Das A-Team

Disclaimer: Die Charakter aus der Serie gehöhren zu Stephen J. Cannell.
 

Am Ende siegt doch die Liebe…

„Hannibal, ich dachte wir bekommen endlich Urlaub!“, stöhnt Face während der Fahrt im Van in Richtung zur neuen Kundin. „Ja, glaubst du etwa ich will keinen Urlaub? Aber sie steckt echt in Schwierigkeiten! Nachher bekommen wir ja unseren Urlaub“, beruhigt Hannibal ihn. „Und es kann ja noch ganz lustig werden“, sagt Murdock mit einem Grinsen. Face wirft ihm einen bösen Blick zu. Doch dieses hält dem übermütigen Murdock nicht davon ab, weiter zu Grinsen. „Was hat sie denn überhaupt für ein Problem?“, fragt B.A zu Hannibal gewandt. „Ein paar Männer versuchen schon die ganze Zeit sie von ihrem Grundstück zu jagen, warum kann sie sich aber nicht vorstellen“, erklärt Hannibal kurz. Anscheinend weiss er selber nicht all zu viel über den Auftrag, doch dass hat ihn nicht daran gehindert, die Jungs Morgens Früh aus den Betten zu jagen und sich mit ihnen zu der Kundin auf zu machen, die ihn früh Morgens durch Amy erreicht hatte. Amy hatte ihr wohl die Nummer von ihm gegeben. Aber eine kleine Rolle spielte wahrscheinlich auch noch das Kommentar von Amy als Hannibal sich über die Kundin informiert hat: „Sie ist meine Freundin und sieht ausserordentlich gut aus!“

„Nun wir müssen bald da sein, es kann nicht mehr weit weg sein. Die Strecke ist aber wirklich eine Schikane, wenn man hier längs fahren muss! Ach, Face denk bitte daran wir aber erst den Job zu erledigen, also lasse mir die Dame erst einmal zufrieden!“, forderte Hannibal Face auf. Dieser fing ganz entrüstet an sich zu verteidigen: „ Ja, Ja, ich kenne die Regeln mit keiner Kundin anbandeln, ich weiß aber du solltest doch wissen dass ich wirklich niemals mit einer Kundin und wäre sie noch so hübsch anbandeln würde, Colonel! Nun, also wirklich! Hannibal ! Nein nie und Nimmer!“, gab er an. „Tja was war denn damals mit der Hübschen na, wie hieß sie denn noch gleich, der du so hübsche Augen gemacht hattest und dann von dem Kerl K.O. geschlagen wurdest!“, fragte B.A. ihn herausfordernd. „Ja, dass konnte ja keiner ahnen, dass der so böse war und außerdem musste ich ja auf Sie aufpassen, da ihr den anderen Kumpan von ihm eingeheizt hattet!“, erwiderte er kess. „ Na gut aber dieses Mal lasse ich dich nicht mehr aus den Augen und vor allen nicht mit einer Frau allein!“, feixte der Chef des A-Teams fröhlich. Dann erreichten sie das kleine Haus, sahen bereits Amys Wagen dort in der Parkbucht stehen. „Als die Gans endlich landen wollte, da sagte der Nils…!“, setzte Murdock gerade sein neues Thema an, er war im Moment ständig auf der reise mit Nils Holgerson und der weißen Gans Namens Martin. „Murdock, du weißt ich mag das nicht, und außerdem landet dein Martin bald in meinem Kochtopf, wenn ich auch nur ein Wort noch davon höre!“, regte B.A. sich auf. „Na dann wird ja einer sehr schnell seine letzten Federn verlieren!“, meinte Face mit einem spöttischen Gesichtsausdruck und warf Murdock einen sehr gezielten abwertenden Blick zu!“ „Ja, wir steigen nun aus und lassen erstmal uns die Lage erklären, dann entscheiden wir was wir machen, da sie eine Freundin von Amy ist, sollten wir schauen was wir da tun können! B.A. du parkst und kommst dann nach, wir gehen schon mal vor!“, sprach John Smith, den sie alle meist nur Hannibal nannten. So gingen sie schon einmal vor. Dann standen sie vor der Tür, Face klingelte, fuhr sich sichtlich genervt davon, dass sein Urlaub wohl in die Ferne rückte, durch seine Haare. Da öffnete sich die Tür vorsichtig…
 

Amy stand an der Tür. „Hey Jungs kommt doch rein“, sagt sie fröhlich. Hannibal winkt B.A zu, was das Zeichen für ihn war, dass er nun auch kommen kann. Zu viert treten sie ein. Es ist ein grosses Haus mit mehreren Stockwerken. „Nimmt doch Platz, Rebecca ist gerade noch im Bad, sie sollte gleich kommen“. „ Amy, warum musst du meine Nummer eigentlich jedem geben?“, fragt Hannibal, der die Zeit nutzt, um Amy auf den Zahn zu fühlen. „Ja, entschuldige, ich wollte ja Face Nummer geben, aber der hätte bestimmt nicht abgenommen bei dir war ich mir aber sicher, dass du abnehmen würdest“, entschuldigt sie sich. „Nein morgens um vier Uhr hätte ich kein Telefon abgenommen, da hast du völlig recht“, verteidigt sich Face. Plötzlich werden sie unterbrochen. Denn Rebecca kommt gerade aus dem Bad. Nicht nur bei Face klappt der Mundwinkel nach unten. Doch sie fassen sich recht schnell wieder. Face schaut grinsend zu Hannibal. Dieser tut so, als ob alles ganz normal wäre. Doch seine Augen sprechen für sich. Nur Murdock und auch B.A sind gar nicht so begeistert von ihr. „Sind Sie nicht die Tochter des Chefpolizisten?“, fragt B.A erstaunt. „Ja, ich bin Rebecca. Stört Sie es etwa?“, fragt sie erstaunt. B.A schaut Hannibal an. Dieser hat sich wieder zusammengerissen, genau auch wie Face. „Nein wir haben es einfach nicht so mit der Polizei, wie Sie vielleicht wissen“, antwortet Hannibal. „Es geht ja auch nicht um meinen Vater sondern um mich!“ „Na gut wo liegt ihr Problem?“, fragt Hannibal mit ein paar Blicken zu seinen Freunden. Die haben alle genickt das Zeichen das sie einverstanden sind. Die Kundin fängt überaus glücklich dass sie ihr helfen an von ihrem Problem zu erzählen:
 

Also, da ich ja die Tochter bin des Chefpolizisten hier, werde ich erpresst, meinen Vater haben sie entführt und angeblich schon ermordet, in das Gefängnis ist sofort ein Mann eingezogen, den man dort wohl lieber nicht haben sollte. Dieser hatte gerade einen der Mafiaangehörigen gestern tagsüber einen 6 Stunden langen Freigang gestattet. Also ich habe von dem Berg aus meinen Vater draussen dort wo die Strafkolonne arbeiten muss, rum laufen sehen, eher gesagt er humpelte! Aber da kommt keiner so leicht hin und es wird ja behauptet er lebe schon seit 14 Tagen gar nicht mehr! Ich weiß nun nicht mehr weiter, da ich Amy sehr gut kenne habe ich ihr es erzählt, aber die Zeitung hat ja auch keine Macht darüber mehr oder, dass sie etwas dort bewegen könnte, die offiziellen Unterlagen sind mit echten Stempel des Gefängnisses gestempelt, da rum zweifelt es keiner an! Wenn ich das gute Fernrohr von meinem Vater nicht Geschenk bekommen hätte, dann.“ , sie brach ab und versuchte verzweifelt die Fassung zu bewahren. Die Blicke der Jungs trafen sich. Amy blickte Hannibal bittend an. Face schien in seinen Gedanken gerade wo anders zu sein, er nahm das Bild von dem verschwundenen und seiner Tochter in die Hand. Murdock hielt ihn als er den Bilderrahmen sah auffordernd die Hand hin. Face musste wieder einmal grinsen, drückte aber ihm das Bild in die Hand. Sein Blick ging auf die wand, wo ein Gemälde hing. „ Meine Güte, das ist ja ein prachtvolles Exemplar, diese Farben der Himmel die Raue See und das Schiff, jenes dort mit dem wilden Wellen im Sturm kämpft!“, sagte er und stieß einen anerkennenden Pfiff aus. Im selben Moment sagte B.A. „Hannibal, ich muss doch noch tanken fahren, die Tanke schließt sonst gleich.“ „Ja gut, nimm Murdock aber mit sicher ist sicher!“, erwiderte Hannibal und versuchte es zu vermeiden, dass die anderen merken könnten, dass er ganz rot geworden war und keinen Blick von ihr mehr wenden konnte. Face und Amy entging diese nicht, Face warf ihr einen unauffälligen viel sagenden Blick zu. Da fiel der Rebecca leider die Kaffeekanne, die sie Amy rüberreichen wollte runter, da diese bereits den Tisch gedeckt hatte.
Face blickte sie erschreckt an, sah dass sie mit der Fassung gerade rang. Da kniete Hannibal bereits vor ihr und sammelte die Scherben auf, während Amy ihn ein Wischtuch reichte.
 

Das Kleid von Rebecca ist total ruiniert. „Ich geh mich mal schnell umziehen“, sagt sie schnell und geht schon in den oberen Stock. Face hat sich nun entschieden doch beim Aufräumen zu helfen. Er kniet sich neben Hannibal hin und hilft ihm die Scherben aufzunehmen. Dabei muss er sich das Grinsen heftig verkneifen, denn er hat da einen leisen Verdacht, warum der Colonel so drauf ist. Als Amy gerade in die Küche verschwindet um noch mal ein Tuch zu holen, muss er seine Bemerkung loswerden: „Hannibal, du weisst doch, dass wir nichts mit den Kundinnen anfangen. Immer schön geschäftliches und privates trennen.“ Hannibal schaut ihn gespielt böse an. „Ach, komm tu nicht so verwirrt, ich kenn dich genug lange, um zu wissen, wenn die Kundin in Gefahr ist.“, sagt Face mit einem noch breiterem Grinsen. Da kommt zum Glück für Hannibal Amy zurück und gibt ihnen das neue Tuch. Inzwischen ist aber langsam alles wieder aufgewischt und trocken. Rebecca kommt gerade wieder die Treppe hinunter. Zu allem Bedauern mit einem wunderschönen Kleid. Face streicht Rebecca innerlich für sich selber ab. „Wenn Hannibal ein Auge auf sie geworfen hat, dann sollte ich es lieber lassen“, dachte er grinsend bei sich. Schon wieder hängt Hannibal mit seinem Blick nur bei ihr, was so langsam auffällig ist. Face verpasst ihm einen Stoss in die Rippen, er schaut aber, dass das ja niemand mitbekommt, denn das würde nämlich schwieriger zu erklären sein. Doch Hannibal hat den kleinen Stoss verstanden und ist erleichtert, als Rebecca das Gespräch wieder weiterführt. „Wie läuft es denn jetzt genau ab?“, fragt sie. „Ja em..“, stammelt Hannibal vor sich hin. Face verdreht die Augen und hilft ihm ein wenig: „ Da es jetzt schon Abend ist, lohnt sich es nicht mehr etwas anzufangen“. „Okay dann können sie in meinem Gästezimmer schlafen, ich hab genug davon“, antwortet die Kundin. Die hat immer noch nicht bemerkt wie Hannibal sie anhimmelt. Face bekommt innerlich die Krise. „Ist die denn blind oder einfach nur zu blöde?“, fragt er sich. „Ich habe drei Gästezimmer“. „Kein Problem wir sind es uns schon gewöhnt zu zweit in einem Zimmer zu schlafen.“, antwortet Face. „Hannibal ist wieder ganz rot angelaufen. „Hoffentlich bin ich nicht auch so schlimm, wenn ich mich in eine Kundin verknallt habe, sonst müsste ich da mal was ändern“, denkt Face und muss dabei sich das Grinsen verkneifen. Da kommen endlich wieder B.A und Murdock zurück. B.A ist total sauer, währenddessen Murdock glücklich durch die Gegend hüpft. „Was ist denn los?“, fragt Face den böse aussehenden B.A.. Die Kundin hält ein wenig Abstand von B.A., anscheinend traut sie ihm noch nicht wirklich. „Dieser Irrer wollte unbedingt so eine doofe Figur kaufen, die gerade mal 4cm gross ist, aber mich zehn Dollar gekostet hat!“, antwortet B.A mürrisch. „Hast du doofe Figur gesagt? Das ist ein Sammlerstück von Nils Holgerson! Schau doch mal, das ist Martin der Enterich!“, verteidigt Murdock schnell seine Figur und präsentiert sie glücklich Face. Face grinst nur und sagt: „Ach, B.A es sind doch nur zehn Dollars und dafür gibt Murdock auch die Nachtruhe, wenn du mit ihm im gleichen Zimmer schlafen musst“. „WAS????“, fragt B.A langsam drohend aufstehend. Er tritt drohend zu Face hin. Dieser rechnet mit dem Schlimmsten. Doch zum Glück hat sich Hannibal wieder eingekriegt und verteidigt Face. „B.A hör auf damit! Du schläfst diese Nacht mit Murdock in einem Zimmer und damit Schluss!“
 
 

Face grinste breit und warf B.A. einen dreisten Blick zu. Also, ich werde jetzt schlafen gehen, dass ich morgen wieder fit bin! Schlaft gut!“, erzählte er den anderen provozierend.
Die Situation nutzte der Colonel sofort, ja da ist richtig, sollten wir alle tun, morgen wird es hart genug für uns!“, sagte er um einen Grund für sei frühzeitiges Verschwinden zu haben.
So verschwanden alle auf ihre Zimmer. Hannibal legte sich hin, während Face ihn immer noch begutachtete und über ihn lästerte. „Ach, so sehen schwer verliebte Jungs aus?“, fragte er ihn scheinheilig. Zur Antwort flog ihn das Kopfkissen von Hannibal um die Ohren. „ Es reicht Luitenend, ich weiß gar nicht was Du für ein Blödsinn sabbelst, ich bewahre dich vor Murdock Gute Nacht durch erzähl Geschichten und B.A.s Händchen, die sich am liebsten um deinen Hals gelegt hätten, und du treibst es hier langsam auf die Spitze ! Ich mache hier nur mein Job sonst nichts!“, er stand auf und knallte wütend mit der Tür. Er ging leise die Treppe herunter, schlich sich zur Terassentür und ging leise vor die Tür dort. Oben kamen Murdock B.A. und Amy schnell in das Zimmer zu  Face herein. Der starrte immer noch geschockt über die so hektische Flucht seines Chefs aus dem Zimmer hinterher. „Was ist denn passiert, der Colonel war so laut geworden?“, fragte Murdock den total überrumpelten Face, der immer noch ganz starr vor Schreck über diese heftige Reaktion seines Anführers war. „Das wollte ich doch nicht! Verdammt seit wann ist der eine solche Mimose, Jungs?“, fragte er sie erschrocken mit einem hochroten Gesicht. Alle starrten sich abwechselnd an, ohne dass einer noch ein Wort verlor. Nach einer halben Stunde lagen Face und die Jungs wieder in ihren Betten, nur Hannibal war noch nicht wieder da. Keiner konnte aber nach dem Krach so schlafen. Dann kam Hannibal leise wieder in Haus und schlich leise die Treppen hoch öffnete leise die Tür und fragte vorsichtig: „Face, schläfst Du schon! Tut mir leid, das ich dich so angefahren habe!“ „ Ach, ist schon gut, ich habe doch auch daran Schuld, ich hätte doch entweder meine Klappe halten sollen oder  … Ich denke, ich schlafe sonst doch lieber bei Murdock im Zimmer und B.A. kann zu Dir kommen, ist vielleicht besser!“, erwiderte er sehr gedehnt, er war nämlich doch selber etwas sauer auf Hannibal Reaktion. Sie schwiegen dann. Am nächsten Morgen als Hannibal wach wurde, war zu seinem Erstaunen Face schon in der Küche beim Frühstückmachen am Helfen. Amy stand dort nun mit Face und Rebecca und unterhielt sich. Face war erstaunlich ruhig heute Morgen. Amy hatte gemerkt, dass Face und Hannibal sich im Moment nicht grün waren. Als Hannibal kurz verschwand um Murdock und B.A. zu holen, sah Amy Face sehr fragend an. Er tat als bemerkte er ihren Blick nicht, deshalb knuffte sie ihn mal kurz kräftig in die Rippen. „Autsch!“, kam die die kurze Antwort, er versuchte ihren Blick auszuweichen, er war ihm unangenehm. In genau diesem Augenblick…
 

Kam der Rest des Teams wieder hinunter. Sie setzt sich mit einem „Guten Morgen!“, dann  war das Gespräch schon beendet. Face beladet die Teller mit Toast, Speck und Eiern und stellt sie jedem vor die Nase. Die Damen setzten sich auch hin und dann essen sie schweigsam alle gemeinsam. Nach dem Essen fragt Rebecca während sie alle gemeinsam am abräumen sind: „Wie geht es nun weiter Mr. Smith?“ Alle schauen sogleich Hannibal erwartend an ausser Face. Er tut so als ob ihn das ganze gar nichts angeht und räumt weiter ab. „Zuerst...
 

werden ich, Amy und Murdock mal das Gelände unter die Lupe von diesem Berg ausnehmen. Face, du schaust dich mal im Büro von unseren Vermissten um, äh, falls es Probleme geben sollte, nimm B.A. mit, da wir ja noch nicht wissen, mit wem wir es wirklich zu tun kriegen. Ach ja und bitte B.A. nicht auffallen, nicht dass ihr zu früh eingebuchtet werdet! Da werde ich mal später wohl oder übel übernehmen müssen, wenn ich weiß wer da den King spielt. Ach ja    mit B.A. sein Van fahrt ihr, Face wir brauchen dein Vette, B.A. fährt dich zu ihr hin und vergiss mir nicht, deine Schlüssel, der wagen ist wichtig für meinen Plan!“ „Hannibal, warum immer mein Wagen?“, fragte Faceman  sehr mürrisch, „Amy hat doch auch ein Wagen, ein sehr sportlichen doch sogar!“, gab er zu bedenken. „Autsch Amy, was soll das?“, fragte er gespielt entrüstet, in der Hoffnung, dass Amy ihren Wagen freiwillig anbieten würde. Doch diese hatte nicht einmal im Traum daran gedacht ihren Wagen auch nur einem vom Team noch einmal zu leihen und deshalb hatte sie ziel gerichtet Face einen Tritt gegen das Schienbein gegeben, als er seine Anspielung auf Amys Auto machte. Mit einem bösen Blick schaute sie ihn an. Er steckte ihr wie ein kleiner Schuljunge die Zunge aus. „Jetzt seht zu zwei Stunden, dann steht die Vette hier, da wir dann aufbrechen, Soldat!“, befahl Hannibal im sehr rauen Kommandeur Ton ihn. Amy nutzt den Moment und steckte Face einmal die Zunge zum Abschied noch selber einmal aus. Dann fuhren Face und B.A. los, die Corvette zu holen. Die andern unterhielten sich über das weitere, was könne konnte. Da lenkte Rebecca, kurz das Gespräch auf Face. „Also Hannibal, dein Junge, dieser Face scheint ja noch ganz schön verspielt zu sein, der kann der auch wirklich so ein ernsthafter Soldat sein? Denn wenn mein  Vater mir über dieses Sonderkommando, dieses A-Team, dass er in Vietnam kennen gelernt hatte mir erzählt hatte, dann hatte er mir von diesen knallharten Männern berichtet. Da hörte ich nie von so verspielten Kindsköpfen, die noch Nils Holgerson lesen oder sich wie ein verliebter Schulbengel aufführen, sondern von Profis, die wissen was sie tun und alles knallhart durchziehen, um ihr Ziel zu erreichen. Was stimmt denn nun davon? Amy, helfe mir da mal auf die Sprünge?“, musste sie mal stichelnd bei den restlichen Teammitgliedern mal nachhaken.
 

Murdock ist zum Glück gerade ein wenig an die frische Luft gegangen, ansonsten hätte wieder eine Diskussion angefangen, über seine speziellen Neigungen. „Sie werden es mir nicht glauben, doch die Jungs sind tatsächlich für was zu gebrauchen“, antwortet Hannibal mit einem gereizten Unterton. Wenn er etwas nicht gerne hat, dann ist es wenn man auf seinen Jungs herum hackt oder an ihnen zweifelt. Rebecca schaut ihn nur weiter skeptisch an. „Er hat recht, die Jungs machen vielleicht nicht gerade den harten Eindruck, aber glaub mir, wenn es darauf ankommt sind sie die besten der Welt“, mischt sich nun auch Amy ein und unterstützt natürlich Hannibal. „Amy, du hast anscheinend zu viel Zeit mit denen verbracht“, ist das einzige Kommentar von Rebecca. Nun ist Hannibal tatsächlich langsam sauer. Zum Glück kommt gerade Murdock wieder hinein. „Hannibal, Face und B.A sind wieder zurück“. „Okay, Ladys darf ich bitten“, sagt Hannibal dann und unterdrückt seine Wut. Amy und Rebecca stehen auf und ziehen ihre Jacken an. Draussen wartet ein total verärgerter Face. „Wehe, die kommt nicht wieder ganz zurück!“, sagt er zur Begrüssung und wirft Hannibal die Schlüssel entgegen. Dieser hat eine gute Reaktion und fängt sie gekonnt auf. „Keine Angst, Face wir werden schon auf sie aufpassen!“, sagt Murdock grinsend. Augen verdrehend wendet sich Face ab und geht zu dem wartenden Van. Dort steigt er zu dem nervös wartenden B.A ein und dieser fährt dann mit voll Gas ab. „Was ist denn zwischen dir und Hannibal los?“, fragt B.A nach einer Weile. „Nichts, was sollte schon los sein?“ „Ich meine ja nur die Spannung zwischen euch ist ja langsam unerträglich“, begründet B.A. „Du bist zu viel mit Murdock zusammen, redest ja auch schon so ein Mist!“ Nun ist B.A ruhig. „Da kann etwas wirklich nicht ganz stimmen, sonst ist er doch immer der, der Murdock verteidigt und ihn nicht als Idioten da stehen lässt!“, denkt B.A bei sich. Face schaut eher Gedanken verloren und traurig aus dem Fenster.

Murdock schaut immer wieder unauffällig zu dem Teamchef hin, der neben ihm sitzt, doch er wird einfach nicht schlau aus ihm. Anscheinend hat er Krach mit Face, was bei ihm eher selten vorkommt. Die Ladys, die hinten sitzen geben keinen Mucks von sich, auch Hannibal schaut Gedanken verloren aus dem Fenster und ist still. „Wir sind da“, sagt Murdock dann, als er mit der Vette auf einen holprigen Weg fährt, der eindeutig zu dem erwähnten Berg führt. Er schaltet den Motor ab und schaut Hannibal erwartungsvoll an. „Und jetzt?“
 

„Nun, werde ich mit Amy mal dort Ausschau halten, ob wir da etwas sehen können und ihr bewacht mir die Corvette, nicht das Face sonst noch dass heulen bekommt, weil wir sie ausserhalb eines gekennzeichneten Parkplatzes allein gelassen haben. Also, wenn was ist, hupt ihr laut, verstanden, Captain?“, erwiderte er sehr gereizt und mit einem scharfen Ton.
Murdock blickte den beiden hinterher und schüttelte betrübt den Kopf, so habe ich ihn ja noch nie erlebt, was ist denn da nachts bei den beiden bloß vorgefallen. Face hasst doch eigentlich Streit, aber die scheinen ja schon fast verkracht zu sein, warum bloß und wer hat damit angefangen, der Colonel ist ja richtig mies drauf, da braut sich ja was zusammen! Rebecca, ich werde wohl mal den beiden in der stillen Minute mal auf den Zahn fühlen? Ich möchte nicht, dass sie sich anfangen weh zu tun, so was kenne ich bei denen sonst gar nicht, die haben sonst dass alles was so gesagt wird, noch nie so ernst genommen! Langsam mache ich mir Sorgen um die Psyche der Beiden, dabei bin ich hier der Irre, normaler Weise! Aber kein Wort darüber, ich regele dass schon versprochen!“, sagte er ihr mit einem Augenzwinkern zu ihr. Der Anführer des A-Teams blickte nachdenklich in den Hof und das Gefängnisgelände herunter, sein Fernglas liess er erneut über dass Gelände schweifen, dann sagte er zu Amy: „ Das ist ja fast so sicher wie Fort Knox! Also ich werde wenn wir daheim sind mal Euch allen den Plan erläutern.“ „Hannibal, ich wollte…
 

Mal fragen was den mit euch los ist“. „Was meinst du?“, fragt Hannibal absichtlich ein wenig verwirrt. Amy schaut ihn nur skeptisch an. „Du weisst genau was ich meine! Die Sache mit dir und Face“. „Was ist denn damit?“ Jetzt ist es Amy langsam zu doof und deswegen lässt sie lieber die Sache. Zusammen gehen sie wieder zurück zur Vette. Dort sitzen immer noch Murdock und Rebecca drinnen und unterhalten sich. Also setzten sich die beiden auch wieder in die Vette. „Und wie sieht es aus?“, fragt Murdock.  „Gut sieht es aus, es gibt zwar nur einen Eingang in den Berg hinein, doch überall sind super Verstecke und Anschleichen ist da ziemlich gut machbar“. „Okay“, sagt Murdock und startet die Vette.

„Wir sind da“, sagt B.A zu dem immer noch ruhigen Face. Doch dieser reagiert nicht, anscheinend ist er mit den Gedanken noch weit weg. B.A stupst ihn an. Face fährt erschreckt hoch. „Wir sind da“, wiederholt B.A. „Okay und wie stellen wir das jetzt an, das ist schliesslich ein Polizeirevier“, fragt Face skeptisch. „Ja, lass dir was einfallen, du bist doch hier der mit der grossen Klappe! Also benutzt sie auch!“, sagt B.A grinsend.

„Du bist ja nur neidisch, dass Du weil Du dass nicht kannst! Du kannst ja nicht die Leute da zu bringen, dass sie alles für einen tun!  Schau doch mal selbst Murdock tut was er will mit dir!“, erklärte er grimmig und sehr streitlustig! Hannibal betäubt dich immer wieder, ich lüge immer wieder alle für das Wohl im Team an und Hannibal verlie…! Eh ich sollte jetzt mein Job machen, da sonst Hannibal wieder auf mir rumhackt und Du lass mich doch einfach zufrieden! Dich interessiert es doch gar nicht, wie ich fühle, euch alle nicht!“, er stieg aus vergas sogar dass es gefährlich war mit der Vantür zu knallen, wenn B.A: in der Nähe war.
Rums die Tür knallte zu. B.A. war nun sehr geschockt, über seinen Freund, er wäre am liebsten hinterher gegangen und hätte ihn mal zur Brust genommen. Doch er blieb sitzen, da gerade Murdock die Vette anklingelte am Telefon, er blickte Face sehr verdattert noch hinterher, als er sich meldete: „ Ja, B.A. ist hier! Wenn du mit deiner Gans jetzt auch noch anfängst dann, gib mir mal den Chef! Hannibal also Face ist da rein, ja wie er darein geht, hat er gar nicht gesagt, er ist einfach darein, keine Ahnung was er nun vorhat? Hannibal, der fährt nicht noch mal mit mir mit, der dreht allmählich durch! Der hat die Tür geknallt! Hannibal, hörst Du, äh Amy ich wollte Hannibal sprechen, er sollte zuhören: „Mir reicht das allmählich!“, antwortete B.A., der inzwischen mit Amy sprechen musste, da Hannibal einfach ihn abgewürgt hatte und den Hörer der total verdutzten Amy einfach in die Hand gedrückt hatte. In genau diesem Moment, trat Face vor dem Sheriff: „Mein Name ist Jeff Friend, also ich bin ein Regisseur und würde ihr Gefängnis groß heraus bringen und eine großartige Reportage starten, also da kann selbst BBC nicht mit halten, also wenn wir zum Vertrag kommen könnten, dann gebe ich ihnen gleich mal meine Visitenkarte, also ihr Gefängnis wäre dann, mit einer Gage von 50000 Eier Anfanggebühr der 1. Staffel dabei, dann wird sicher gern erhöht ,mein Chef wird auf mich hören, wenn ich ihn dass hier vorschwärme! Also kommen wir ins Geschäft? Sie könne sich bis heute Abend entscheiden, ja schön das Gemälde dass sie da hängen haben, das müsste doch recht wertvoll sein oder? Also wie …“ , er unterbrach sein Wortschwall theatralisch. Sein Gegenüber glotzte ihn prüfend an, dann…

Kam endlich auch der verdutzte Mann zu Worten. „Sie wollen hier einen Film drehen? Das ist ja toll“, schwärmt der Mann. „Ja genau aber ich müsste mich hier jetzt zuerst mal in wenig umsehen dürfen, damit ich mir ein genaueres Bild vom Ganzen machen kann“, erklärt Face nicht ohne Hintergedanken. „Ja, aber natürlich“. „Gut, dann ruf ich mal schnell meinen Partner hinein, der mir ein wenig hilft und dann kann es schon los gehen“, sagt Face und läuft zur Türe. Er sieht schon vom weiten, dass B.A immer noch wütend ist, deswegen zeigt er ihm nur mit der Hand er solle kommen und geht gar nicht näher an ihn ran. B:A hat das Zeichen verstanden und gibt Amy am Telefon Bescheid das Face es geschafft hat und das sie jetzt sich dort umschauen. Dann macht er sich auf den Weg zu Face hinein. „So, darf ich vorstellen das ist mein Partner B.A, er hilft mir nun ein wenig alles anzusehen und zu besprechen“, erklärt Face ohne B.A auch nur einmal anzuschauen. „Okay, dann führ ich sie mal rum“. B:A watschelt den beiden immer noch grimmig hinterher und hat bis jetzt noch nichts gesagt. „So und das hier ist das Büro des Chefs“, erklärt der Sheriff stolz. „Gut, dürfen wir uns da auch mal in Ruhe umschauen?“, fragt Face lächelnd. „Ich weiss nicht so recht, der Chef wäre bestimmt nicht davon begeistert“. „Aber Sheriff, wir klauen doch nichts und schauen uns nur ein wenig um, ich werde sie natürlich bei meinem Chef erwähnen wie nett sie uns alles gezeigt haben und wer weiss? Vielleicht springt für sie auch noch eine kleine Rolle raus“, erklärt Face mit einem Lächeln das wirklich überzeugend rüberkommt. „Na gut“, sagt der Mann und schliesst die Türe auf. Zum Glück klingelt gerade das Telefon der Sheriffs in seinem Büro und deswegen muss er die beiden schnell alleine lassen. Das nutzt Face sofort und springt zu dem Schreibtisch rüber und fängt an alles anzusehen, was er in die Finger bekommt. B.A bleibt einfach stehen und schaut Face nur zu. „B.A., wenn du mithelfen würdest, würde es doppelt so schnell gehen!“, motzt Face seinen Freund an. B.A. sagt immer noch kein Wort, doch bewegt sich langsam und hilft mit beim suchen. Als Face gerade eine Akte am durchlesen ist, pfeift er anerkennend. „Schau dir das mal an der Big Boss hier hat drei der berühmten Montana Brüder eingefangen. Doch zwei sind abgehauen der Dritte schaffte es nicht. Wahrscheinlich haben die beiden Brüder ihn gefangen genommen und wollen dafür das ihr Bruder wieder frei kommt....“, überlegt sich Face. Dummerweise kommt gerade der Sheriff zurück. Schnell steckt sich Face die Akte der drei Brüder ein und tut so, als ob er sehr gespannt die Bilder an der Wand betrachten würde.
 
 

„Nun ja, sagen sie mal haben sie so was noch wie ein Lageplan des Gebäudes mit der Zeichnung von den Stromleitungen oder so was?“, fragte er scheinheilig. „Damit ich weiß wo unsere Leute den Strom für die Scheinwerfer und die Kameras herbekommen?“ „Ja schauen sie hier ist ein solcher Plan, ich mache ihnen eine Kopie davon! Ach ja, wann wollten sie mit dem Dreh starten?“, fragte der Mann ihn. „Ja, so gegen 14:00 Uhr Morgen natürlich, also gut, aber denken sie daran in der Branche bei uns hasst man Verspätungen! Also danke für alles, dann bis Morgen 14:00 Uhr nicht vergessen, Sheriff!“, antworte Face ihn nun ganz lässig und entspannt. Als sie draußen waren, grinste Faceman B.A. spöttisch an:“ Was heißt hier eine große Klappe haben, Großer? Habe doch nur dafür gesorgt, dass der Mann sich besser fühlt! Vielleicht wird er ja tatsächlich noch einmal ein Star, vielleicht nicht bei unserer Produktion aber wer weiß wann der Filmgott ihn entdeckt! Also sei doch dankbar dafür, dass nicht du der Star sein musst, denn du weißt ja ständig den Presserummel um dich herum, dann hunderte Autogramme geben müssen… !“, lachte er. Als sie bei den anderen eintrafen, war Face von seinen Erfolg immer noch selbst begeistert, er erzählte allen, wie er den Sheriff geleimt hatte. Doch Hannibal schien ganz weit weg zu sein in Gedanken. Amy bemerkte dieses und dachte sich ihren Teil! Als alle außer Amy und Hannibal nebenan erst mal Kaffee trinken gehen, verharrte Hannibal wortlos vor einem alten Foto, da war eine Jugendlich drauf zu sehen, mit einem offensichtlichen Freund. Er merkte gar nicht, dass Amy ihn da noch beobachtete. Face hatte sich neben an kurz abgesetzt und ging auf der Terrasse mal frische Luft schnappen, Murdock bekam dass mit und folgte ihm heimlich leise und ganz unbemerkt. Face stand unten am Gartenende und blickte gedankenverloren über die weiten Felder, die man von dort aus sehen konnte. Da stand im Moment ein Reh, das sich nicht vom Fleck rührte. „Jetzt oder nie!“, dachte Murdock, als er hinter Face leise trat.

Er stellt sich neben Face hin und schaut auch in die Richtung, wo sein Freund hinschaut. „Was ist los?“, fragt Murdock leise. „Nichts was soll schon los sein?“, antwortet Face mit seiner verschlossenen Art. Murdock schaut ihn skeptisch an. „Ich hasse es einfach, wenn er mich anschreit!“, gibt Face endlich preis. „Er hat es doch nachher auch bereut und sich bei dir entschuldigt!“, entgegnet Murdock. Genau das gleiche sind genau zur selben Zeit Hannibal und Amy am durchkauen. „Er ärgert dich halt eben gerne und hat sich ja nachher auch entschuldigt, warum macht ihr denn immer noch so eine Riesensache draus?“, fragt Amy, Hannibal. „Face sieht in mir einen Vater aber das bin ich nicht und diese Aufgabe könnte ich auch niemals übernehmen. Ich bin kein guter Vater und würde es auch niemals sein!“, sagt Hannibal leise. Amy schluckt schwer. Sie weiss, dass Face das so sieht, doch es ist wirklich eine verzwickte Sache. „Du brauchst doch gar nicht sein Vater zu sein. Es reicht wenn du für ihn da bist, genau auch wie für die anderen beiden Jungs. Sie brauchen dich alle genau auch wie du sie“. Hannibal schweigt doch er weiss innerlich dass Amy recht hat. Sie sind nicht nur eine Einheit, nein sie sind wie eine kleine Familie. „Sprich mit ihm und regelt das. Dann könnt ihr euch endlich wieder auf die Befreiungsaktion konzentrieren, sonst passiert noch was schlimmes, wenn ihr beide so abgelenkt seit!“, sagt Amy und geht dann auch zu den anderen Kaffee trinken. Hannibal bleibt noch ein wenig für sich dort stehen. Murdock sagt zum Schluss genau das gleiche wie Amy: „ Sprich mit ihm, ihr könnt doch nicht ewig auf euch gegenseitig sauer sein! Wir müssen auch noch den Job erledigen und dafür brauchen wir euch beide und zwar mit klaren Kopf!“ Dann geht er ebenfalls ins Haus zurück. Face ringt innerlich mit sich selber. Doch Murdock hat recht, sie müssen endlich die Sache aus der Welt schaffen. Da sieht er Hannibal immer noch beim Auto stehen und auch in Gedanken versunken. Face zwingt sich selber zu ihm hin zu laufen. Während er zu ihm läuft, sucht er die richtigen Worte, was gar nicht so leicht ist. Hannibal hört ihn gar nicht kommen.

„Colonel, äh Hannibal, ich wollte dir Bescheid geben, ich hätte es fast vergessen, ich habe hier noch den Plan, den ich vom Sheriff bekommen hatte. Hannibal, ich wollte Dir noch sagen, äh ich werde dir nicht mehr in die Quere kommen, versprochen. Du meinst doch garantiert wieder, genau wie die anderen es von mir denken, der hat es nur wieder auf einen kurzen Flirt abgesehen. Nein, sie ist zwar sehr hübsch und charmant. Aber ich weiß, dass Du dich in Sie verknallt hast, aber sie wäre eh nicht mein Fall. Selbst wenn Du nicht hier wärst, aber ich weiß jetzt genau, was Du mir immer ersparen wolltest. Nämlich, wenn ich mich verlieben wollte, dass ich ihr oder mir selber das Herz zerbreche, weil es nie eine vernünftige Beziehung werden kann, so wie ich auf der Flucht bin. Stimmt es? Das ist doch auch ein Problem für Euch, ich meine, wenn etwas zwischen euch laufen sollte, das tut es doch schon oder? Also, ich stehe Euch nicht im Wege. Doch ich weiß, wie es ist jemand den Du liebst zu verlieren, dass wollte ich Dir nur ersparen, Chef! Verdammt, ich hasse es, wenn mich einer von Euch anschreit oder wirklich ernsthaft sauer auf mich ist, ich möchte mit euch zusammen bleiben, ihr seit alles was ich noch habe und je hatte, einschließlich Amy!“, er stockte und ging ohne abzuwarten, was Hannibal darauf sagen würde zu den anderen hinüber. Er wich den neugierigen Blicken der anderen aus. Hannibal runzelt kurz die Stirn und kommt ebenfalls  herüber. Er winkte Faceman zu, der kam zu ihm vorsichtig heran. „Face, ich möchte dir noch etwas erklären. Also, komm mal bitte mit! Ich wollte dir nur sagen, es tut mir leid, dass ich dich so angeschnauzt habe. Aber Du hattest wirklich einen wunden Punkt bei mir getroffen. also, als wir hier der Rebecca vorgestellt worden von Amy. Habe ich einen Schock bekommen, Rebecca war mal meine Jugendliebe gewesen. Also ich war dumm genug, wollte zur Army, sie hatte mir die fast anstehende Verlobung sofort platzen lassen, weil sie Angst hatte einen Soldaten zu Heiraten, der vielleicht im Krieg drauf geht. Da ich aber so doof war, die Army ihr Gegenüber vorgezogen habe, trennte sie sich, für mich brach alles zusammen, was einen Sinn hatte. Dann war ich für so viele Soldaten verantwortlich, konnte und wollte nie wieder sie sehen, dann kam Amys Anruf, wir sollten ihrer Freundin helfen, wir kamen her und ja den Rest kennst ja selbst. Ich wäre bereit dieses Mal sogar in den Knast zu wandern, aber einen von Euch dafür aufgeben, würde ich nie ihr seit auch meine Familie! Face, tut mir leid! Ich wollte Dich nicht strafen! Ich bin mir nur selber mit meinen Gefühlen nicht klar! Aber du hast es ja fast bis auf die Palme getrieben, an diesen Abend, erst erscheint sie ohne eine Vorahnung, dann hast du mich gepiesackt, das war zu viel, mein Junge! Aber die anderen wissen es noch nicht alles ich werde ihnen es noch mal erzählen!“, er seufzte laut. Dann drehte er um und da hörte er Face ihn rufen:“ Tut mir leid! Dad..,äh Hannibal, ich wollte es nicht so weit treiben, aber ich hatte das Gefühl, du wolltest mich wieder als den Playboy hinstellen, ja ich bin selber daran schuld, dass ihr mich alle für einen mit einer zu großen Klappe haltet. Aber ich bin so eigentlich gar nicht, ich brauche nur jemand der an mich glaubt. Und das habt ihr alle immer wieder, also ich bin ja eigentlich nicht so, aber meine Klappe hat mir schon oft im Leben zu überleben geholfen oder meinst du nicht?“, er versuchte mit diesen letzten Worten wieder überheblich aus zu sehen. Dann bevor sie los fahren wollten, blickte Face Amy an und fragte: „Amy, nerve ich dich auch manchmal? Bitte antworte mir ehrlich?“, bettelte er um eine Antwort von ihr. Ihr Blick huschte mit einem erstaunten Lächeln über ihr Gesicht: „Nein tust du nicht“. Sie lächelt ihn aufmunternd an und steigt dann auch ein. Face steigt ebenfalls mit einem leisen Seufzer ein. Während der Fahrt zu ihrem Ziel, dem Sheriffgebäude war es ganz still im Wagen. Niemand getraute sich etwas zu sagen. Jeder ist ein wenig mit seinen eigenen Sachen beschäftigt. Hannibal versucht die Zeitung zu lesen, die er schon länger in der Hand hält. Murdock ist mit seinen Figuren beschäftigt und Amy spielt ein wenig ebenfalls mit, aber mit den Gedanken ist sie weiter weg. Genau auch wie Face. Rebecca beobachtet die Jungs alle ein wenig genauer. „Vielleicht hatte Hannibal doch recht, so schlimm sind sie gar nicht“, denkt sie bei sich. Und B.A ist natürlich mit dem Fahren beschäftigt. Doch dann unterbricht Hannibal die Ruhe plötzlich: „Also, zuerst geht Face hinein und regelt die Sache. Wir tun so als ob wir wirklich die Sachen für einen Film aufbauen würden. So haben wir die Gelegenheit dem dritten Montana Bruder mal auf den Zahn zu fühlen. Und das hier müssten sie anziehen“, erklärt er und reicht Rebecca ein Cappie ein ähnliches wie es Murdock auf hat. Sie schaut ihn nur verdattert an. „Ja, es muss sie ja nicht gerade jeder erkennen“, erklärt Hannibal entschuldigend. Augen verdrehend zieht sie es an. Die Jungs müssen sich alle das Lachen verkneifen, denn ihr steht das Cappie wirklich nicht. Als sie endlich angekommen sind, steigt Face wie schon besprochen als erster aus und geht alleine hinein. Kurz darauf winkt er den Jungs im Wagen zu. Nun steigen alle aus und laden die Sachen aus, die sich Hannibal aus seinem Filmset mal ausgeliehen hat. Während Amy, Murdock und Rebecca die Sachen aufbauen, unterhält Face ein wenig den Sheriff. Denn Hannibal und B.A verdrücken sich nach hinten, wo sie gelesen haben, wo auf dem Plan die Zellen sein sollten. Dank Face hervorragender Ablenkung gelingen die beiden ungesehen zu den Gefangenen. „Wer von euch ist der dritte Montana Bruder?“, fragt Hannibal laut durch alle Zellen rufend. Alle fangen nur an zu lachen aber niemand gibt ihm eine Antwort. „Na gut, wenn es nicht friedlich geht, dann bitte B.A“. B.A läuft durch die Gänge und schaut alle grimmig an. Dann sucht er sich einen aus, der ziemlich hart und übel aussieht. „Der hier“, sagt er nur zu Hannibal. Niemand der Gefangenen versteht. Hannibal kommt und zieht den Schlüssel, dem ihm Face heimlich gereicht hat. Dieser Schlüssel öffnet alle Zellen. Hannibal öffnet die Zelle und B.A tretet hinein. Er nimmt sich den Kerl zur Brust und zwingt ihn zu sagen, wer der Montana Bruder ist. Schon nach kurzer Zeit redet der Mann freiwillig. Doch leider stöhnte der Mann einmal zu laut, als B.A ihm gerade einen sauberen Schlag in den Bauch verpasst hat. Der Sheriff der freudig sich mit Face am unterhalten war, hat das Stöhnen gehört. „Was war das? Haben sie das auch gehört?“, fragt der Sheriff den schon Augen verdrehenden Face. „Nein was meinen sie denn?“, fragt er unschuldig. Doch da kommt gleich ein noch lauteres Stöhnen hervor, das jeder gehört haben muss. „Ach, verdammt“, flucht Face leise vor sich hin. Der Sheriff hat das schon nicht mehr gehört, denn er schnappt sich seine Waffe und geht nach hinten zu Hannibal und zu dem immer noch kämpfenden B.A. Mit der Waffe zielt er auf den verdutzten Hannibal. „Was machen Sie hier?“, fragt der Sheriff böse. Face steht hinter dem Sheriff und weiss gerade nicht was er tun soll. Als der Sheriff allerdings die Waffe entsichert, schnappt sich Face seine eigene Waffe. „So, jetzt ist aber Schluss ich hab das gar nicht gern, wenn man mit Waffen vor meinem Boss herumfuchtelt“, sagt er ganz gelassen und reisst dem Sheriff die Waffe aus der Hand.

Er grinste mal wieder sehr breit über das gesamte Gesicht, als er plötzlich in seinem Rücken eine Mündung einer Waffe spürte, dann drehte er sich erschrocken um, da er das erschreckte und genervte Gesicht Hannibals sah. „So so, dann bringt diese Möchtegern - Hollywood Nachwuchs -Regisseure mal in ihre reale Zelle, in der sie die nächsten Jahre schmoren werden, dann schauen wir uns mal die Ladys ebenfalls genauer an! Die stehen bestimmt auf richtige Kerle! Also dann mal los, ich hole die Ladys mal persönlich in mein Büro herein!“, grinste er vorlaut. Hannibal erstarrte förmlich, sein Puls wurde stärker und sein Herz wollte rasen, während die anderen sehr blass wurden. Murdock jedoch konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, zog ganz gelassen ein Handy aus seinem Ärmel und meinte ganz cool:“ B.A. ich muss mal nachfragen, ob Amy schon etwas über die neue Spezial Edition mit Nils durch die weiten Felder schon was gehört hat, das soll ja der Renner werden!“, sprach er augenzwinkernd B.A. zu. Der nahm ihn ohne zu zögern, dass Handy aus der Hand und erklärte der verdutzten Amy: „ Amy verschwindet sofort so unauffällig wie möglich ,wir sind aufgeflogen und im Knast, bringe sie zu Dir nach Hause, die Kerle kommen sonst zu Rebecca nach Hause, also verduftet, wir melden uns wieder! Seht zu!“, befahl er ohne Umschweife. Amy am anderen Ende ließ verschreckt dass Handy runter sinken und schlug sofort Alarm:“  Wir müssen weg von hier, sofort!“ Sie war dankbar darüber, dass Murdock ihr das Handy mit den Worten: „Wenn Du etwas Neues über Nils oder Martin erfährst, rufe mich bitte sofort an, ach und erzähle den Jungs bitte nicht, dass ich dir Face sein neues Handy dafür mal kurz geborgt habe!“. Ihre Gedanken kreisten nun wild, viel Zeit hatten sie nun wohl nicht mehr, sie war unsicher, was sie nun noch machen könnte. Dann entschied sie sich…

Auf B.A zu hören. Sie möchte nämlich ungern Rebecca in Gefahr bringen, Hannibal würde sie dafür killen. Also zog sie Rebecca mit sich, die nun sprachlos war. „Aber was ist mit den Jungs?“, fragt sie und bleibt stehen. Rebecca, nun komm bitte, die werden es schon schaffen das haben sie immer geschafft, nun komm schon!, sagt Amy und zieht Rebecca wieder mit sich zum Van. Zum Glück hat B.A die Wagenschlüssel einfach auf dem Beifahrersitz liegen gelassen und so konnten die beiden erfolgreich flüchten. Als die Gangster die dem armen Face immer noch die Waffe in den Rücken drücken, hören dass draussen ein Wagen abfährt, flucht der angebliche Boss. „Los, geh nachschauen ob die Ladys noch da sind!“, befiehlt er dem einen der Männer. Dieser rennt sofort los und geht nachschauen. Doch wie schon erwartet, sind die beiden weg. Keuchend kommt er zu seinem Boss zurück und nickt nur mit dem Kopf. „Na ganz toll, jetzt müssen wir unseren Spass mit denen hier haben!“. Face rollt die Augen zum Glück sieht das niemand von den Gangstern, da er ja mit den Rücken zu ihnen steht, doch Hannibal sieht es und schaut ihn böse an. „Das ist wieder mal typisch Face! Ihm steckt einen Waffe im Rücken, aber Unsinn muss er immer noch machen!“, denkt Hannibal und so ziemlich genau das gleiche denkt sich auch B.A und Murdock. Doch sie wissen nicht dass Face ihnen damit ein Zeichen geben wollte. Da, er ja sonst nichts zeigen kann, muss er halt eben mit den Augen arbeiten. Denn die Waffe des Sheriffs, die er ihm aus der Hand geschlagen hat, liegt fast schon neben Hannibal. Aber hinter einem Eimer der dort steht und so sieht sie niemand ausser Face. Stöhnend gibt er es auf. Niemand hat auch nur ansatzweise begriffen, was er meinte. „So, zuerst holen wir mal meinen Bruder aus der Zelle. Ich überlege nur, ob wir die Clowns hier mitnehmen sollen oder sie einfach in eine Zelle zu sperren“. „Sie sind einer der Montana Brüder?“, fragt Hannibal neugierig. „Ja, Opa genau und mein ältester Bruder ist der Boss von uns und jetzt hat er gesagt, wir sollen unser Nesthäkchen hier raus holen“, erklärt der, der immer noch Face die Waffe hinhält stolz. „Na, ganz toll“, stöhnt Face.

„Also, wo ist denn der richtige Chef hier? Macht der den Urlaub oder was?“, unterbrach Hannibal ihn mit einen prüfenden Blick auf dem Kerl der seinen Freund immer noch bedrohlich nah die Waffe gegen ihn richtete. Face überlegte fieberhaft, wenn sie jetzt mitgehen würden, wäre die letzte Chance, die Waffe sich zu schnappen, die Hannibal nun eigentlich noch nehmen hätte können erledigt. Er stieß Murdock etwas an und dann pöbelte er ihn ganz unvermittelt an: „Also, hast Du es doch mit der Tussi vereinbart, dass ihr meinen Film sabotiert und was dich betrifft, ich habe davon Info, dass Murdock dich in seinen nächsten Rundflug mit nehmen will, er will dich wieder K.O. schlagen vorher! Na warte, Freundchen, er hoffte das nun der Colonel merkte, was er mit seiner neuen Showeinklage zu bezwecken versuchte, während er mit der angeblich so stark zuschlagenden Faust in die Richtung zeigte und mit einen seines typischen Augenzwinkern Hannibal drauf hinweisen versuchte. Gleichzeitig blickte er so unauffällig wie möglich in die Richtung, die er meinte.
 

Murdock spielt nun auch mit. Er weiss zwar nicht wieso Face so eine Show hinlegt, doch er vertraut ihm einfach mal. „Du, Niete, du hast dich doch mit der Tussi absetzten wollen! Du wusstest doch gleich das, dass hier ein Reinfall wird!“, sagt er. Nun mischt sich auch Hannibal ein aber in der Absicht die beiden auseinander zu bringen. Er geht auf die beiden zu, doch Face verpasst ihm einen Stoss, so dass er genau zu dem Eimer fällt. Dabei schaut Face aber das es auch nicht zu fest ist, sonst bringt ihn Hannibal noch um. Doch es hat geklappt. Nun sitzt Hannibal ganz verwirrt über die Aggressivität seines Freundes neben der Waffe. Murdock und Face spielen einfach weiter, während Hannibal endlich die Waffe entdeckt. Schnell steckt er sie ein. „So, jetzt ist aber Schluss hier, wir bringen euch jetzt zu meinem Bruder der wird schon entscheiden, was mit euch passiert! Los, lass noch schnell meinen Bruder da, zu hinterst ist er hinaus!“, befiehlt der Boss und schnappt sich wieder Face, der sich ein wenig verdrückt hat und richtet wieder die Waffe an seinen Rücken. „Warum immer ich?“, fragt sich Face leise. Der eine Mann schliesst die hinterste Zelle auf und dort kommt ein erstaunlich schüchterner und auch kleiner Mann hinaus. „Nun komm schon Bruderherz! Und schliesst den Sheriff noch in die Zelle hinein, dann gibt der auch mal Ruhe!“, befiehlt der Boss, der immer noch seine Waffe in den Rücken von Face bohrt. Hannibal unterdrückt sich ein Kommentar zu dem eher schüchternen Bruder, denn er hat Angst, dass der Boss die Sache dann an Face auslässt. Also ist er ganz brav und gehorcht sogar, als sie sich alle in Bewegung setzten in Richtung Parkplatz.

„Tja, dann arbeite ich nicht mehr für deine lausige Produktionsfirma, ich hätte einen wunderbaren Dreh machen könne in der Karibik, aber deine Leute! Also nein, aber ich gehe gleich wenn ich hier raus bin zur Schauspieler Gewerkschaft und zeige diese Mistige Firma an! Da ist ja voll unter meinem Niveau!“, rappelte Face munter weiter. B.A. warf ihn schon einen genervten Blick zu. Ach ja und diese treulose Dame im Büro, träumt wohl am Strand, während wir hier den Untergang der Gerechtigkeit filmen oder was!“, er wurde langsam leiser, denn ihn ging langsam der Blödsinn aus. Er blickte hilfesuchend Murdock an, dass der auch mal was sagen sollte um die Aufmerksamkeit von den Colonel zu lenken, dann blickte er Hannibal auffordernd an, mit dem flehenden Blick an dass dieser jetzt mit einen Plan rausrücken sollte.

Dieser ist zwar fieberhaft am überlegen doch weit ist er anscheinend auch noch nicht.  „Alles wäre nicht so schwierig, wenn Face nicht in so grosser Gefahr wäre“, denkt sich Hannibal. Doch da kommt ihm eine geniale Idee.“ Ich könnte doch so tun als ob ich Schuhe zu binden muss. Der eine wartet auf mich, der andere geht mit Face, Murdock und B.a weiter. Ich erledige schnell den einen. Face macht einen sauberen Sprung zur Seite und B.A und Murdock greifen sich den zweiten“, denkt er sich. Doch wie soll er den äusserst gewagten Plan den anderen erklären? „Eigentlich kann ich es ja mal versuchen. Face wird sich ja hoffentlich doch selber in Sicherheit bringen und B.A sollte dann automatisch den Rest erledigen. Sind ja nicht mehr so viel Männer die erledigt er ja im Halbschlaf...“, denkt er sich. „Du hattest auch schon bessere Ideen“, kam seine Innere Stimme wieder zum Vorschein. Doch er lässt sich nicht beirren und fängt an. Wenn er gewusst hätte, dass etwas schief gehen würde, hätte er sich bestimmt noch mal alles durchdacht. Doch nun ist er schon auf den Knien und bindet seine Schuhe genau so wie sein Plan es verlangte.

Doch genau in diesem Moment musste Murdock stand weiter zu gehen ausgerechnet über ihn ins das Stolpern kommen. Er hatte gerade geträumt plumpste dann unsanft den Colonel so doll in den Rücken, dass dieser mit dem Gesicht in den Sand am Boden gedrückt wurde. Face wollte sich schnell befreien, der Mann bemerkte aber dass rechtzeitig und schlug ihm mit der Waffe auf dem Kopf. Face sank bewusstlos in sich zusammen. In diesem Moment feuerte der Mann auf Hannibal. Er traf mit einem Streifschuss die Schulterspitze. Hannibal schrie kurz auf. Griff sich vor lauter schmerzen an die verletzte Schulter und sank mit auf dem Boden und zwar in die Knie. Murdock war ganz starr vor Schreck, er bemerkte, dass alle den Colonel nur ansahen. Da lief er einfach los, weg von den Allen. Er sprang in die nahe gelegenen Büsche und verschwand während die Männer ihn blöd nachschauten. Da nahm der Chef, die Waffe und sagte: „Wir trennen die nun! Mit den Starregisseur rechnest Du ab, ich schnappe mir mal den Komiker diesem Chef hier! Ach, wenn einer hier flüchten versucht, blast ihn einfach um! Den Entflohenen setzten wir als Terrorist aus! Dann wird ihn uns einer bestimmt liefern! “, lachte er hämisch und zielte demonstrativ auf dem immer noch schlummernden Faceman.

B.A. schaut sich die ganze Szene wie in Trance an. Er ist wie weggetreten. Das merkt der immer noch am Boden liegende Hannibal und ruft laut: „B.A!!!“ Endlich bewegt B.A. sich und schubst den Mann zur Seite, der gerade dem immer noch bewusstlosen Face töten wollte. Nun ist B.A total sauer. „Ich hab es nicht gerne, wenn man meine Freunde angreift!“, sagt er laut und geht auf die anderen Männer zu. Gerade will er sich einen schnappen und ihm seinen berühmten Kinnharken verpassen, als hinter ihm eine Stimme sagt: „Lass ihn sofort los! Oder dein Freunde hier sind noch übler dran als jetzt schon“. B.A dreht sich um. Der Mann den er gerade vorhin weg geschubst hat, hat zwei Waffen in der Hand. Eine zielt auf Hannibal und die zweite auf Faceman. Seufzend lässt B.A den Mann los, der schon zu zittern angefangen hat. „Na, also geht doch und nun ladet die Kerle ein und geht mit ihnen ja nicht zu sanft um!“, befiehlt der Boss grinsend. Da sie nur zwei Busse haben, werfen sie Face und Hannibal in den gleichen Transporter und B.A. muss alleine in einen. Murdock schaut vom Gebüsch aus traurig zu, wie seine Freunde abtransportiert werden. Im Bus ist es ganz ruhig. Hinten wo Face und Hannibal liegen, kommt langsam wieder Leben rein. „Face“, flüstert Hannibal leise und zwingt sich auf zu setzen. Er kriecht zu seinem Freund hinüber. Dieser hat eine üble Kopfwunde aus der Blut sickert. „Face, Junge halte durch“, flüstert Hannibal, der mit seiner Ohnmacht kämpft. Doch nun sind die Schmerzen zu stark. Er fällt fast noch auf Face hin und verliert das Bewusstsein.  In dieser Zeit ist es im anderen Wagen dafür ganz ruhig. B.A. sitzt traurig auf dem Boden. „Warum hatte ich dieses Blackout?“, fragt er sich immer wieder. Er macht sich sehr grosse Vorwürfe. Eine Weile später halten die Busse ruckartig. B.A. hört von draussen, die Stimmen sagen: „Sperrt erst mal den Schwarzen in eine Einzelzelle. Die andren beiden kannst du ja in eine stecken, die tun keiner Fliege mehr was!“.

Murdock fiel ein, dass er nachdem sie Amy gewarnt hatten, hatte er  das Handy wieder in seinem Ärmel verschwinden lassen. Das zog er nun eilig hervor und sprach aufgeregt als amy sich meldete: „Amy, Schätzchen, sie haben Face und Hannibal ernsthaft ausgeschaltet! Ich konnte weglaufen, sie wollen mich als Terrorist aushängen lassen! Ich brauche euch, die Wildgans kann nicht allein dem kleinen Nils helfen! Wir sind sozusagen flügellahm Amy seh e zu das du zum Richard Park kommst, am Brunnen in einer zwei Stunden!“, erklärte er durcheinander und hoffte dass sie ihn verstanden hatte. Amy sah nachdenklich ihre Freundin Rebecca an, sie wusste nun nicht soll sie Rebecca davon erzählen oder nicht. Murdock sagte ja dummerweise nicht s weiter zu ihr. Sie wurde unruhig. „Was hatte er damit bloß gemeint?“, fragte sie lauter als sie wollte sich selbst. Da stand Rebecca hinter ihr. „Verdammt ernsthaft ausgeschaltet! Hieß dass die wären beide Tod?“, sie schluckte und fing an zu frösteln.

„Was? Wer ist Tod?“, fragt Rebecca die Amy belauscht hat. Amy schluckt schwer. „Soll ich’s Rebecca sagen oder eher nicht?“, fragt sich Amy. „Nein das darf ich nicht tun sonst will sie mitkommen und dann gibt’s Ärger von Hannibal“, entscheidet Amy. „Niemand ist tot, dass hab ich nur so vor mich hin gesagt, ich muss jetzt schnell los“, redet sich Amy draus. „Wohin gehst du?“, fragt Rebecca unsicher. „Ich muss noch mal schnell in die Redaktion, die haben da Probleme, aber du kannst hier bleiben, sollte bald erledigt sein“, erklärt Amy mit schwerem Herzen. Sie hasst es Leute anzulügen, besonders, wenn sie noch ihre Freunde sind. Doch es geht nun einmal nicht anders. Schnell schnappt sich Amy ihre Autoschlüssel und macht sich auf den Weg, bevor Rebecca noch lästige Fragen stellen konnte. Zum Abschied sagt sie noch: „Schliess bitte hinter mir die Türe zu und wenn was ist ruf auf mein Handy an, die Nummer ist gleich neben dem Telefon“. Und schon ist sie verschwunden.

Mit einem Wurf werden die beiden bewusstlosen Männer einfach achtlos in die Zelle hineingeworfen. Und sofort wird die Zelle zugeschlossen. B.A sitzt in seiner eigenen Zelle und überlegt sich fieberhaft, wie sie bloss hier heraus kommen könnten.

So langsam kam Face wieder zu sich. Ihm war schwindlig. Er hatte das Gefühl, dass alles verschwommen war und   sich um ihn herum drehte. Er stöhnte leise. Seinkopf pochte stark. Er hatte das Blut an seinen Klamotten, welches zum Glück endlich an der Wunde stillstand und inzwischen angeklebt war gesehen. Dann fiel sein Blick auf den so daliegenden Hannibal.
„Was war hier denn los, wer war dieser Mann und was war mit ihm, irgendwo hatte er ihn schon mal gesehen? Aber nur wo und was mache ich in der Zelle hier?“, dachte er angestrengt darüber nach. Sein Kopf brummte nun immer noch sehr heftig. Da kasm der Colonel langsam ebenfalls zu sich: „ Ich hätte mich von dieser Frau fernhalten sollen!“, grummelter er als er zu sich kam und sich mit den gleichen schmerzen aufrichtete, doch dies saßen bei ihm in seiner Schulter. „Na klasse, wo ist denn nun noch unser Großer gelandet!“, sah er Faceman erwartungsvoll an. „Wer bitte?“, fragte Face total irritiert von der merkwürdigen Lage in der er sich hier befand.
 

„Alles okay, Face?”, fragt dann Hannibal nach.  „Face? Wer ist Face? Moment mal, wer sind Sie überhaupt? Oh nein, wer bin ich überhaupt?“, fragt sich der fassungslos. „Guter Scherz Face“, sagt Hannibal erst. „Scherz? Mein werter Herr glauben Sie echt in solchen Sachen würde ich scherzen? Ich weiss echt nicht, wer ich bin oder wer Sie sind!“, verteidigt sich Face. Hannibal bekommt nun ganz grosse Augen. „Ach, du scheisse“, rutsch ihm heraus. „Sie sagen es, also anscheinend wissen sie, wer ich bin?  Sie könnten mir doch helfen oder?“, fragt Face hoffnungsvoll. Und der einzige Widerspruch der Hannibal noch war, ist nun auch verschwunden. „Face hätte schon lange aufgehört mit dem Scherzen.. Oh, mein Gott das heisst doch, du hast eine Amnesie! Und wahrscheinlich durch den Schlag auf den Kopf“, überlegt sich Hannibal laut. „Amnesie? Na das würde erklären, warum ich nicht mal weis wer ich bin“, stimmt Face traurig zu. Hannibal stöhnt erst mal laut. Nicht nur wegen seinen grossen Schmerzen, sondern auch weil er bald am Verzweifeln ist. „Ich kann dir doch nicht deinen ganzen Lebenslauf erklären, bis du dich endlich wieder erinnerst“, klagt Hannibal und überlegt sich wie er das Ganze in den Griff bekommen könnte.  „Also, zum Anfang würde es doch reichen, wenn sie mir sagen würden wie ich heisse und wie sie heissen. Und wie wir in diese Situation hier gekommen sind“, erklärt Face.

„Wenn das nur so einfach wäre, wie du glaubst mein Junge! Also ich bin dein Kommandeur aus Vietnam, wir arbeiten hier daran der Gerechtigkeit zu helfen. Du bist Luitenend Templeton Peck, also unser Freund Sargend B.A. der Große mit den Goldketten um den Hals, der immer Angst vor dem Fliegen hat, sitzt hier auch irgendwo ein. Captain Murdock der Irre mit den genialen Rollen, zuletzt war er sogar mit Nils Holgerson und den Gänsen unterwegs, aber dass sagt dir ja nun auch nichts ,in deinem Zustand, also der konnte entkommen, der wird irgendwann uns zu befreien versuchen, der trägt ein blaues Cappy und man sieht es ihn manchmal schon an, den immer Blödsinn im Kopf hat der! Aber nun Face müssen wir den Sheriff finden, da wir ihn ja helfen müssen, falls er noch lebt!“, antwortete Hannibal ihm. „Einen Moment noch, ich verstehen nun gar nichts mehr, ich warte hier bis der Wärter kommt, sie sind wohl irre oder was! Der Sheriff ist bekannter Weise immer im Büro seines Gefängnisses an zutreffen, also warum rufen wir hier denn keinen Aufseher? Hallo, hallo Sheriff? Wo sind sie?“, rief er los, bevor er von seinen Colonel noch den Mund zu gehalten werden konnte!
Inzwischen traf Amy am Treffpunkt ein. Sie blickte sich nervös um, als eine Person aus dem Gebüsch hinter ihr raus sprang. „Amy, die rupfen uns unsere Freunde! Wir müssen einen Plan haben, die haben mit den Jungs Entenjagd gespielt oder so was ähnliches. Also los!“, drängte er sie . Amy starrte ihn an und wollte nun endlich wissen, wer verletzt war und ob einer tot war der Jungs. Sie schluckte sehr laut und fragte mit einer tränen erstickten Stimme „Murdock…

Was ist mit den Jungs los?“. „Also ich weiss nur, Face ist bewusstlos und hat ne üble Kopfwunde und Hannibal bekam einen Schuss in die Schulter, aber dem Grossen sollte es gut gehen!“, erklärt Murdock und bereut gerade, was er gesagt hat. Denn Amy fängt an zu weinen. Murdock nimmt sie in den Arm. „Komm schon Schätzchen, wir müssen uns jetzt zusammenreissen und den Jungs helfen. Sie brauchen uns jetzt!“. „Okay, was machen wir?“, fragt Amy sofort und lächelt wieder ein wenig. „So gefällst du mir schon besser!“, sagt Murdock ebenfalls lächelnd.
„Face halt dein Maul!“, schnauzt Hannibal den immer noch rufenden Face an. Plötzlich hört Face wirklich auf zu brüllen. „Warum hör ich eigentlich auf Sie, bin ich bescheuert?“, fragt sich Face, der ja nicht weiss, dass er das normaler weise gewöhnt ist, auf Hannibal zu hören. „Face hör mir doch zu! Wir machen einen Deal, ich erklär dir ein wenig etwas von dir und du hörst dafür auf mit dem Geschrei!“, schlägt Hannibal unter Schmerzen vor. „Na gut aber zuerst legen sie sich wieder hin, sie sehen ja gar nicht gut aus“, sagt Face der plötzlich sich Sorgen um den Mann macht, den er angeblich nicht kennt. Hannibal unterdrückt sich ein Grinsen, macht aber was Face vorgeschlagen hat, denn er hat vollkommen recht. Es geht ihm wirklich total mies. Face zieht seine Jacke aus, ballt sie zusammen und legt sie unter Hannibals Kopf. „Also ich höre“, sagt er dann. Hannibal überlegt sich wie oder wo er anfangen soll. Schliesslich ist das Leben von Face nicht gerade das schönste, was man erzählen möchte. Also entscheidet er sich einfach am Anfang zu starten. „Du bist im Waisenhaus aufgewachsen und hast deine Eltern nie kennen gelernt. Mit ca. 17 Jahren bist du zur Army gegangen und wurdest dort recht schnell zum Luitenend. Ich war dein Colonel und wir alle zusammen noch mit B.A und Murdock bildeten das A-Team. Wir waren spezialisiert für die härteren Fälle und waren wirklich ein gutes Team. Das sind wir auch heute noch. Doch eines Tages ging ein Einsatz schief und seitdem werden wir von der Militärpolizei gejagt!“, beendet Hannibal seine Kurzgeschichte. Face schaut ihn noch lange an. Hannibal versucht in seinen Augen zu sehen ob er ihm glaubt oder nicht. Doch wie immer lässt sich Face nichts anmerken.     

Face sein Blick bohrt sich tief in die Augen von Hannibal, er versucht heraus zu finden ob ihn dieser wirklich die Wahrheit erzählt. Gleichzeitig verhindert er mit seinem geübten Pokergesicht das dieser merken kann, ob Face ihm nun vertraut. „Face, Junge ich bitte dich vertraue mir noch ein einziges Mal, so wie vorher! Warum sollte ich dich an einen solchen Ort in einen solchen Moment belügen, Junge denke bitte nach. Gut, wenn du mir keine Antwort geben kannst, dann muss ich leider dich versuchen zur Erinnerung mit der einstigen und unerfüllten Liebe zu Leslie quälen! Du wolltest sie sogar heiraten, doch sie wurde Nonne, dann hatte sie Probleme und Du und das Team haben geholfen! Verdammt noch mal vertrau mir jetzt doch nur noch einmal, welche Wahl bleibt dir sonst noch, oh verdammt mir wird schwindlig, du musst irgendwie zu B.A: kommen und mit ihn hier entwischen! Am besten irgendwie euch irgendwie transportieren lassen, aber das werden die hier ja nicht machen so freiwillig eine Spritztour mit euch beiden! Du musst weg hier mit B.A. solange ihr noch könnt, das ist ein Befehl, Luitenend!“, ergänzte er seine Ausführungen und fiel wieder in den Schlaf. „Das ist ja alles eh merkwürdig, aber vielleicht bekomme ich etwas heraus, wenn ich zu diesem B.A. gelange. Er ging zur Tür sein Schädel tat immer noch weh, er riss sich zusammen und rief nach den Aufpasser: „ Hallo, Du Stunk! Bin ich aber froh, dass du mich nicht zu den anderen Typ gesperrt hast, der ist nämlich wahnsinnig irre der andere Typ und stinkt genauso wie Du, du Schlusse! Er könnte glatt mit Dir um die Wette stinken, nur ein Stinktier würde verlieren!“, er lachte sehr aufgesetzt und so zynisch wie er nur konnte. Der Schliesser kam tatsächlich ließ sich dazu hinreissen, öffnete und sagte zum dem schauspielernden Mann: „So Freundchen, für die Frechheit landest Du doch noch dort, wo ich dich gleich einsperren hätte sollen!“, er riss den angeblich so protestierenden Mann aus der Zelle heraus und ging ein Stück mit ihn weiter, dann sperrte er ihn zu B.A. der auf seinen Bett inzwischen lag ein, mit den Worten, der hat zu Dir Stinktier gesagt! Also ich bekomme nichts mit der Typ gehört dir! Hast ja hoffentlich kapiert, viel Spaß beim zerpflücken, dieses Idioten, der braucht das wohl!“, sprach der Wärter schloss zu und verschwand schnell daraufhin wieder. „Hi, also, sie sind B.A. oder wer sind sie, bitte?“, versuchte er betont locker zu sagen, setzte sich herausfordernd neben ihn, behielt aber den Mann vorsichtshalber dennoch im Blick! „He Mann sehr witzig, wo ist Hannibal, wie geht es ihm und was macht der Plan?“, fragte der kräftige Kerl ihn. „Tut mir leid ich denke ihren Freund geht es sehr schlecht, aber welche Zeichnung meinten sie vom Gebäude oder was? Ich habe keine Ahnung, ich weiß ja nicht mal warum ich oder ihr Freund oder sie hier sind! Also, warum sitzen wir hier und sind verletzt?“, er sah den muskelären Mann fragend an. Sein Kopf pochte sehr stark, das Nachdenken fiel ihm nun noch schwerer. Er legte sich nun einfach ohne eine Aufforderung ab zu warten einfach auf das Bett des so starken Mannes mit dem Irokesen-Haarschnitt. Dieser blickte ihn ungläubig an. Dann legte er seine Stirn besorgt in Falten. „Face, Junge Mensch muss das nun sein, du drehst doch nicht auch noch durch oder? Hast Du einen Gedächtnisschwund, das fehlt uns ja jetzt noch! Verdammt noch einmal, hat der Colonel noch etwas zu Dir gesagt! Denke nach bitte!“, bettelte B.A. ihn an. „Ja dass ich angeblich ein Waise gewesen bin!“, erwiderte Faceman darauf. „He, Mann, das meinte ich nun nicht,  ich kenne doch deine Lebensgeschichte, Mann!“, erklärte der dunkelhäutige Mann nun leicht gereizt und genervt von diesem Gespräch. „Verdammt jeder hier behauptet mich und mein Leben zu kennen, aber warum ich nur nicht?“, er sah mit einem Blick, der selbst B.A. weich werden ließ, betreten zu Boden. Der große Man trat unruhig auf der Stelle hin und her, blickte dann besorgt seine Freund an. „Ja, Mann, sei nur froh dass der Murdock jetzt nicht von den Wildgänsen was vorplappert!“, erwiderte B.A. nur um etwas ihn bei Stimmung zu halten, als ihn mit Schrecken einfiel, dass der ja garantiert auch nicht mehr wusste, wer denn  Murdock war. Dann…

Bekommt er schlechtes Gewissen. Er atmet einmal tief durch und sagt dann: „ Face bitte denk was hat Hannibal sonst noch gesagt?“ Face verdreht die Augen und erzählt dann: „ Er hat nur gesagt wir sollen gemeinsam abhauen“. „Das ist wider typisch, er will das wir ihn hier lassen, das tun wir aber bestimmt nicht!“, denkt sich B.A. „Warum denn nicht? Er sieht nicht gerade so aus, als ob er noch lange leben wird, also lassen wir ihn doch hier“, sagt Face. B.A. schaut ihn geschockt an. Er will gerade ein paar böse Kommentare dazu sagen, als ihm wieder einfällt, dass Face ja eine Amnesie hat. „Face red nicht solch einen Mist, glaub mir wenn du wieder alles weißt, bist du froh, dass wir ihn nicht hier sterben gelassen haben!“, entgegnet er. Face sagt nun nichts mehr. Er merkt dass er etwas blödes gesagt hat und B.A damit weh getan hat. Anscheinend bedeutet ihm dieser Mann viel. Face schliesst einfach die Augen, da das Pochen nicht aufhören will. Inzwischen ist es nun noch stärker geworden und kaum mehr auszuhalten. „Wie geht’s ihm?“, fragt B.A nach einer Weile leise. „Nicht gut. Er ist wieder bewusstlos“, antwortet Face immer noch mit geschlossenen Augen. B.A schweigt nun auch. Anscheinend ist er daran sich einen Plan zu überlegen. Währendessen versucht Face krampfhaft die Schmerzen zu unterdrücken. Er atmet immer schwerer und hat das Gefühl seine Lunge gleich platzen würde. „Alles okay?“, fragt B.A. Er hat etwas fürsorgliches in der Stimme was Face irritiert. „Nein.“, antwortet er. „Haben sie einen Plan?“, fragt er dann, um von sich abzulenken. „Hör bitte auf mit dem Sie, wir kennen uns schon über 20 Jahre also bitte ich bin B.A und fertig“, entgegnet B.A schmunzelnd. „Ich würde mich ja gerne auch vorstellen, doch das wird schwieriger“, antwortet Face mit einem Grinsen. „Ich weiss ja wer du bist, das reicht schon. Zu meinem Plan. Kannst du noch Türschlösser knacken?“ „Ich konnte Türschlösser knacken? Cool“, sagt Face total begeistert. BA stöhnt nur. „Komm schon Face, bitte reiss dich ein wenig zusammen, ich brauch jetzt echt deine Hilfe, wenn wir hier alle noch lebendig hinaus kommen wollen!“, sagt er etwas zu lauter, als er wollte. Nun öffnet Face die Augen. „Tut mir Leid, aber ich musste sonst nie das Ganze übernehmen, also könntest du mir bitte ein wenig helfen?“, sagt B.A als Entschuldigung schon fast mit einem flehenden Ton. „Das mit dem Schlösser knacken sollte schon irgendwie möglich sein, konnte dass ja mal“, entgegnet Face mit etwas Ängstlichkeit. Nicht ohne Grund, denn wenn ein Fremder von B.A. so zusammengeschnauzt worden wäre, der hätte alles stehen und liegen lassen und wäre sofort abgehauen. Doch Face wusste zwar das B.A ihm nichts antun würde, doch sicher ist sicher.
 

Er blickte sich suchend um, konnte aber nichts Brauchbares entdecken. Er zog seine inzwischen sehr verdreckte superteuere Anzugsjacke aus, wollte sie auf das Bett legen, da fiel ihn irgendetwas ein, er nahm die Jacke, drehte das Jackeninnere nach außen musste unwillkürlich grinsen. Worauf B.A. genervt ihn anfuhr:“ Freundchen, was gibt es da zu grinsen, musst Du jetzt deine Jacke säubern, das Blut geht doch eh nicht mehr heraus! Sehe bloß zu sonst vergesse ich mich noch!““ He, Mann, warte doch einmal, du bist aber sehr leicht erregbar nicht wahr? Aber bevor Du mich verprügelst, schau mal, ich glaube ich habe irgendwie etwas entdeckt, mir ist eine Sache wieder eingefallen, ich kenne Euch nicht ,noch nicht einmal mich selbst , aber ich weiß nun wo ich wohl mein Werkzeug gelassen habe! Sag mir aber bloß nicht, dass ich mal Fort Knox mal geknackt habe!“, antwortete er triumphierend, als er seine gut im Futter mit eingenähten und so mit super versteckten Dietriche fand. „Also und das sagt einer noch mal die Schneider sind zu nichts zu gebrauchen!“, er nahm  sie und ging zur Zellen Tür damit. „Wie es so schön heißt in den Märchen, Sesam, öffne dich!“, in dem Moment als er den Spruch losließ sprang sofort die Tür auf. „Also, das kann ich denn ja noch. Aber wo bleibt den die Prinzessin im Märchen erscheint die doch immer nicht wahr?“, er zwinkerte den Freund zu. B.A. blickte ihn an, er wusste nun nicht, ob sein Freund es noch gut genug ginge, um mit ihm weiter den Plan durch zu führen, zwar hat dieser die alte Kunst ja wieder entdeckt, aber er schien langsam wieder mehr Schmerzen zu haben und langsam blasser zu werden. „Halte noch durch, mein Bruder!“, murmelte der kräftige Kerl lauter als er wollte.

Doch bevor Face sein Kommentar dazu sagen kann, packen ihn zwei kräftige Hände von hinten. Doch dieses Problem ist schnell gelöst. Denn Face bückt sich schnell und B.A schlägt zu. Und schon sinkt der Wächter, der die beiden bemerkt hat, bewusstlos zu Boden. Beide grinsen über beide Ohren. Doch Face verzieht schnell wieder das Gesicht da seine Schmerzen sich wieder melden. „Alles okay?“, fragt B.A, als er es merkt. „Ja, ja! Komm wir müssen jetzt Hannibal befreien“, antwortet Face. B.A. merkt sofort das Face, Hannibal gesagt hat und das freut ihn sehr. Und schon laufen sie zu der Zelle in der Hannibal noch immer liegt. Doch inzwischen ist er wieder wach. „Hannibal!“, sagt B.A fröhlich, als er den Colonel sieht. Face sagt nichts und fängt gleich an mit der Schlossbearbeitung. Schon nach kurzer Zeit ist das Schloss geknackt.
 

„ Das kann er ja wenigstens noch!“, grinste Hannibal. Aber er war schwächer als er tat. „Warum seid ihr nicht abgehauen? Ich sagte doch, ihr sollt verschwinden!“, raunte Hannibal seinen Jungs zu, als sie in der Zelle waren. „Wir sind wie die Elefanten, die vergessen doch auch nie was man ihnen getan oder für sich getan hat!“, erwiderte Face mit hochroten und gesenkten Kopf, als er sich Hannibals Wunde anschaute. Er wusste, dass er in B.A. s Gegenwart vorhin noch ganz anders geklungen hatte und schämte sich innerlich dafür. B.A. merkte, was in diesem Augenblick in seinen Freund vorging und welche Gefühle er jetzt wohl deswegen hatte. Hannibal schaute Face verständnislos an. Er war vor lauter Schmerzen gar nicht fähig, seinen Freund so wie B.A. es gerade geschafft hatte, in das Innerste seines Kumpels zu schauen. „Also gut, dann suchen wir nun schnell den richtigen Mann, dem richtigen Chef hier er soll in der letzten Zelle einsitzen. Also ich behalte die Tür in Auge, falls da Besuch auftaucht! Aber erst einmal werde ich noch telefonieren ich weiß ja nun wo das Telefon ist , ihr holt den Vater aus der Zelle, meine Rebec, äh ich werde mal die anderen anrufen! Aber beeilt euch bitte einmal! Wir haben noch einen Termin mit dem Arzt heute!“; er schwankte sehr stark als er in das Büro ging. „Na groß artig, der Kerl liegt da fast erledigt und scheucht uns hier trotzdem durch das ganze Gefängnis!“, spielte Face sehr entrüstet aber als B.A. ihn anschaute, musste er doch grinsen. Dann stapfte er mit den Brummenden Schädel vorweg. „He Mann, wäre mein Leben geruhsam, wenn ich nicht auf diese Verrückten gestossen wäre!“, gab er nochmals zum Besten und versuchte sich weit genug aus der Reichweite B.A. zu machen. Hannibal rief Murdock an. „Dieser war erstaunt, dass sein Handy klingelte und ging ran, noch bevor er was sagen konnte, hörte er die Stimme seines Colonel. „Murdock, komme sofort zum Gefängnis zurück , wir haben den Laden unter Kontrolle , aber wir könnten noch Besuch kriegen, ach wenn Du eine oder beide Damen dabei hast ,lasse dich nicht allein, nicht eine Sekunde bitte ,wir haben noch ein bis… mehrer Kerle frei rum laufen, also seit vorsichtig, ach ihr Vater sitzt hier im eigenen Bau ein. Dem geht es so relativ gut aber ich mache mir sorgen um Face, der hat ganz schön etwas abbekommen, der wird nicht mehr lange durchhalten, aber du weißt ja unser alter guter Luitenend, lässt sich ungern zur Ruhe bitten! Aber mir geht es auch nicht mehr so gut ich werde schon wieder, bitte sehe zu dass du ein Arzt herbekommst!“, forderte er von seinen Freund. Dieser schaute Amy an, sagte dann Amy:“ wir müssen als Verstärkung zum Gefängnis, ich fahre und du rufst die gut alte Maggie an oder einen anderen Arzt, aber ein bisschen Dalli Dalli! Du , unseren Jungs geht es schlechter als der Colonel gesagt hat, die brauche sofort Hilfe, ich habe das an Hannibals Stimme gehört, der hat wieder mal nur an alle anderen gedacht, der müsste nun totale Ruhe haben, in diesem Zustand!“, erkannte er den ernsten Zustand der Lage.
 
 

Amy rennt sofort zum Wagen und macht sich auf den Weg zu Maggie. Murdock schnappt sich in dieser Zeit gerade ein Taxi, das einfach dort leer stand. „Sonst klaut ich ja nicht gerne, doch das hier ist ein Notfall und besondere Ausnahmen erfordern besondere Massnahmen oder wie der Spruch auch immer ging“, denkt sich Murdock. Und schon startet er den Wagen und fährt mit quietschenden Reifen davon. Sein Ziel ist der Van. Dort besorgt er sich noch ein paar Waffen, damit auch nichts schief gehen kann. Kurze Zeit darauf klingelt schon wieder sein Handy. Amy ist dran: „ Murdock, ich hab Maggie, wo treffen wir uns?“ „Komm zum Van, bin gerade dran unser Waffenlager aufzubessern“, erklärt Murdock und legt auf.  „Also was hat unsere Kiste, denn so auf Lager?“, redet Murdock mit sich selbst. Er schnappt sich ein paar Waffen und auch Handgranaten. Dann wartet er auf Amy und Maggie beim Van und macht sich so seine Gedanken.
Hannibal hat auch erschöpft aufgelegt. Langsam fängt wieder alles zu schwanken, um ihn herum an. Doch tapfer läuft er wieder zu den anderen zurück. B.A ist gerade dran Face am nerven. Das hört man schon von weitem. „Face, nun mach schon bei den andren Zelle hast du doch auch nicht so lange gebraucht, um das Schloss zu knacken!“ „B.A. das darfst gerne du übernehmen, wenn es dir nicht passt!“, sagt Face giftig zurück. Doch als B.A den immer noch schwankenden Hannibal kommen sieht, geht er zu ihm und hilft ihm besser auf den Beinen zu bleiben. Face kümmert sich in der Zeit um das Schloss. Doch konzentrieren kann er sich nicht mehr. Die Kopfschmerzen wollen einfach nicht mehr aufhören. Doch endlich hört man das erlösende Klicken und die Türe springt auf. Face geht zu dem anscheinend ebenfalls bewusstlosen Mann hinein. Und hilft ihm hoch. B.A tauschen wir mal bitte, du kannst doch den Sheriff nehmen, der wiegt ein wenig mehr“, schlägt Face grinsend vor. B.A schaut stöhnend Hannibal an. Dieser stützt sich nun an der Wand. Also geht B.A zu Face hin und nimmt ihm den tatsächlich etwas schweren Mann ab. Face geht schnell zu Hannibal hin der gerade droht umzuknicken. Doch Face hält ihn gerade noch, bevor er hart auf den Boden aufschlägt.            .

„Verdammt, wo bleibt der Murdock nur, kann der sich nicht beeilen.“, sagte er. „B.A. nun sehe zu, Hannibal müssen wir irgendwie verarzten, warte mal, ein Medizinschrank hing doch nebenan Hannibal du bleibst hier sitzen, ich mache das schon Colonel, ruhe dich aus, bin gleich wieder da!“, sagte er mit einer leicht zitternden Stimme. Er lief und wollt gerade die Tür öffnen, als er Hannibals Ruf hörte:“ Face, B.A. verschwindet mit dem Sheriff von hier! Das ist ein Befehl!“, rief der Kommandeur laut. „Das werden wir nicht tun, Colonel! Alle gehen zusammen!“, sprach er so leise, damit der Colonel ihn nicht hören konnte. Als er dann im Büro war schnappte er sich den Erste Hilfe Koffer und nahm das Telefon rief Murdock an:“ Captain, wo bleibst Du denn nun, mein Junge!“, stöhnte er in den Höre hinein. „Ich verarzte den Hannibal erst einmal!“, antwortete er in den Hörer. Er lief nun mit Koffer zurück, stolperte vor Hannibals Füße und blieb Wort und bewegungslos, dort erst einmal einen Augenblick liegen. Als B.A. den Koffer sah nahm er diesen schnell in die Hand und schaute sich Face besorgt an, machte sich aber schnellstens daran erst einmal sich um den Colonel zu kümmern , aber er behielt Face weiterhin im Auge, doch der Sheriff kam nun auch zu sich und ausgerechnet in diesem Moment tauchten im Türeingang noch 5 Männer auf. Alle stark bewaffnet.

Face rappelt sich langsam wieder auf. „Murdock ist unterwegs“, sagt er. Nun sieht B.A die 5 Männer kommen. „Oh nein, dass geht nicht gut aus“; stöhnt er. Face, du musst Hannibal und den Sheriff ein wenig in Sicherheit bringen und die beiden verarzten  ich kümmere mich um die Jungs da“. „Aber ich hab doch noch nie jemanden verarztet“, widerspricht Face. „Natürlich hast du das und jetzt mach schon!“, entgegnet B.A mit scharfem Ton. Nun widerspricht Face nicht mehr, sondern drückt dem Sheriff den Verbandskasten in die Hand. Denn der steht schon wieder und schaut verblüfft in der Gegend herum. Face packt sich in der Zeit nun Hannibal, der langsam auch schon zu schwach, um zu reden ist. „Mitkommen!“, befiehlt Face dem Sheriff, der wirklich noch verdattert in der Gegend herum steht. Doch zum Glück funktionieren seine Ohren noch, denn er folgt brav dem Face und Hannibal. Face schleppt Hannibal einmal um die Ecke. Dort sind ein paar Kisten gestapelt. Dort legt er behutsam Hannibal hin. Der Sheriff setzt sich auch hin. „Wer sind sie überhaupt?“, fragt er dann. „Gute Frage wie hiessen wir doch gleich noch mal? Glaube das A-Team“, sagt Face und nimmt dem Sheriff den Medizinkasten ab. Vorsichtig krempelt er den Ärmel von Hannibals Hemd hoch. So damit man die Wunde gut sieht. „Das ist ja übel wie hat er denn das geschafft?“, fragt der Sheriff verblüfft. „Ich hab keine Ahnung“, antwortet Face und sucht ein paar Sachen aus dem Koffer. In seinen Gedanken versucht er sich zu erinnern, wie das doch gleich noch mal ging mit dem Ganzen verbinden. Von weitem hört er Schüsse anscheinend ist B.A gerade voll dabei, sie zu schützten. Plötzlich tauchen vor Face ein paar Bilder auf. Aus dem Krieg. Er sitzt auf dem Waldboden. Vor ihm ein verletzter Mann. Und überall hört man Schüsse und Granaten die irgendwo einschlagen. Es ist grauenhaft doch langsam kann er sich an die Handgriffe erinnern, die er gemacht hat damit die Wunde gut versorgt war.
B.A springt gerade noch rechtzeitig hinter ein paar Kisten, die dort stehen. Denn nun fängt das Geballere an. Wie ein gehetztes Tier sitzt er da hinter den Kisten und überlegt sich wie er wenigstens Face und Hannibal hier heil heraus bekommen könnte. Doch Rettung naht. Denn nun erscheinen Murdock, Maggie und Amy an der Türe. Murdock fängt gleich an seinem Freund zu helfen. Während Amy und Maggie sich ein wenig aus der Schussbahn bringen.
Nun hat es Face geschafft der Verband sitzt und sieht auch noch ganz ordentlich aus. Doch die Bewusstlosigkeit holt ihn langsam ein. Ihm wird schon ganz schwarz vor Augen. Das einzige was er noch mitbekommt ist das sorgenvolle Rufen von Amy...

Der Sheriff bemerkt, das da was nicht stimmt, bewahrt ihn noch vor dem Sturz. Dann legt er  ihn flach auf dem Boden, dann hechtet er rüber in sein Büro. Er bekommt mit, wie B.A. sich noch verteidigt, der Sheriff greift unter seinen Tisch, wo er ein Geheimversteck hat, nimmt eine Waffe heraus und schlägt sich zu den Jungs damit durch. Amy und Maggie schauen in diesem Moment zu den beiden Verletzten. „Maggie, Du hier???“, kommt es schwach von Hannibal. „Was machst Du hier, zum Kuckuck? Was ist mit Amy? Was ist mit Rebecca???“, doch mehr bekam er nicht mehr raus. Maggie ignorierte diese Fragerei, untersuchte ihn vorsichtig und gab ihm eine Aufbauspritze mit Antibiotika. Sie blickte Hannibal an, fragte dann: „Wer hat dich bloß so gut verbunden! Der würde bei mir gleich einen Ausbildungsplatz bekommen!“ „ Face war das wohl?“, erwiderte er ihr: „Face wo ist der überhaupt, hier bei Mir erwiderte Amy an Maggies Stelle. „Maggie Du komm schnell der ist selber verletzt!“, erklärte Amy sehr besorgt. Währendessen hatten die Jungs mit Hilfe des Sheriffs die bösen überwältigt und wieder in die Zellen eingesperrt, nun standen alle in diesem Raum um die Verletzten herum. „Entschuldigung , Leute!  Wenn ich mich noch mal freiwillig in einen Knast schickt, kündige ich als Soldat! Oh, verdammt ich hatte doch noch drei Verabredungen mit, der Sally,  Ricky und wie hieß sie noch gleich, also lass uns den Job hier übernehmen, die Bösen verhauen und wann kümmern wir uns in bester Urlaubsstimmung um Murdock s Enten, äh Gänsen, dem Martin, nicht wahr, so hieß er doch! Also, Hannibal verdammt wie ist den jetzt den Plan! Die Bösen werden…“, setzte er an. „Die Bösen Buben werden hier schmoren! Ach und ich habe auch natürlich nie einen vom A-Team in meinen Ort gesehen, das ist doch klar!“ lachte der Sheriff. „Ja aber ich muss noch mal nun mit ihrer Tochter und mit Maggie etwas unter Vier Augen besprechen. Also Amy morgen wenn es allen wieder besser geht, holst Du Rebecca her und ich muss etwas regeln!“, er schaute betroffen zu Boden. Am nächsten Tag waren die drei allein unter sich „Rebecca, ich habe dich geliebt, wirklich, aber ich kann das Risiko nicht eingehen wenn dir etwas passieren sollte! Ich würde es nicht ertragen. Du tut mir leid ich habe die Chance vor Jahren greifen wollen, aber du könntest das ebenfalls nich verdauen, wenn mir etwas zu stoßen würde! Ich weiß du verstehst mich da mit leider nicht, aber Maggie ist inzwischen noch mehr für mich. Ich liebe sie mehr und das weiß ich. Maggie, ich habe es nie gesagt, den Satz mit den Wörtern! Ich liebe dich, Maggie! Ich liebe Dich mehr tut mir leid  und Maggie hat schon lange mein Leben auf der Flucht akzeptiert! Tut mir leid, ich kann nicht anders! Also, dann er ließ die Beiden so alleine stehen. Dann als er am Bus ankam und einstieg sagte er: „ Wie schön, dass unser Face nun wieder alles weiß von sich und seinem Leben! Dann hat er bestimmt auch eine Zigarre für mich oder?“, er versuchte wieder cool zu wirken, doch alle lasen in seinem Gesicht wie in einem offenen Buch. Er lächelte gequält. „Face hielt ihm prompt eine vor das Gesicht! Aber klar, doch Meister! Ich weiß doch, was du nun brauchst!“, erwiderte der Mann schlagfertig zurück. Die Damen hatten sich trotz allen voneinander friedlich getrennt und fuhren weg. „Das war es wohl!“, entfuhr es Hannibal lauter als gewollt. „Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert! Kümmern wir uns um den Urlaub und die Gänse!“, grinste der Colonel.

Ende
Ltnd. Faceman  Janina

© By Ltnd Faceman und Janina