A-Team:  Der Albtraum!

 

„Wo bin ich? Was mach ich hier?“ Face läuft durch die Gänge. „Irgend etwas stimmt hier nicht“, denkt Face vor sich hin. Plötzlich steht Hannibal vor ihm. Er sagt nichts. „Hannibal, was ist denn hier los?“, fragt Face, der langsam nervös wird. Doch Hannibal bleibt ganz ruhig. Face tritt näher zu ihm hin. „Hannibal, alles in Ordnung?“, fragt er unsicher. Doch Hannibal zieht nur eine Waffe und zielt auf ihn. „Hannibal, was machst du denn?“, fragt Face verwirrt und schockiert. Doch Hannibal ignoriert Face einfach. Als Face sieht wie Hannibal langsam den Abzug drückt, will er gerade noch sich in Sicherheit bringen. Doch er schafft es nicht. Hannibal erwischt ihn sauber. Das einzige, was Face nicht sieht, ist das böse Grinsen von Hannibal. Und da wacht Face total verschwitzt auf. „Oh, mein Gott, solch einen schlimmen Albtraum hatte ich schon lange nicht mehr“, stöhnt Face vor sich hin. „Das muss am neuen Haus liegen, irgend etwas stimmt mit dem echt nicht, hier passieren nur schlechte Sachen“, stellt Face fest. „Aber warum genau Hannibal?“, fragt sich Face.

  „Face, ich glaube Du bist überarbeitet! Du scheinst ja allmählich genauso rum zu spinnen, wie Murdock mit seiner Gespenstergeschichte, als nächstes erzählst du mir noch Hui Buh ist daran Schuld, also Duuu hast das Gebäude uns super günstig besorgt und damit basta! Also, nun nerv mich nicht, spinn doch Murdock deine Geisterei vor!“, mit diesem Worten ließ er ihn allein im Zimmer. Face wurde sehr nachdenklich. Hannibal sein Gelächter drang aus dem anderen Zimmer wo B.A. und  Murdock zwangsweise einquartiert worden sind von Hannibal. „Sehr witzig, Jungs macht euch nur witzig über mich! Ihr werdet schon noch sehen, was ihr davon habt!“, so sprach er zu sich selbst laut. Mit diesen Worten ging er schnurstracks geradeaus in die Küche, wo Amy schon bereits den Kaffee aufsetzte und die Brötchen verteilte, sie blickte ihn freudig an. Er nickte ihr freundlich zu aber war stiller als gewohnt, Amy sah ihn sofort prüfend an.

„Schlecht geschlafen?“, fragt sie dann. Face will gerade von seinem Traum berichten, als die anderen in die Küche kommen und sich das Lachen verkneifen. „Er hatte einen Albtraum, vielleicht sollten wir neben seinem Bettchen sitzen, während der gesamten Nacht“, sagt B.A. während er wieder losprustet. „Haha, sehr lustig!“, sagt Face mürrisch und schenkt absichtlich nur sich selber einen Kaffee ein. „Jungs, nun hört doch auf, ihr benehmt euch ja schon wie schon kleine Kinder!“, sagt Amy und zieht sich währenddessen ihren Mantel an. „Ich muss jetzt zur Arbeit, aber hört auf mit den Streitereien, bitte!“, sagt sie und schnappt sich ihre Autoschlüssel. Bevor sie das Haus verlässt schaut sie alle noch mal prüfend an. Face sitzt am Ende des Tisches ein wenig abseits der Anderen und ist anscheinend ins seinen Gedanken versunken. Murdock und B.A reden ausnahmsweise normal miteinander und unterhalten sich über etwas. Hannibal schaut währenddessen Face an und beobachtet ihn. „Der Junge entgleitet mir noch, wenn’s so weiter geht“, denkt er bei sich, wieder ganz in seiner Vaterrolle drinnen. Mit schwerem Herzen verlässt Amy das Haus und macht sich auf zu ihrer geliebten Arbeit.  

Face schlürft seinen Kaffee heute sehr bedächtig. „Ja, ich bin manchmal schon etwas empfindlich und sentimental!“, denkt er über sich und sein bisheriges Leben nach. „Oh, verdammt! Schon so spät, Jungs! B.A. und ich fahren wie abgesprochen allein zu unsere neuen Kundin, nicht dass die auch noch anfängt an Spuk zu glauben, wenn sie Murdocks neuen erfundenen Freund Hui Buh kennen lernt!“, diese Bemerkung konnte sie der Colonel einfach nicht mehr verkneifen!“, als er dass sagte, glitt ihm ein breites Grinsen über sein Gesicht. „Also gut, Murdock! Denke daran höre Tagsüber mit deinen Geist auf, denn ich will nicht irgendwann unseren Face auch noch aus deiner Anstalt holen müssen! Außerdem ihr zwei dort als Zimmernachbarn, das würde keine der Schwestern in der Anstalt sehr lange gut bekommen!“, fing er an laut los zu prusten. „Ihr könnt mich alle mal!“, brauste Face laut auf, schlug überraschend heftig mit der Faust auf dem Tisch, dann stand er gereizt schnell auf, öffnete die Tür zum Garten und ging ohne ein weiteres Wort hinaus. Dort atmete er erst einmal tief durch, dass alles hatte ihn betroffen gemacht. Normaler Weise konnte er ja doch gut einstecken nur im Moment, kam ihn ein wütendes Gefühl hoch. Nun stand er am kleinen Gartenteich schaute auf die Wasseroberfläche und versank ganz in seine Gedanken.

Im Haus verabschiedeten sich Hannibal und B.A. inzwischen von Murdock.

„Also, übertreibe es nicht Murdock, gib ihn etwas Zeit, du weißt jeder Stier braucht seine Zeit sich die Hörner abzustoßen!“, grinste der A-Team Anführer ihn zu, als sie in das Auto stiegen. Kaum hatte Murdock sie verabschiedet und die Tür geschlossen , hörte er seine innere Stimme, die zu ihm sagte, dein Freund braucht dich nun ganz besonders! Nur du bist jetzt gerade da.“ Er wusste ja, was der Chef gesagt hatte, „Gib ihm etwas Zeit, er stand unschlüssig im Türrahmen, so dass er seinen Freund von dort unbemerkt beobachten konnte. Sollte er hin gehen oder doch lieber warten? Er war hin und her gerissen. Schließlich atmete er tief durch und beschloss nach reichlicher Überlegung…

zu ihm hinzugehen. mit langsamen Schritten nähert er sich ihm. Face ist so in seinen Gedanken versunken, dass er ihn erst bemerkt, als er schon neben ihm steht. Murdock schaut auch auf die Wasseroberfläche und überlegt sich wie er anfangen soll. „Wir haben es doch nicht so gemeint, seit wann bist du denn so empfindlich?“, fängt Murdock vorsichtig an. „Ich bin nicht empfindlich, ihr nervt nur“, antwortet Face mit einer eher aggressiven Stimme. Jetzt ist Murdock still und schaut wieder aufs Wasser. Er hat die Aggressivität in Face Stimme bemerkt und möchte ihn nicht noch mehr reizen. Aber ein wenig traurig ist er schon, dass sein Freund sich so komisch verhält, sogar ihm gegenüber. Face merkt das Murdock es nur gut gemeint hatte und versucht ein paar nette Worte zusammen zu sammeln. Doch das ist mit dieser miesen Stimmung noch ziemlich schwierig. „Entschuldige, dass ich dich so angefahren hab, aber ich brauch einfach ein wenig Zeit zum Nachdenken“, sagt er dann und erreicht das Gewünschte. „Okay, ich geh dann mal rein“, sagt Murdock und verzieht sich.

 

Hannibal und B.A sitzen derzeit im Van und fahren im Stillen dahin. „Hannibal, es ist nicht gerade schlau, wenn du dich zu Face so verhältst“, fängt B.A dann an. „Warum? Ich habe nur ein wenig Spass gemacht genau wie du auch!“, antwortet Hannibal ruhig. „Ja, aber du weisst genau, dass es einen Unterschied macht, ob ich Face ärgere oder du!“, antwortet B.A. Hannibal gibt keine Antwort mehr, da sie jetzt endlich bei dem Haus angekommen sind, in dem die neue Kundin wohnt. Das einzige was Hannibal und B.A über sie wissen ist, das sie ein paar Kinder hat. Und ihr Mann sie nun terrorisiert, da sie sich von ihm trennen wollte. Jetzt bedroht dieser die  gesamte Familie, sogar die Kinder. B.A klingelt zögernd. Kurz darauf hört man Kindergeschrei. Die beiden Jungs schauen sich verwirrt an. „Das hört sich aber nicht nach ein paar Kinder an“, stellt B.A fest. Kurz darauf wird die Haustüre geöffnet. Ein kleiner Junge steht an der Türe. Er hat strahlend blaue Augen und braune Haare. Hannibal muss grinsen als er den Kleinen so sieht. Er sieht fast so aus wie Face und verhält sich auch so. Der Kleine schaut zu B.A hoch, der nun auch grinsend vor ihm steht. Der Kleine muss richtig den Kopf nach hinten legen, damit er überhaupt den Kopf der beiden sieht. „Was haben sie denn gegessen? Kraftfutter?“, fragt der Kleine verblüfft und überhaupt nicht ängstlich. „Charlie, wer ist denn an der Türe?“, kommt eine Stimme von drinnen. „Also, entweder ist Frankensteins Monster abgehauen oder die Jungs von denen du uns erzählt hast“, ruft der grinsende Charlie zurück. Kurz darauf taucht die Kundin auf, in ihrem Arm ist ein Baby, welches gerade schläft. Bevor Hannibal oder sonst irgendjemand etwas sagen kann, fängt B.A schon an: „Wie viel Kinder haben sie?“, fragt er etwas geschockt, da man immer mehr Kindergeschrei von drinnen hört. „Also, wenn man den Kleinen hier mitzählt, dann hab ich acht davon“, antwortet die Kundin.  

  „Dann kommt ja bei ihnen nie Langeweile auf. Also ich bin John Smith, aber sie können mich Hannibal nennen. Also sagen sie mal dürften wir reinkommen, hier draußen lässt es sich schlecht reden, denn die Straße ist ja ganz schön laut hier!“, Er zwinkerte ihr auffordernd zu.

In der Zwischenzeit ging Face nachdenklich zu Murdock in das Haus zurück. „Also, sage bitte den anderen, dass ich heute auswärts essen gehe!

Ach ja, wenn was ist, soll er mich in der Vette anrufen, also bis später! Ich fahre dann los. Er nahm seinen Schlüssel von Haken, ging wortlos durch die Tür ohne sich auch nur noch einmal um zudrehen und verschwand. Man konnte den Motor der Vette lauter als sonst hören. „Oh je, ich glaube da ist jemand sauer auf uns! Wie kann ich ihm nur helfen, er sagt ja nicht was los ist! Typisch unser Face, lieber läuft er wieder mal weg, als das er sich mal bei mir ausquatscht. Ich weiß doch dass er sensibel ist, aber in letzter Zeit, oh nein, jetzt hat er auch noch sein Geld vergessen, die neue Geldbörse, die ich im geschenkt habe! Der kann doch nicht ohne Geld los fahren! Der braucht das doch! Was mache ich Hannibal wollte doch zu uns herkommen, wo bleiben die denn bloß!“, dachte er und fiel wieder ihn seine Rolle mit Hui Buh, dem Schlossgespenst. „Was würden kleine Geister nun machen?“, dachte er weiter nach.

Er geht zum Telefon und ruft in der Vette an. Doch da nimmt niemand ab. „Ach, Face verdammt noch mal!“, stöhnt Murdock und wirft den Hörer auf das Telefon zurück.

 

Hannibal und B.A setzten sich an den Küchentisch. Überall rennen Kinder herum. Und beim durchqueren des Raumes müssen die beiden gut aufpassen, dass sie nicht eines der Spielzeuge zertreten, die herumliegen. Als sie endlich am Küchentisch angekommen sind, klingelt das Telefon. B.A und Hannibal setzten sich und die Kundin geht schnell zum Telefon. „Ja hallo?“, fragt sie, als sie den Hörer am Ohr hat. Kurz darauf wirft sie den Hörer ohne noch etwas zu sagen, einfach wieder aufs Telefon. Hannibal und B.A schauen sie verwundert an. „Das war mein Mann, der uns immer noch belästigt“, erklärt sie und setzt sich ebenfalls mit einem tiefen Seufzer.

   Nun kam prompt auch der Charlie in die Küche gelaufen. „Mama, war dass der böse Papa wieder? Den verprügele ich, wenn ich groß genug bin, dann hat der nichts mehr zu lachen, denn ich mache nun Judo!“, posaunte er stolz hinaus. Sie warf ihm ein Blick zu tut mir leid, aber das können wir uns leider nicht mehr leisten dein Training, das wird zu teuer!“ sagte sie mit weinerlicher Stimme. Ihm blieb der Mund vor Schreck offen stehen, dann ballte er seine Fäuste, rannte zur Terassentür in den Garten weinend heraus. Hannibal blickte B.A. überrumpelt und verdattert an und dann sagte er „Irgendwie habe ich heute wohl so was wie und täglich grüßt das Murmeltier oder was, so etwas haben wir doch in solcher ähnlicher Art heute schon einmal erlebt oder täusche ich mich da, B.A. ? „ Der blickte genauso ratlos zurück. „Wie meinen Sie denn das?“, fragte sie ihn unter Tränen. Als er gerade etwas sagen wollte, kam ein lautes Geschrei aus dem Nebenzimmer, dann krachte und schepperte etwas neben an, dann lief eins der Kinder weinend zu Ihnen in die Küche, blieb ganz erstarrt neben B.A. stehen und rührte sich nicht mehr und blickte ihn ängstlich an.

B.A lächelt das kleine Mädchen zögernd an. Sie lächelt zurück und wischt sich schnell die Tränen weg. „Du, Mami, übrigens die Lampe ist jetzt dahin“, sagt sie dann so nebenbei. „Hat sich jemand verletzt?“, fragt die Mutter besorgt. „Äh, mal abgesehen von den Schäden die, die Jungs schon vorhin im Hirn hatten, nein“, antwortet das Mädchen grinsend und verlässt wieder den Raum. „Sie brauchen also unsere Hilfe wegen ihrem Mann?“, fragt Hannibal die Mutter. „Ja, er belästigt uns jetzt auch in der Nacht und deswegen wäre es auch noch toll, wenn sie und ihr Team hier wohnen könnten. Ein Zimmer wäre frei und dort wären auch ein paar Betten drinnen“, sagt die Mutter.  

„Ja, das wäre uns dann auch am liebsten, nicht wahr Sargend, jetzt musst du das nur noch den Rest des Teams klar machen, also ich bleibe hier in diesem actionreichen Haus! Du holst die Jungs dazu und äh, ja normaler Weise würde ich ja Amy da raushalten wollen, aber da wir ja nicht gleichzeitig Babysitten können und den Bösen Jungen zeigen, dass man nicht so bösartig zu so einer tollen Familie sein sollte. Also, sehe zu, wie du das schaffst Amy zum Babysitten hierher zu bringen, da kann dir ja Face bei zur Hand gehen, der weiß bestimmt, wie er Amy dazu kriegt mit her zu kommen!“, flachste der Colonel mit einem herausfordernden Blick auf seinem kräftigen Freund. Der Chef des A-Team war heute wieder mal sehr gut drauf, den Zwischenfall von heute Morgen, dachte er, wird Face ja schon weg gesteckt haben. Also notgedrungen verabschiedete sich B.A. von den  beiden samt den Kindern und Hannibal dachte nach wie er weiter vorgehen könnte. Er saß recht relaxt auf dem Stuhl und beobachtete mit Spannung, wie die Frau ihre Kinder so betüttelte, da fiel ihm der kleine Charly wieder ein, er warf einen Blick nach draußen und sah ihn da alleine sitzen auf der kleinen Schaukel. Er schien immer noch zu weinen. Irgendwie tat der Kleine ihm besonders leid. Sollte er raus gehen und ein auf munterndes Wort wechseln, so von Mann zu Junge mit ihm oder was sollte er nun machen? Tja, für den könnte ich ja quasi schon der Opa sein, da überkam ihn auf einem Mal ein komisches Gefühl. Er hatte ein solches noch nie erlebt. Er verharrte nun und ließ den lütten Jungen nicht einmal aus den Augen, er beschloss noch etwas ab zuwarten.

Seine alten Erinnerungen kommen wieder hoch. Er sieht sich selber einsam auf solch einer Schaukel sitzen. Im innersten hatte er sich gewünscht, dass er auch einen Vater gehabt hätte, der ihn trösten gekommen wäre. Doch es kam keiner und so blieb er dann auf der Schaukel traurig sitzen. Und da kommen ihm wieder seine Jungs in den Sinn. Face, Murdock sogar der grosse B.A sind irgendwie seine Kinder, die er nie gehabt hatte. Diese Vatergefühle erfüllen ihn voll und ganz und so kommt ihm auch langsam ein genialer Plan in den Sinn.

 

B.A. fährt zu dem gemieteten Haus, dass das gesamte Team im Moment bewohnt. Dort angekommen fällt ihm erst mal die Stille auf. Er geht hinein und sieht Murdock auf dem Sofa sitzen. „Wo ist denn Face? “, fragt B.A. „Gegangen“, antwortet Murdock knapp. „Ja und wo hin? Hannibal hat einen Plan, wir brauchen ihn“, sagt B.A. „Keine Ahnung irgendwo Essen oder so“, antwortet Murdock. B.A. schnappt sich das Telefon und ruft in der Vette an. Nach einer Weile nimmt Face ab. „Face, holst du bitte Amy ab und kommst hierher? Dann können wir nachher gemeinsam zu Hannibal fahren, er hat schon einen Plan“, sagt B.A. bevor Face etwas sagen kann. „Ist gut!“, sagt Face knapp und legt auch schon wieder auf.         

Er fuhr gleich zu Amy klingelte und Face sagte ihr, dass B.A. ihn Bescheid gegeben hat, dass er sie mitbringen sollte. Sie musterte ihn. Er wich ihrem Blick aus, sie spürte, dass ihn immer noch etwas beschäftigte. Die sehr sensible Frau stieg mit ihren eilig zusammen gesuchten sieben Sachen bei ihm in der Vette ein. Er war sehr wortkarg, dass war er sonst ja eigentlich nie. So tauchten sie einen Augenblick später bei Murdock und B. A. auf. Face ignorierte die vorsichtigen und nachdenklichen Blicke seiner Freunde. „Also, Amy, willst Du mit den Jungs zusammen mit im Van zu Hannibal rüber fahren oder weiter bei mir in der Corvette?“, er versuchte so gelassen wie möglich nun zu klingen, aber irgendwie hoffte er dass sie mit ihn mit fahren wollte. Sein Blick verriet ihn, dass er eigentlich über etwas sprechen wollte nur irgendwas hemmte ihn. In dem Moment fiel ihm ein, dass er ein Treffen morgen mit einer Frau hatte, doch das wollte er niemand jetzt auf die Nase binden, denn wenn das Team ihn brauchte, war es für ihn sonnenklar, wer dann Vorrang hatte. So beschloss er sie in einem unbeobachteten Moment, nachher anzurufen und sie um eine Woche Verschiebung des Dates zu bitten. Aber das war das nun, die Jungs luden ihre übliche Ausrüstung ein, da sah er wie B.A. Hannibals Waffe, die die er in seinem Traum gesehen hatte, einpackte in die Gewehrbox  im Van. Er hatte mit einmal das Gefühl, dass sich sein Hals zu schnürte, dieses Gefühl kannte er sonst nicht in dieser Form. Was ist bloß los mit mir?“, dachte er bei sich. „Ich vergesse im Moment alles und träume irres Zeug, bin ich doch im Krieg nervlich mehr geschädigt worden. Aber verflucht, dass habe ich all die Jahre nie erlebt, ich werde wohl tatsächlich überarbeitet sein, Hannibal hat wohl recht, aber Ängste tauchen doch in Träumen auf, was wollte dieser Traum in nur sagen, er hatte schon einmal einen ähnlichen Traum , aber was da passierte wahr nicht so grausam , wie der letzte, wo er Hannibal sah ,der ihn abknallte, als wäre er sein Feind, so eiskalt schien er dabei sogar zu sein, nur warum ? Warum träume ich so was, verdammt!“, sprach er die letzten Wörter etwas lauter als ihm lieb war. Amy hörte das und tat zunächst, als hätte sie nichts mit bekommen.  „Ja, wir haben Dank deiner tollen Hilfe nur eine Viertelstunde länger gebraucht,  als wenn du mit angepackt hättest, du Faulpelz!“, motzte B.A. ihn an. Face überspielte sein Kummer und steckte angeblich mutig die Zunge B.A. gegenüber aus. Murdock hatte die Situation heimlich genutzt und hat ein weißes Bettlaken mit Schlitzen drin, in den Van mit rein geschmuggelt. „Also, B.A. können wir endlich, mein Essen musste ich ja Dank euch in Wasser fallen lassen. Können wir los, ich bin müde und geschafft ich hoffe, das wir ein ruhiges Zimmer haben und dort nicht an einer Hauptstrasse übernachten müssen!“, giftete er. Er ahnte ja genauso wenig wie Murdock und Amy, dass dieses Haus wo sie übernachten sollten die nächsten Nächte, allein durch die Kinder schon sehr belebt war und manchmal auch nachts unruhig sein konnte. Aber selbst bis zum Abendessen waren es mindestens 6 Stunden noch. „Also, Amy wo fährst Du nun mit?“, er tat als würde ihn das nicht interessieren, bei wem sie nun mit fahren wollte. Sie blickte alle einmal der Reihe nach an und sagte:

„Ich komm mit dir mit, wir sehen uns ja dann da“, sagt Amy dann zu den beiden Jungs gewandt und läuft Richtung Vette. Face folgt ihr und beide steigen sie ein. Murdock und B.A starren ihnen kurz nach, doch dann steigen sie auch ein. Face fährt mit Vollgas ab in der Hoffnung die anderen abzuhängen. Zuerst ist er ganz Still. Amy schaut ihn immer wieder von der Seite an. „Ist es immer noch wegen deinem Traum?“, fragt sie dann vorsichtig. Face nickt nur. „Was hast du den geträumt, dass du dich darüber so aufregst?“, fragt sie. Zuerst zögert Face noch etwas. Doch dann erzählt er seinen ganzen Traum. Als er fertig war schaut er Amy an. Er will erraten, ob sie ihn jetzt für völlig verrückt hält. Doch ganz im Gegenteil. „Das war doch nur ein Traum, Face“, beruhigt sie ihn. „Hannibal würde niemanden von uns etwas antun, gerade dir nicht“. Face denkt ein wenig darüber nach und ist ganz still. Doch am Ende entscheidet er sich doch dafür Amy zu glauben und die Sache mal ein wenig ruhen zu lassen. Nach einer Weile sind sie schon bei der Kundin angekommen. Als Face geparkt hat, kommen auch gleich Murdock und B.A daher. Amy, Face und auch Murdock stöhnen, als sie das Haus sehen. Man sieht direkt dass dort mehrere Kinder wohnen und es steht direkt an der Hauptstrasse. „Na, ganz toll“, stöhnen Murdock und Face gleichzeitig. Sie treten alle gemeinsam an die Türe. Face will gerade klingeln, als die Türe von innen aufgerissen wird. Vor ihm steht der grinsende Hannibal. „Hallo, Jungs habt ihr es auch schon geschafft“, sagt er und tritt zur Seite, damit sie sich an ihm vorbei quetschen können. Das ganze Haus ist eher eng und klein. Überall rennen Kinder herum. Hannibal sieht die an den Gesichtern der Jungs und auch bei Amy an, dass sie das Schlimmste befürchten. „Ach, Jungs es sind doch nur acht Kinder“, sagt er lachend. „Warum hab ich das Gefühl, dass ich nicht hier bin zum Urlaub machen?“, fragt Amy die langsam bleich wird. „Amy, das schaffst du schon“, sagt B.A froh, dass er nichts mit den vielen Kindern machen muss. Aus der Küche hört man die Stimme der Kundin rufen:“ Sie können sich alle schon mal setzen, bitte schauen sie doch auch gleich, dass die Kinder sich setzen, es gibt gleich Abendessen“. Die Jungs machen sofort, was ihnen gesagt wurde. Alle versuchen die Kinder einzufangen, was sich gar nicht als leicht erweist. Nach zehn Minuten haben sie es geschafft und der ganze Esstisch ist nun gefüllt mit leckerem Abendbrot. Nachdem sie das Tischgebet gesprochen haben, was bei ihnen üblich ist, fangen sie alle an zu essen. Die Jungs helfen den ganz Kleinen dabei, da sonst bei ihnen die Hälfte nicht im Maul landen würde, sondern auf dem Fussboden. Hannibal beobachtet Face genauer. Dieser hilft gerade mit Freude einem kleinen Jungen das Abendbrot schmackhaft zu machen. Doch dieser ist stur und schaut ihn nur böse an. Face aber lässt sich nicht beunruhigen und gibt sich alle Mühe, was am Schluss auch belohnt wird. Der Kleine isst tatsächlich, was ihm Face hinhält. „Eigentlich ist Face schon ein Prachtkerl.“, denkt sich Hannibal und denkt wieder an das Gespräch mit B.A im Auto. „Es spielt eine Rolle, ob ich Face ärgere oder du!“, hatte B.A zu ihm gesagt und er hatte Recht. „Face sieht in mir wirklich einen Vater.“, denkt er mit schlechten Gewissen. Als das Essen beendet ist, fängt die Kundin an, den Tisch ab zu räumen. Hannibal übernimmt die Aufgaben Verteilung. „Amy, Face und Murdock bringen die Kleinen ins Bett. Ich und B.A helfen bei aufräumen“, sagt er. Und schon beginnt das Chaos. Als die Kleinen das Wort „Bett“ nur schon hören, fangen sie an weg zu rennen. Stöhnend stehen Amy, Murdock und Face auf und die wilde Jagd beginnt.  

Als sie nun alle endlich im Bett fertig für die Nacht hatten, kam dem kleinen Mädchen der Einfall, dass sie ja noch eine gute Nachtgeschichte hören müssten. Face blickte Murdock herausfordernd an und sagte zu den Kindern: „Klar, der gute Onkel Murdock wird das schon machen, nicht wahr?“, er unterdrückte ein Lachen und ließ alle anderen im Zimmer allein. Murdock blickte ihn hinter her, dann murmelte Murdock laut genug, dass Amy ihn hören konnte: „Aus dem Jungen werde noch einer mal klug.“, dann nahm er das große Märchenbuch, welches er im Schrank stehen sah und las die Geschichte vor, welche die Kids sich wünschten. Er war sehr vertieft darin. Im nächsten Augenblick knallte etwas gegen die Haustür, dann hörten alle eine Stimme. „Was zum Kuckuck ist hier los, das ist hier kein Hotel, muss ich euch denn wieder verprügeln!“ „Hannibal ist es für Hui Buh nicht ein wenig zu früh, ich dachte immer die Geister kommen erst zur Geisterstunde!“, flachste Murdock der die Kinder alle zu Schlafen bekommen hatte. Dann zog er noch bevor B.A. etwas sagen konnte das mitgebrachte Bettlaken über seinen Kopf. Da sprang plötzlich die Tür durch den kräftigen Tritt auf, den sie war ja schon sehr alt. „Was ist denn dass?“, fragte der Betrunkene Ex-Mann der Kundin. Er blieb ungläubig stehen, dann schlug er dem Face total überraschend mitten ins Gesicht mit der Faust, dieser schrie auf vor Schmerz. Zum Glück hatte er nur leichtes Nasenbluten. Hannibal packte den Schläger, dieser zog dann plötzlich  ein Messer. Die Kundin schrie entsetzt auf und fing erbärmlich an zu Weinen. Was niemand mit bekommen hatte, war das der kleine Charlie wieder wach war und bei allem Trubel, sich hinter Hannibals Rücken zu der Waffe geschlichen hatte, die der Colonel dummerweise, da er vergessen hatte, das hier ja Kinder waren, dort vor einer Viertelstunde vorsichtshalber und in Vorahnung reingeholt hatte.

Der Kleine hatte schon viele Schiessereien im Fernsehen gesehen und deswegen wusste er wie er die Waffe entsichern konnte. Zwar etwas mühsam, doch er schaffte es. Murdock sieht gerade noch wie der Kleine auf seinen Vater zielt. Murdock überlegt, was er tun soll. „Soll ich den Kleinen schiessen lassen und hoffen, dass er nicht den Colonel trifft?“ „Nein, das ist zu gefährlich“, denkt er schnell und greift selbst ein. Mit einem Sprung ist er bei Charlie angelangt und reisst ihm die Waffe aus der Hand. Schubst den Kleinen nach hinten in die Sicherheit und schiesst dem Vater in den Arm so dass er das Messer mit einem lauten Schmerzensschrei fallen lässt. Hannibal befreit sich aus seinen Armen und schlägt dem Vater noch auf den Hinterkopf und dieser sackt dann sofort in sich zusammen. Die weinende Mutter nimmt Charlie in die Arme. Face, der inzwischen ein Taschentuch gefunden hat, gibt auch gleich ein sauberes der Mutter.

     Hannibal schnappt sich den Kleinen und geht mit ihm an der Hand gefasst in das Nebenzimmer, plötzlich hört man die übrigen der Kids aus dem Zimmer. „B.A. verarzte du den Typ und Amy, Face ihr beruhigt die andern Kinder Murdock du kümmerst dich um die Mutter!“, sagte er schnell. „Aber Hannibal, kann nicht Murdock, der kann doch besser mit Kin…!“, weiter kam er nicht, da Amy wild entschlossen seine Hand gepackt hatte und ihn in die Kinderzimmer schleifte. Der Anführer wollte im ersten Moment den Jungen zusammen stauchen, wie gefährlich das gewesen war, doch als er das plötzliche ängstlich und verheulte Gesicht war, fehlten ihn sogar mal die Worte. Er rang nach frischer Luft und sagte dann als nächstes nur „Junge, Junge!“.

Der Junge zitterte am ganze Leib blickte auf sein Fußspitze ganz beschämt und hatte sichtbar Angst, er wurde immer kleiner und flehte Hannibal an: „Bitte nicht hauen, Sir!“

Face wurde mit einem Mal unwohl, er erinnerte sich an die Situation, als er damals als junger Soldat, dass erste Mal auf einen Menschen schiessen musste! Er bekam Schweiß auf der Stirn und wusste nicht was mit ihm los war. Amy sah das Face mit einem Mal nicht der Alte war, so kannte sie ihn nicht , denn sie hatte ihn ja schon paar Mal als überraschend harten Kerl erlebt, der auch auf einem Bösewicht schießen konnte wenn es sein musste. „Was ist nur mit mir im Moment los, verdammt!“, machte er sich selbst heftig an. Die junge Frau sah ihn besorgt an. Dann hörten sie …

Wie B.A plötzlich vor Schmerzen aufschreit. „Du bleibst hier bei den Kindern!“, sagt Face schnell zu Amy und zieht seine Waffe und geht nach unten. Unten ist die Hölle los gebrochen. Ein paar Freunde des Vaters der Kinder, sind gekommen um ihren Anführer zu retten. Sie haben B.A bewusstlos geschlagen. Murdock schubst gerade die Mutter in die Küche zu Charlie und Hannibal kommt hinaus. Beide haben ihre Waffen gezogen und sind zum Kampf bereit. Und schon geht die wilde Rauferei los. Überall fallen Schüsse. Amy schliesst sich oben mit den Kindern in ein Zimmer ein. Die drei Jungs sind den anderen total unterlegen. Und da taucht plötzlich auch noch Charlie auf. Einer der Männer bemerkt ihn und läuft auf ihn zu. Face sieht das und eilt dem Kleinen zur Hilfe. Der fremde Mann zieht sein e Waffe und zielt auf Charlie. Face springt aber gerade noch in die Schussbahn hinein. Und so trifft es nicht Charlie, sondern ihn. Zum Glück trifft er nur den Arm von Face. Schnell steht dieser wieder auf und zieht seine eigene Waffe und schiesst. Face zielt aber extra auch nur auf den Arm. Nach einer Weile gibt sich die Gang geschlagen und schnappt sich  ihren immer noch bewusstlosen Anführer und sie verschwinden alle schnell.  

      „Verdammt, Junge, war das knapp!“, schnaufte Face noch von der Anstrengung, die es ihm gekostet hatte, den Kleinen aus der Schusslinie zu holen. „ Du hast mir das Leben eben gerettet, oder? Das tut doch bestimmt weh?“, wollte er immer noch unter Schock stehend von Face wissen. Face verdrehte mit einem Mal seine Augen, ob es der Schmerz war, konnte keiner so genau erkennen. B.A. wachte wieder auf, grummelte etwas vor sich hin, aber alle standen jetzt um Face und den Charlie. „Es wird schlimmer, die Schmerzen, Colonel! „, versuchte er so cool wie möglich in der Gegenwart der Kinder zu sein. Die Kinder fingen wieder an zu schreien! Murdock, Amy waltet eures Amtes!“, brüllte der Anführer nun sichtlich genervt, er blickte sich nun suchend um, aber Charlie war nicht mehr zu sehen, aber dafür stand die Tür zum Garten wieder offen. „Auch das noch, verflucht noch mal, B.A. Du und die Frau Mama hier, ihr kümmert euch um Face, bitte verarztet ihn sorgfältig, ich bin gleich wieder da, muss dringend etwas erledigen!“, teilte er den verdutzten B.A. mit. „Was hast Du denn da gemacht, Junge?“, fragte er Face sehr besorgt. „Oh mein Gott, hätte ich sie nur nicht damit rein gezogen, jetzt geht es ihren Freund auch noch schlecht!“, rief sie erschreckt aus und wollte wieder weinen. Murdock kam die Treppe runter: „Amy hat alle wieder im Griff, sie kommt auch gleich.“, sagte er und warf auf Face seinen Arm einen besorgten Blick, „Wäre mein Kostüm größer, dann hättest Du es anziehen können, mein Großer!“, er warf Face einen verschwörerischen Blick zu, in der Hoffnung ihn so etwas auf zu muntern zu können. Face grinste Murdock an. Er verstand, dass was sein Freund vorhatte, ihn von seinen Schmerzen abzulenken, denn so was konnte er immer ganz gut! Hannibal ging draußen im Dunkeln durch den Garten er schlug den Weg zur Schaukel schon fast wie magisch angezogen ein, als …
er das Weinen hörte, blieb er stehen. „Was soll ich ihm den bloss sagen?“, fragt sich Hannibal in Gedanken. Dann entscheidet er sich einfach mal hinzugehen, manchmal hilft dazu sein und nicht immer die richtigen Worte zu finden. Nach kurzer Zeit ist er bei der Schaukel und somit auch bei Charlie angekommen. Hannibal setzt sich auf dem Baumstamm, der dort neben dran liegt und schaut Charlie genauer an. Dieser schaut nicht mal hoch, anscheinend ist es ihm ein wenig peinlich dass er weint. „Wie geht es ihm?“, fragt Charlie, dann leise. „Es ist alles okay, du brauchst keine Angst zu haben“, antwortet Hannibal. Schnell wischt sich Charlie die Tränen weg. „Es ist nur meine Schuld, tut mir leid“. „Er nimmt es dir bestimmt nicht übel. Es war ja seine Entscheidung dazwischen zu springen. Und ehrlich gesagt hab ich es lieber, wenn es ihn erwischt hat als dich. Er ist an das gewöhnt und kommt mit einer Schramme davon. Doch du hättest wahrscheinlich nicht einmal halb so viel Glück gehabt.“. Jetzt hat Charlie ganz aufgehört zu weinen  und wippt hin und her. „Na los, komm gehen wir zurück, es wird schon langsam kalt“, sagt Hannibal und steht auf. Charlie tut es ihm gleich und schweigend treffen sie im Haus wieder ein. Zum Glück geht es Face wieder besser. Er sitzt auf einem Stuhl und die anderen sind dabei aufzuräumen. Die Mutter nimmt Charlie in den Arm. „Na, Face wie geht’s?“, fragt Hannibal. „Alles noch dran“, sagt dieser grinsend. „Du Faulpelz könntest auch helfen aufzuräumen!“, schnauzt B.A Face an. Augen verdrehend steht Face auf und fängt auch mit einer Hand an, die Möbel wieder ein wenig zu recht zu rücken. Hannibal geht zu der Mutter und zu Charlie hin. “Komm Charlie, ich bring dich ins Bett. Ihnen würde ich auch anraten, sich ins Bett zu legen. Wir machen das hier schon und schauen dass immer ein Nachtposten aufgestellt ist“. Hannibal nimmt Charlie auf den Arm und trägt ihn nach oben zu Amy und den Kindern. Sie hat es geschafft, dass die Kleinen alle wieder in ihren Betten liegen und die meisten auch schon wieder schlafen. Vorsichtig legt er Charlie ins Bett. Der Kleine ist schon in seinen Armen eingeschlafen. „Komm Amy nach unten“, flüstert Hannibal, der noch immer zitternden Amy ins Ohr. Leise folgt sie ihm und schliesst die Türe. „Alles, okay Amy beruhig dich“, tröstet Hannibal sie und geht mit ihr nach unten. Unten sieht alles wieder einigermassen beim Alten aus. Die Mutter ist schon oben beim Schlafen. Und die Jungs sind gerade dran das Blut, das noch auf dem Teppich liegt aufzuwischen. „Wer hat sich denn verletzt?“, fragt Amy schockiert, als sie das Blut sieht. „Ach, nur einer der Bande“, antwortet Face grinsend.

Dann teilte Hannibal die Jungs für die Nachtwache ein: „Die nächsten zwei Stunden wachen B.A. und ich. Solange, kann Face sich schonen dann übernimmt Murdock mit ihm die nächste Wache! Ach, Amy du gehst auch nun schlafen, du hast heute schon viel geleistet und morgen wirst du sehr viel zu tun haben. Ach ja, achte mir besonders auf unseren pfiffigen Kleinen, ich meine den Charlie, er hat sich die Schuld an Face seiner Verletzung gegeben! Ich habe noch mal ein Wort gewechselt mit ihm von Mann zu Mann sozusagen!“, dabei konnte er sich ein Grinsen nicht verkneifen.

Face blickte ihn erschrocken an. „Der Kleine kann doch gar nichts dafür! Ich werde mit ihm morgen mal sprechen oder was meint ihr?“, fragte er mit einem hilflosen Blick, Amy drehte sich noch mal um und meinte, vielleicht hat hier noch jemand Gesprächsbedarf miteinander?“, rutschte ihr die Bemerkung heraus, während sie Hannibal einem auffordernden Blick zu warf. Er tat, als bemerkte er die Anspielung nicht. Amy merkte dass keiner der Jungs darüber sprechen wollte. Also ging sie mit einem Seufzen in ihr Zimmer, während man sie noch hörte: „Die sind ja manchmal schlimmer als die Kinder!“ Die Jungs blickten sich alle kurz an und taten, als hätten sie die Anspielung sie nicht betroffen. Es war in der Nacht, Face drehte sich im Bett und schlug wild um sich, Nein, lass dass! Du Mistkerl, der Kleine hat dir nichts getan!“ Dann gab es einen lauten Rumms und  Murdock stand im Bett senkrecht! „Was ist passiert, ist Hui Buh da??? Wo ist es, waren das die Ketten des Gespenstes? Ich habe etwas gehört?“, fragte er sehr verschlafen. „Nein, ah verdammt, dass war mein Hinterteil, ich bin auf meinem Hinterteil gelandet, mein Lieber, mach doch endlich mal das Licht an, Murdooock!“, antwortete er nun langsam genervt. Hannibal sein Kopf kam die die Tür gesteckt, in genau dem Moment, wo Murdock endlich das Licht angeschaltet hatte. „Was soll dass denn, Luitenend, dass Bett ist in unseren Lohn mit enthalten oder soll ich die lieber eine Luftmatratze bringen!“, witzelte Hannibal. „Nein, nicht mehr nötig, der ist jetzt mit nächsten Wache dran!“, lachte B.A. im Türrahmen stehend. „Jajaja, zum Glück, denn sonst bestelle ich mir noch hier und jetzt die Geisterjäger, ihr geht mir allmählich nämlich alle auf den Geist!!!“, er klang sehr gereizt aber er musste plötzlich doch noch grinsen, „Na ja, auf dem Hinterteil, kann ich jetzt eh nicht mehr liegen oder sitzen! Vielleicht kann Amy, da was gegen tun, massieren oder so!“, flachste er nun mit. „Das garantiert nicht, mein Lieber!“, sagte sie, denn der Trubel hatte sie geweckt. „Also Hannibal, wir müssen nun endlich alle schlafen, die Nacht ist sonst bald rum! Sonst spreche ich mit euch ein Machtwort ab ins Bett mit Euch, meine Jungs! Ach und Licht wieder aus!“, kommandierte sie „Jawohl Sir!“, Hannibal salutierte und ging artig in das Bett. Den Rest der Nacht blieb es ruhig.

Am nächsten Morgen erschien einer nach den anderen. Face stand an der Terrassentür und sah nachdenklich aus. „Ich werde mal den Charlie wecken gehen, O.K.?“, erklärte er so ganz nebenbei. „Hannibal, was hat denn der im Kaffee nun schon wieder gehabt, der benimmt sich plötzlich so unnormal unser Face, denn wir alle hier kennen ihn doch, der würde doch nie freiwillig sich in ein Kinderzimmer begeben und dann noch wo da so viele Kids drinnen sind? War der Kaffee nicht in Ordnung oder was?“, blickte er seinen bereits verschwundenen Freund nach. „Aber das Schlimmste kommt heute noch für Charlie, er muss von seinem Trainer heute Abschied nehmen. Ich kann dass Training nicht mehr bezahlen und er hängt so an seinem Trainer, dass ist der einzige, dem er zu mindestens etwas sich anvertraut. Denn der ist echt ein prima Kerl, aber das ist ab heute ja Vergangenheit für ihn, also schon wieder eine Enttäuschung!“, sie war wieder dem Weinen nah. „Was ihrem Freund passiert ist, ich möchte… Doch da gab es einen lauten Knall draußen vor der Garage, von oben aus dem Zimmer rannte Charlie die Treppe hektisch stolpernd herunter, und rief panisch „Face braucht Hilfe! Oben da…!“ Er brach in Tränen aus… .Draussen quietschten die Reifen eines Pkw laut. Face erschien oben an der Treppe, Colonel, sie waren wieder da, einen habe ich da in die Ecke gescheucht, da ist er vor Schreck gegen das Holz, dass da gestapelt war gelaufen, dann kippte das Regal dort und B.A. kann ihn nun mal richtig einheizen.“, er lachte laut. …

„Kommt einfach und seht es euch selber an!“. Das lassen sie sich nicht zweimal sagen und rennen schon die Treppe hoch. Im Kinderzimmer ist ein durcheinander. In der Ecke liegt ein Mann der sozusagen lebend begraben von Plüschtierchen ist. Und das Regal ist anscheinend über ihm zusammen gebrochen. „Also, das Regal hält nicht sehr viel aus!“, stellt Face mit einem Grinsen fest. Doch gleich darauf bleibt ihm das Grinsen im Halse stecken. Denn sein Arm meldet sich wieder. B.A geht zu dem noch bewusstlosen Mann hin, und reisst ihn hoch. Die Kundin schaut ihn sich genauer an. „Das ist nicht kein Mann von meinem Ex Mann“. Das werden wir gleich herausfinden“, sagt B.A grinsend und bewegt sich Richtung Badezimmer. Alle laufen ihm nach. Dort dreht er die Dusche auf eiskalt ein und stellt denn Bewusstlosen darunter. Dieser kommt sofort prustend zu Bewusstsein. Natürlich will er aus der kalten Dusche, doch B.A lässt ihn nicht. „So Freundchen, wer hat dich geschickt?“, fragt dann grinsend.

„Das darf ich nicht sagen!“, erwiderte der Mann trotzig. „was haben sie nun denn vor mit mir?“ „Das hängt davon ab, ob sie uns nun etwas ausplaudern! Aber bitte das Neuste, wird es bald!“, forderte Hannibal, mit Nachdruck. „Lass ihn zufrieden, B.A., diesmal bin ich dran!“, erwiderte Murdock, drehte sein Cappy auf seinem Kopf herum, knackte mit seinen Händen demonstrativ laut vor den Augen. Face stöhnte: „Hannibal, nicht schon wieder, du weißt die Anhängerkupplung der Vette, verträgt es nicht mehr, Leute durch den Dreck zu schleifen!“, behauptete Face sehr überzeugend, obwohl seine Vette natürlich keine Anhängerkupplung hatte. „Also, gut ich bin ein FBI Agent, ich bin der Bruder von dem Kerl da, der die Kinder und die nette Dame bedroht, ich musste bis vor einigen Tagen noch nichts von den Kids, bekam dann dass mit meiner Ex-Schwägerin erst jetzt mit ich habe sie mindestens fünfzehn Jahre nicht gesehen, ich sah noch anders aus vorher, ohne den Bart und so, also ich habe nur mit bekommen noch, dass sie geheiratet hatten. Also als ich dann Euch hier sah ,wollte ich euch vertreiben und sie befreien, sie dachte wie viele Leute hier im Ort, das ich damals mit dem Jaguar meines Vater, von der Klippe gestürzt war, schade um den Jaguar ,es war ein schöner Wagen, aber er hat mir das Leben so gerettet! Wo ist meine Schwägerin, ich möchte sie drücken. Tut mir leid, wenn ich jemand Angst eingejagt haben sollte und den Kleinen, der vorhin raus flitzte erschreckt haben sollte. Ausserdem wollte ich ihnen nicht wirklich was tun, sondern sie nur ausschalten vorübergehend, da der Kleine da war! Verzeihen sie mir bitte, Sir!“, er streckte Face und den anderen allen seine Hand hin. „So nun gut bevor wir hier alle noch mit den Plüschtieren aufräumen noch von den Damen Zwangs verpflichtet werden, lass uns mal die Familie sich mal kennen lernen.“, Hannibal schüttelte als letzter die Hand von dem angeblichen Topagenten. Sie gingen zu den Damen und den Kids, die alle ängstlich unten eng zusammenstanden.

Niemand erkennt den Topagenten. Die Kinder gehen schnell hinter die Damen, als sie den durchnässten Mann sehen. Dieser tropft zwar, doch anscheinend ist er ganz froh dass die Familie noch heil ist. Hannibal fängt an mit dem Vorstellen an, da anscheinend tatsächlich niemand denn neuen „Familienzuwachs“ erkennt. „Das ist Ihr verschollener Schwager. Kinder das ist euer Onkel“, sagt er dann ganz gelassen. Die Münder der Kinder stehen alle offen. Auch die Kundin ist total verwirrt. „Bernd? Ich dachte du seiest tot?“, fragt sie dann schockiert. „Nein, ich habe überlebt“. Und schon liegen sich die beiden in den Armen. Amy rennt schnell zu den Jungs hinüber. Sie hatte sich sehr grosse Sorgen gemacht und den Schreck sieht man ihr jetzt noch an. „So Kinder und jetzt gibt’s erst mal ein Frühstück“, sagt Hannibal, dann zu allen gewandt und macht sich schon auf in die Küche. Die Jungs und auch die Kinder gehen ihm nach. Nur die Kundin und der Agent setzten sich aufs Sofa und unterhalten sich. Nach kurzer Zeit ist schon der Tisch gedeckt und die hungrigen Leute sitzen am Tisch. Amy geht und holt das Baby. Da Hannibal die beiden auf dem Sofa nicht stören möchte, gibt er das Zeichen, dass sie mit dem Essen beginnen dürfen. Die Jungs selber kommen fast kaum zum Essen, da die Kleinen anscheinend nie richtig gelernt haben zu essen. Jeder muss jedem helfen.      

Da zupft Charlie Face ganz vorsichtig am Ärmel. „Du Face, ist Hannibal dein Vater?“, wollte er wissen. Hannibal blickte den Jungen überrascht an und dann sah er Face an. Dieser schaute den Kleinen an, holte tief Luft, und antwortete ihn: „Nun ja in gewisser Weise inzwischen schon, weißt du Charlie, Hannibal und ich haben im Vietnam krieg uns kennen gelernt, und  inzwischen ist er so was wie eine Art Vater für mich und für die anderen wohl auch! Aber eigentlich habe ich seit ich 5 Jahre alt war, keine Eltern mehr gehabt, ich bin im Waisenhaus auf gewachsen, ob meine Eltern noch leben, keine Ahnung!“, er sah mit einen Mal sehr traurig aus, keine Spur mehr von seinen ständigen Lächeln. Das kleine Mädchen schaute ihm tief in die Augen, nahm seine Hand in ihre und sagte zu ihm: „Aber vielleicht, kann er dich ja noch adoptieren, der Hannibal! Da ihr euch ja so gern habt!“ Alle der Erwachsenen bekamen einen Lachanfall. Hannibal aber erwiderte wirklich todernst ohne einmal das Gesicht zu verziehen: „Du hast Recht, vielleicht sollte ich dass wirklich mal probieren!“

Dann beschlossen sie alle zusammen sich eine neue Strategie fest zu legen, falls die Bösen wieder auftauchen sollten. Amy sah Face nachdenklich an, denn sie merkte dass er wieder einmal mit den Gedanken ganz woanders war. Einen Augenblick später dachte sie, sie wäre mit ihn allein, da sie nicht mit bekam das Charlie ganz still in der Ecke stand und Face und sie beobachtete, Face hatte es auch nicht bemerkt. „Face?“, fragte sie ganz unsicher: „Ich wollte…

„Ja, lass mal Amy, ich weiss schon was jetzt kommt“, spricht er ihr einfach dazwischen. „Ich will doch nur, dass du dir nicht irgendwelche Hoffnungen oder so machst“, sagt sie dann. „Ich glaube ich bin genug alt das selber zu entscheiden“. Da sieht Face plötzlich den kleinen Charlie in der Ecke neugierig zuhören. „Komm Charlie, du musst auch zur Schule, ich helfe dir bei deinen Sachen zusammen packen“, sagt Face schnell und ist froh das er sich verdrücken kann. Amy bleibt stöhnend stehen. „Er schafft es immer wieder“, denkt sich Amy traurig. Im Wohnzimmer ist ein wildes Treiben. Die Kinder rennen umher und suchen ihre Schulsachen zusammen. Dazwischen stehen die Jungs und versuchen ein wenig Ruhe ins Ganze zu bringen. Endlich haben sie es geschafft. „Also, Jungs, die Kinder laufen nicht alleine in die Schule und weil die Schule gar nicht mal so weit weg ist, laufen wir alle mit ihnen dort hin“, kommandiert Hannibal. Als Antwort bekommt er ein lautes Stöhnen zu hören. Doch Hannibal duldet keinen Widerspruch und deswegen sind kurze Zeit später eine Mutter mit dem Kinderwagen, der nette Bernd, Amy und die Jungs, und natürlich noch die sieben Kinder auf der Strasse unterwegs. Das ist Knochenarbeit für die Jungs, da die Kleinen immer wieder auf die Strasse rennen. Plötzlich kommt ein Wagen mit sehr viel Tempo um die Ecke geschossen. Dummerweise steht der kleine Charlie mitten auf der Strasse, weil er einem kleinen Hund nachgelaufen ist. Als Charlie das Auto sieht, dass auf ihn zurast, ist er starr vor Schreck. Der Hund rennt weg doch, Charlie bleibt stehen. Face sieht die Gefahr und springt mit Wucht zu Charlie und reisst ihn zu Boden und beide rollen auf die Seite. Der Wagen rast einfach weiter. Auf der anderen Seite im Strassengraben liegen die Beiden. Alle gehen nachschauen, wie es ihnen geht. Face hat anscheinend einen Schlag auf seinen Arm bekommen und verzieht das Gesicht, doch Charlie geht es bestens und lacht auch schon wieder. „Das war ja total cool, können wir das bitte noch mal machen?“, fragt er grinsend. Zur Antwort bekommt er einen bösen Blick von Face.

 Damit hatte er nicht gerechnet, weil Face ihn bisher ja immer freundlich angeschaut hatte. Er sah den Blick und verschwand lieber schnell aus den Blickwinkel rüber zu Amy, nahm unsicher ihre Hand, flüsterte zu Ihr:„ Habe ich ihn nun verärgert? Ist er böse auf mich?“

Hannibal schaute seine Jungs an: „Hat jemand von euch sich etwas merken können, entweder welches Fahrzeug, dass war oder sogar ein Kennzeichen?“, fragte er die Jungs. „Mama, da drüben, ist das nicht der Wagen vom Papa, der dort an der Schultür steht?“, fragte das kleine Mädel sie „Ja oh nein, was nun?“, erwiderte diese erschreckt. „Amy, du nimmst sie und die Kinder erst mal von hinten rum mit in das Gebäude, Murdock, du begleitest sie, sei müssen leise sein, Murdock ,du weißt ja als Häuptling Bescheid, die müssen so leise schleichen, als wenn sie auf dem Kriegspfad wären bringe die dann im Keller erst einmal in Sicherheit. Informiere die Lehrer, darüber was los ist, nicht das der noch die anderen Kids damit reinreißt! B.A., Du sicherst unseren Rückzug und Face, du lenkst den Kerl erst einmal ab, irgendwie! Ich gehe schon einmal vor und unterhalte mich einfach mal mit dem! Wie gut, dass ich mir heute die Schusssichere Jacke angezogen habe! Also, auf geht es!“, erklärte Hannibal.  

Face folgte ihn mit etwas Abstand wie befohlen: „Was hatten sie gerade heute Morgen noch besprochen, verdammt, warum habe ich heute Morgen nur geträumt, der Colonel wird mir danach dafür den Kopf abreissen!“, er versuchte das versäumte Gespräch zusammen zu bekommen. Hannibal stand jetzt direkt vor der Autotür, er war so mit im vollen Schussfeld.

„Verdammt, da drüber hat sich doch der alte Pfarrer schon immer beschwert, dass ich wenn ich etwas schon kannte und mich etwas  langweilte oder mich irgendwie etwas beschäftigte, dass ich dann immer so vor mir hin träumen muss!“, dachte er leicht nervös.

Da öffnete sich die Wagentür und es stieg ein Kerl aus, dem Face als den Vater erkannte dieser zog scheinbar für alle recht unsichtbar eine Waffe, bevor Face noch etwas ein fiel, sah er dass der Colonel sehr aufgesetzt grinsend bereitwillig in das Auto stieg! „Warum Hannibal, das hatten wir doch gar nicht so besprochen, das Du mit den Kerl mit gehst, was soll dieser blödsinnige Zug von dir wider, warum machst Du jetzt wieder einmal alles anders als geplant. Da schoss der Wagen schon mit dem Anführer des A-Teams an Bord einfach an Face vorbei, bevor er noch ein zu greifen vermochte. „Was tue ich nur, Hannibal?“, dachte er ärgerlich über sich selbst, dass er die so einfach abziehen lassen hatte mit seinem Chef an Bord, dieser hatte sich doch auf ihm verlassen und er ließ den jetzt so hängen, nur weil er geträumt hatte. Face fühlte sich schuldig.

Schnell zieht Face das Funkgerät und setzt sich mit den anderen in Verbindung. „Murdock, du bringst die Kinder in die Schule und nachher die Ladys sicher nach Hause. B.A., wir beide verfolgen Hannibal.“ „Ja und mit was?“, kommt die fragende Stimme von B.A gleich zurück. Erst jetzt fällt Face wieder ein, dass sie ja zu Fuss hier sind. „Ach, so ein verdammter Mist“, flucht er vor sich hin. Doch dem Sargend ist schon eine Idee gekommen. Er stellt sich mitten auf die Strasse als ein Jeep kommt. Dieser bremst knapp vor ihm ab. B.A reisst einfach den fluchenden Fahrer aus dem Auto und setzt sich selber hinters Steuer. „Murdock, alles klar bei euch?“, fragt Face ins Funkgerät, als er im Jeep sitzt, da er immer noch keine Antwort von ihm bekommen hat. Da kommt endlich die erlösende Antwort: „Ja, alles klar“, kommt die eher kurze Antwort. „Murdock, was ist los?“, fragt Face der sofort merkt an Murdocks Stimme dass etwas nicht richtig läuft. „Charlie ist weg aber wir finden ihn bestimmt wieder“. Face stöhnt dieser Tag hat es echt in sich. Doch plötzlich sieht der Lieutnant bei dem Auto, das vor ihm fährt sich etwas im Kofferraum bewegen. „Oh, mein Gott“, sagen B.A und Face gleichzeitig, als sie erkennen, wer das dort ist, der ängstlich im Kofferraum sitzt. „Murdock ist gut hat sich erledigt, du und die Ladys ihr könnt jetzt nach Hause gehen!“, sagt Face ins Funkgerät. „Aber was ist mit Charlie?“ „Wir haben ihn gefunden, er sitzt im gleichen Auto wie Hannibal“, antwortet Face und beendet das Gespräch. „B.A. du musst Abstand halten“, erinnert Face seinen nervösen Freund immer wieder. Zum Glück aber hat das Auto vorne noch nicht bemerkt, dass sie verfolgt werden.

 

„ Wer sind ihre Leute und Sie?“, fragt der Mann, der Hannibal immer noch die Kanonen in den Magen drückt. „Wir, sind Ihr schlimmster Albtraum“, kommt sofort die Antwort mit todernster Miene. „Ich dachte mir schon, dass du nicht reden willst, also hab ich hier ein gewisses Druckmittel“, sagt der Mann nun grinsend und gibt den Befehl einem der beiden hinteren Männer jemanden aus dem Kofferraum zu ziehen. Hannibal verdreht die Augen, als er den kleinen Charlie sieht. „Also, ich glaube, wir sollten noch mal in aller Ruhe über ihre Identität reden“. „Wir sind das A-Team“, antwortet Hannibal ohne Charlie aus den Augen zu lassen. Und jetzt sieht Hannibal auch, als er nach hinten sieht, den Jeep und die beiden Gestalten darin. Er muss sich ein lautes „Gott sei Dank“ unterdrücken. „Das A-Team? Soll das ein Scherz sein?“ „Nein über solche Sachen scherzt man nicht!“. Leider merkt in diesem Moment einer der beiden hinten sitzenden Männer den Jeep. „Hey George, der Wagen da hinten fährt, aber schon verdammt lange hinter uns“, sagt er zum Fahrer.

„Also, mein Großer, ich finde wir müssen mal Hannibal ein kleines Geschenk vorbei bringen. Hallo, ja bin ich da richtig? Ja den Chef bitte!“, sagte Face, nachdem er dem Verbrecherchef über das Autotelefon, welches zum Glück im Wagen war, auf seinem Handy anrief. „Inzwischen sehe mal zu B.A., was die da aufhalten könnte, die haben uns ja bemerkt und wir haben keine Waffen hier?“, nörgelte Face laut. „He, Mann, ich musste schon deinen Job übernehmen und die Kiste hier klauen!“, gab der gereizt zurück. In der Zwischenzeit hatte Face vergessen, dass er immer noch das Telefon in der Hand hielt und eine Verbindung zu dem Verbrecherchef hatte, der am anderen Ende inzwischen dran war.

Dieser antwortete plötzlich so laut in den Hörer hinein, dass Faceman erschrocken zusammen fuhr und ihm einfiel, dass er ja noch telefonierte.

„Nun schreien Sie doch nicht so!“, schnauzt Face den verduzten Mann am Telefon an. „Freundchen, ich habe hier Ihren Chef und noch dazu den Kleinen! Ich würde mal sagen, dass Sie mich nicht so behandeln!“, schnauzt der Mann zurück. Nun ist Face ist seinem Element. „Also, erstens behandle ich Sie so, wie ich will, und zweitens, wenn sie den beiden nur ein Haar krümmen, würden sie beten, dass von ihnen noch ein Haar übrig bleibt!“ B.A schaut grinsend zu Face hinüber. Dieser war anscheinend schon an der Arbeit von einem Plan. Der Mann am anderen Ende ist nun ganz ruhig. Face packt sich das Funkgerät, behält das Telefon auch noch in der Hand. „Murdock, besorg dir einen Hubschrauber, wir brauchen deine Hilfe“. „Was ist denn los?“, fragt der verwirrte Captain. „Hannibal und Charlie sind in Gefahr, wir sind auf der East Road, beeil dich bitte!“, antwortet er schnell und legt das Funkgerät wieder zur Seite. „Also, wir können einen Deal machen! Sie lassen Charlie frei und dafür bekommen sie das gesamte A-Team“, sagt Face ins Telefon. „Das ganze Team?“, fragt der Mann ungläubig. „Yep, den Chef haben Sie nun ja schon, ich und mein Freund kommen und leisten ihnen Gesellschaft“. „Dafür müssen Sie nur Charlie frei lassen!“.

„Darauf gehe ich glatt ein, aber was ist mit meiner Ex –Frau, die will ich auch noch haben!“, sagte er mit einem hinterhältigen Blick auf dem nebenstehenden Hannibal. „Sie wissen doch wohl, dass die anderen Kids auch das sein müssen, wo ihre Mutter ist, also ich schlage ihnen vor unsere Freundin mit zu bringen.“, erwiderte Face und biss sich auf die Zunge. „Verflixt, Mist wie konnte ich das nur sagen und anbieten, ich habe nur an die Kleinen gedacht, die sollen nicht noch ihre Mutter verlieren! Hannibal wird sauer sein, dass ich Amy auch noch in Gefahr bringe, es läuft ja alles im Moment schief, was ich auch immer mache!“, dachte er und vermied B.A. anzusehen, der ihn mit seinen Blick scheinbar schon durchbohrte.

„Nein, ich will meine Ex- Frau haben, ich muss mich an ihr rächen!“, kommt die nervöse Stimme aus dem Telefon. Face fällt ein Stein vom Herzen. „Na gut. Wo und Wann?“. In einer halben Stunde beim Hafen!“. „Okay“, und bevor Face noch mehr sagen kann, legt der Mann am anderen Ende schon auf. Face schaut B.A an. Dieser schaut ihn nur grimmig an. „Ja tut mir leid ich konnte es nicht anders machen, oder willst du etwa dass dem Kleinen etwas passiert?“.

 

„Mein Gott, sie haben da ja schöne Freunde“, stöhnt der Boss zu Hannibal gewandt. Hinter ihnen dreht der Jeep wieder ab. „Was haben sie abgemacht?“, fragt Hannibal besorgt. „Einen kleinen Deal den Kleinen gegen den Rest des Teams und meiner entzückenden Ex-Frau. „Na, dann konnte es nur Face am Telefon gewesen sein“, stellt Hannibal grinsend fest. „Keine Ahnung, wie dieser Idiot hiess! Hauptsache ich bekomme die Belohnung, die auf Sie und Ihr Team ausgeschrieben ist und kann mich an Maria rächen“.    

„Tja, wenn Face ihnen schon am Telefon anstrengend erscheint, dann wissen sie ja noch nicht, was sie sich mit der Einladung, dass er herkommen soll, angerichtet haben! Viel Spaß mit dem Jungen sage ich nur! Wie viel Zeit bleibt ihnen noch, reicht es um ein Gebet zum Himmel zu schicken, um den lieben Kerl dir vom Leib zu halten?“, scherzte Hannibal mit einem großen Grinsen, während er den Charlie zu zwinkert und ihn zu ruft: „Keine Sorge, Face verhaut nur die bösen Leute, er freut sich darauf hier her zu kommen zu dürfen! Er braucht bei ihrem Kindergarten ja noch nicht mal eine Waffe, die machen sich ja noch von der letzten Begegnung in das Hemd, nicht wahr? Ihre Männer sind ja die reinsten Feiglinge!“, er versuchte sehr überheblich zu wirken und die Aufmerksamkeit aus sich zu lenken, während dessen sah er, das niemand auf den Kleinen mehr achtete. Dieser stand sehr unschlüssig da, über das was er nun tun sollte. Er blickte Hannibal erwartungsvoll an. Dieser lief in Sachen Großmut zu Höchstleistungen auf, während er redete deutete er den Jungen mit einer unauffälligen Bewegung an heimlich abzuhauen, er hoffte dass dies keiner bemerken würde. So riss er weiter seine Show ab. Charlie überlegte kurz.

„Nun also ich will ihnen ja nicht hereinreden, aber vielleicht heiratet mein Junge aus meiner Truppe, die Lady noch! Was würden sie sagen wenn wir sie als Trauzeugen, äh nee lieber doch nicht, sie mögen ja keine lustigen feiern, oder nicht!“, alberte er nun ganz bewusst lautstark seinen Gegenüber an.

Nun hält der Fahrer wütend an. „Wir werden Ihren kleinen Freund in den Boden stampfen, dass er dem Boden gleich ist!“, schnauzt er Hannibal an. Diesen Moment nutzt Charlie. Er klettert schnell über den Schoss des einten der Männer, öffnet die Tür und springt einfach hinaus. Mit einer sauberen Seitwärtsrolle die er sich wahrscheinlich bei Face abgeschaut hatte, rollt er sich auf die andere Strassenseite in Sicherheit. Die Männer steigen fluchend aus dem Wagen und wollen ihn hinterher. Doch zum Glück ist grosser Verkehr auf der Strasse. Und die Männer müssen zuerst warten, bis alle Autos durch sind. Charlie bleibt auf der anderen Strassenseite fassungslos stehen. Er schaut traurig zu Hannibal hinüber. Dieser ruft hinüber: „Lauf, Junge, bring dich in Sicherheit!“ Charlie schaut ihn nur weiter an. Plötzlich haben die Männer eine Lücke im Verkehr gefunden. Sie rennen auf die andere Strassenseite. Nur der Boss ist noch bei Hannibal und drückt ihm immer noch die Pistole in den Magen. Gleich haben die Männer, den immer noch erstarrten Charlie erreicht. „Ich muss etwas tun“, dieser Gedanke schiesst Hannibal immer wieder durch den Kopf. Plötzlich ergreift er einfach die Waffe, die ihm in den Magen gedrückt wird und schiesst damit nicht auf die Männer, sondern auf den verdutzten Charlie. Natürlich nicht direkt auf ihn, sondern neben ihn, damit er erschrickt. Sein Plan geht auf. Der Schuss trifft ihn zwar nicht, doch die Wirkung ist gross. Charlie fängt an zu rennen. Und ziemlich schnell für seine Körpergrösse. Hannibal gibt die Waffe dem Boss wieder zurück. Dieser schlägt ihm fest in den Bauch, er kocht vor Wut.  

„Tja, das gibt einen ja wieder Hoffnung, dass es Leute gibt, die klüger sind als deren Erzeuger!“, raunte Hannibal dem Mann zu. Dieser schäumte vor Wut. „Das verstehe ich nun nicht, ich bin so nett gebe ihnen ihre Waffe wieder, da mit sie meine Jungs doch noch kennen lernen, denn ich hätte ja auch ihnen  ein Bauchschuss eben bequem geben können, aber da ich nicht wollte, dass der Junge noch mal etwas schlimmes sehen muss deshalb war ich so sanft zu Ihnen! Also wann kommen unsere lieben Gäste und wohin?, feixte er munter weiter.

Amy war inzwischen ja mit den anderen daheim. Da klopfte Charlie laut an der Tür. Er war total verheult und verdreckt, da er sich ja auf dem Boden geschmissen hatte. Er fiel Amy sofort ganz aufgeregt in ihre Arm und weinte bitterlich! Dad, hat Hannibal er will uns alle töten! Er wird Hannibal töten! Hannibal hat ihm die Waffe weggenommen und auf mich geschossen! Er wollte mich doch nicht auch erschiessen oder? Amy, ich habe Angst, bin ich nun ein Feigling? Wo ist denn Face, ich möchte sofort zu ihn! Sofort!!!“, weinte er weiter. In genau diesem Moment …

tritt Face neben Amy hin. Charlie springt ihm in die Arme. Face hebt ihn hoch, obwohl sein Arm dagegen protestiert. Charlie weint und hört nicht mehr auf. Sie treten ins Haus hinein und schliessen die Türe. „Wo ist Murdock?“, fragt Charlie unter den Tränen  hervor. „Er verfolgt deinen Vater und Hannibal mit dem Hubschrauber keine Panik, wir haben alles unter Kontrolle“, beruhigt Face den Kleinen. Mit diesen Worten beruhigt er ihn, aber nicht nur den Kleinen, denn es beruhigt ihn auch selber, obwohl er wenig Glauben in das Ganze setzt. „Dann wird alles wieder gut?“, fragt Charlie, mit seinen grossen, hoffnungsvollen, blauen Augen. Face schaut ihn lange an. Er sieht sich selber in ihm. Wie er da vor der Nonne sitzt und sich die Augen ausweint und ihr genau die gleiche Frage stellt. „Ja, alles wird wieder gut“, sagt er dann genau wie es die Nonne es ihm gesagt hatte. Plötzlich kommt B.A ins Zimmer hinein. „Face, wir müssen los“, sagt er nur knapp. Die Kundin ist dicht hinter ihm. Mann sieht ihr an, dass sie nervös ist. Sie schliesst Charlie in die Arme und befiehlt ihm noch liebevoll, er solle schön auf Amy hören.          

Face mag Amy nicht mehr in die Augen schauen, er weiß nicht, wie sie dass was er gesagt hatte, dass er sie ausliefern würde, anstatt der Kundin, wie sie es  nun aufgefasst hatte, er vermied den Blickkontakt zu Ihr. „Also, Amy, pass mir gut auf die Kids auf, du gehörst ja mit zum Team, Du schaffst das ja schon! Wenn es Probleme gibt Schwest…, äh Amy pfeife uns an! Auf geht es B.A.! Ach, Bernd bevor ich es vergesse leider, ich bin leider so vergesslich in dem Moment, wenn Murdock startklar ist, so stark, so das ich Dich und die Kundin leider im Van vergessen habe, dass heißt ich gehe ganz allein und leider auch unbewaffnet darunter, der wird blöd gucken über meine Vergesslichkeit irritiert sein, ich hoffe, dass der Moment der Ablenkung reicht, dass Murdock dann loslegen kann, du bringst einfach, egal was mit mir oder Hannibal passiert die Dame zu Amy und passt dort auf ! Murdock, B.A., ich und Hannibal müssen dann mal spontan, dass richtige tun! Also pass mir gut auf alle auf, mein Großer, eh B.A. du kannst ja hoffentlich noch das richtige Ziel notfalls treffen, ich brauche dich zur Rückendeckung, ich gehe ja fast nackt zu denen, so zusagen!!! Ach ja, keine Heldentaten, von niemanden! Habe ich mich klar ausgedrückt, nur genau nach meinen Plan!“, kommandierte er lautstark.

„Ist das dein Erst? Du willst da alleine und auch noch ohne Waffen hin?“, fragt B.A verdutzt. „Ja genau, dass hab ich vor und nun keine Fragen mehr sondern einsteigen!“, sagt Face nun schnell und läuft schon Richtung Türe. Die Kundin und B.A laufen immer noch verdutzt ihm hinterher. Amy bleibt mit Charlie im Arm an der Türe stehen und unterdrückt die Tränen. Face fährt den Van. Ein paar Strassen vor dem Hafen setzt er B.A ab, der sich mit einer Waffe auf einem Hausdach positioniert, auf dem er sehr guten Blick über den gesamten Hafen hat.  Dann nimmt Face das Funkgerät und klärt Murdock über das Ganze auf. Bernd und die Kundin die hinten sitzen, hören Face genau zu, als er Murdock den Plan erklärt: „Wir drei werden aussteigen. Sobald wir Hannibal sehen, kommst du und nimmst die Kundin und Bernd mit dem Hubschrauber mit. Mit B.A. s Hilfe werden ich und Hannibal mit viel Glück mit dem Van flüchten können!“, beendet er seinen Bericht. „Face, dass ist viel zu gefährlich“, sagt Murdock nachdenklich. „Es geht im Moment nicht anders, wir haben auch zu wenig Zeit einen anderen Plan auszutüfteln“. „Na gut, pass auf dich auf“, kommt die Antwort von Murdock und somit steht der Plan nun fest.

Noch nie fiel ihm, dass so schwer, so selbstsicher wie jetzt zu wirken, sein Blick zeigte eine leichte Unruhe und Unsicherheit. Da er aber wortgewandt war, tat er so, als würde er da felsenfest von seinem verrückten Plan überzeugt sein. Da er die anderen nicht verängstigen wollte. „Wenn Hannibal den Plan nur kennen würde, der würde mir dafür sofort den Hintern versohlen.“, dachte er nachdenklich dreinschauend darüber nach. Er war mit einem Mal ruhiger, was sollte schon schief gehen, er hatte gute Freunde und wenn er lebend, bis zu Hannibal kommen würde, dann hatte er es, zumindest geschafft, Hannibal alles zurück zu geben, was der bisher für ihn getan hatte. Unsicher warfen die Kundin sowie der Bernd einen Blick zu. Am liebsten wäre er da geblieben, aber er machte sich Sorgen um seinen Anführer. Er hoffte, dass dieser noch leben würde, er beschloss den Verbrecher noch mal an das Telefon zu holen:“ Ja, hallo? Templeton Peck vom A-Team hier, also nun kommen wir gleich alle herunter, also alles klar, ich bin unbewaffnet, also bis gleich! Dürfte ich Hannibal noch mal sprechen, ich muss ja wissen, ob er noch lebt?“ Sonst kann ich mir ja den weiten Weg sparen, also bitte,  ich lausche!“, forderte er frech den Mann auf der anderen Telefonleitung heraus.

Kurz darauf kommt tatsächlich Hannibal ans Telefon. „Ja?“, fragt der Colonel ins Telefon. „Hannibal!“ Gott sei Dank, du lebst noch“, sagt Face der nun schon nicht mehr so viel Bammel hat. „Ja, freut mich ebenfalls, ist Charlie heil bei euch angekommen?“ „Ja, alles noch dran an ihm. Wir holen dich da raus, haben auch schon einen Plan, der wird dir aber nicht gefallen!“. Doch Hannibal kann nicht mehr antworten, denn ihm wird wieder das Telefon aus der Hand gerissen. „Ich will keine Tricks verstanden?“, fragt der Mann, der nun am Telefon ist. „Aber natürlich nicht, wir doch nicht!“, lügt Face und hängt schon auf. Kurz darauf treffen sie beim Hafen ein. Face parkt den Van ganz in der Nähe, damit sie nicht zu weit laufen müssen. In der Nähe hört er den Hubschrauber von Murdock. Die drei steigen aus und gehen auf den Hafen zu. Auf einer freien und grossen Fläche stehen zwei Autos und davor ein paar Männer. Hannibal ist unter ihnen. Mit einigem Abstand bleibt Face stehen. Die beiden die hinter ihm gelaufen sind, bleiben auch stehen. „Wir sind nun hier, lassen sie ihn frei!“, sagt Face, zu dem Boss, der Hannibal festhält. „Wo, ist der zweite Mann?“, fragt der Boss mit einem siegessicheren Lächeln. „Wir haben uns gedacht, da wir ja nun Charlie schon haben, bekommen sie auch nicht alles Versprochene aber glauben sie mir zwei vom A-Team reichen, dass sie früh in die Rente gehen können“, antwortet Face lächelnd. Er hat sein Poker Lächeln aufgesetzt, bei dem niemand so genau weiss, was er denkt und was für Karten er ausspielen wird. Deswegen hat er ja auch seinen Namen verpasst bekommen. „Okay, dann schick mir doch mal meine Ex-Frau hinüber. Face nickt ihr zu. Sie läuft zögernd zu ihrem Ex-Mann hinüber. Das ist das Zeichen für Murdock. Er kommt schnell mit seinem Hubschrauber näher und ballert hinunter. Hannibal reisst sich los und das Chaos ist perfekt. Nun fängt B.A auch noch an zu ballern, um seinen Freunden zu helfen. Der Hubschrauber landet auf der Seite und Bernd und die Kundin rennen schnell zum Hubschrauber, so wie es abgemacht war. Plötzlich hören alle Beteiligten die Militärpolizei Sirenen. Doch das hindert sie nicht daran weiter zu kämpfen. Als Face die anrasenden Autos sieht, packt er sich Hannibal. Murdock steigt wieder in den Hubschrauber ein und fliegt Bernd und die Kundin in Sicherheit. Face und Hannibal laufen in dieser Zeit zum Van, während B.A ihnen erfolgreiche Rückendeckung gibt.

Verdammt, denn hatte ich ja gar nicht mehr auf der Rechnung, unseren Decker, aber wenn er ja schon einmal hier ist, dann können wir ihn ja den Bernd als Zeuge die nächsten Tage vorbei schicken. Dann zieht Face ein kleinen Schlüsselanhänger mit einem Judoschaf aus der Hosentasche, mit den Worten: „Ach ja, den muss ich wohl wieder zurück bringen, denn den hat mir die Kleine ja heimlich in die Hand gedrückt, als keiner dabei stand , als ich sie ins Bett gebracht habe, dabei sagte sie zu mir noch, der wird dich vor den „Bösen“ Männern und den „Bösen“ Papa beschützen, nicht aus zu denken, wenn ich den verloren hätte!“, er blinzelte Hannibal an. Der bekam ein Grinsen: „ Ich liebe kleine Kuscheltierchen, die so viel Glück bringen, dass ein so irrer Plan, so gut funktioniert, als wäre er von mir!“, dann zog er gemütlich an der Zigarre, die Face ihn reichte. Als sie dann alle wieder zusammen standen, der Böse von Decker verhaftet worden ist, wollte Face der Kleinen das Maskottchen wieder zurückgeben. „Nein, dass habe ich Dir doch geschenkt! Das soll dich immer beschützen, damit du immer jemand bei dir hast und nie wieder allein bist, Du armes Waisenkind!“, erklärte sie ihn mit einen sehr für sorglichen Blick auf ihn hoch schauend! Amy musste sich ein Grinsen verkneifen, das sie ja wusste, dass sie der Kundin in der Gegenwart von der Kleinen einmal erwähnt hatte, dass Face quasi ja ein Vollwaise gewesen war! Alle konnten sich das Lachen nicht verkneifen. „Danke werde ich immer gut drauf aufpassen, versprochen!“, lachte er und nahm sie sanft in seine Arme und dann schluckte er laut und sagte: „Charlie versprochen! Wir besuchen euch mal wieder und mach deine Schulaufgaben und deinen Sport ordentlich weiter!“, er dachte an die Worte, die er selber irgendwie von eine der Nonnen damals gehört hatte. Dann fuhren sie alle wieder los Face blickte Amy an und fragte ganz vorsichtig: „Steigst Du noch mal bei mir ein, nach dem Ganzen, ich muss Dir noch ganz viel erzählen! Und mich bei dir entschuldigen, dass ich dich als Tauschobjekt angeboten hatte!“, öffnete er plötzlich seine Gefühle ihr gegenüber während er versucht sich ein Grinsen ab zu verlangen! „Ja aber nur wenn Du mir versprichst, das wenn ihr nächstes Mal mich zu einen Kunden holt, der nur zwei Kinder hat oder wenn es acht sind, dann bitte nicht wieder dich so den Löwen zum Fraß vorwerfen! Sonst werde ich mal mit dir ein ernstes Wort reden! „, sie grinste und zeigte ihre hocherhobenen Fäuste demonstrativ, als sie in die Vette einstieg. „Diese Kinder!“, dachte Hannibal, als er mit den Rest des Teams in den Van stieg und ab fuhr.  

 

Ende    

  © By Ltnd Faceman und Janina

       

Blau= Ltnd. Faceman Schwarz= Janina