötzlich Hannibal seinen üblichen Spruch.
Templeton zündete zwei Zigarren an und reichte eine dem Colonel. Dann antwortete er:" Wir alle Hannibal. Wir alle lieben es wenn ein Plan funktioniert."
Dann eilten sie zu ihrem Wagen, den sie glücklicherweise mehrere hundert Meter weg, ausser Sichtweite von der Hütte geparkt hatten. Decker hatte die Dummheit begangen am Van keine Wache aufzustellen.

Derweil an der Hütte. Mehrere Soldaten stürmten mit gezogenen Waffen, dabei auf alles gefasst in die Hütte. Sie war leer.
Zuletzt betrat Colonel Decker die Hütte. Nach aussen hin schien er die Ruhe selbst, doch im inneren kochte er vor Wut.
Einer der Männer entdeckte in dem kleinen Verschlag die Falltür. Colonel Decker gab den Befehl in den Keller vor zudringen und ihn zu durchsuchen.
So kamen die Armeesoldaten auch zu dem Gang und fanden den Ausweg.
" Sie sind entkommen.", stellte ein Sergeant die unwiederbringliche Tatsache fest.
" Die einzige Hütte auf dem ganzen Gebiet und sie muss ausgerechnet einen verdammten Geheimtunnel haben.", wetterte Colonel Decker. Aber es nützte alles nichts das A-Team war wieder einmal entkommen.
 

Ende

© 27.09.2002

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